Frage beantwortet

Supersparpreis und Nahverkehr Nutzung (Bus, U-Bahn)?

Es ist bekannt das beim Supersparpreis das cityticket nicht inklusive ist.
Aber was ist wenn man bei der Buchung z.b. Von Hamburg Hbf nach Frankfurt a.M. Nicht den Hauptbahnhof angibt sondern z.b. Konstablerwache , bekanntlich eine U-Bahn Haltstelle.
Buchung ist möglich, also kann ich folglich ohne das Cityticket zu buchen bis zur Konstablerwache fahren ?

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
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Sie können in der Reiseauskunft zwar auch beliebige U-Bahn, Bus, und Strasssenbahn-Haltestellen angeben, sogar Adressen die nur zu Fuß oder Auto erreicht werden können, und Sie erhalten eine genaue Reisebeschreibung für die komplette Strecke. Bei der Buchung wird aber dann nur der Teilbereich berechnet und für ein DB-Ticket herangezogen, der auch buchbar ist. Wenn das Ticket eine City-Option enthält, steht das dann auch drauf, wenn nicht, sind U-Bahnen tabu, selbst wenn die im Reiseplan aufgeführt sind. Der Reiseplan gehört nicht zum Ticket, ist aber durchaus wichtig, um Umstiege (auch zu U-Bahn) zu planen.

Zusätzlich zur City-Option gibt es aber auch noch das Konzept der tariflichen Gleichstellung. Bei längeren Strecken im Fernverkehr (z.b. ab 100 km) werden Tickets i.d.R. nicht mehr exakt mit den konkret gebuchten Start und Zielbahnhöfen ausgestellt, sondern es steht dann nur noch eine Sammelbezeichnung als Start und Ziel da (also z.b. „Hamburg“ anstatt „Hamburg Hbf“). Dann gilt, dass man nicht nur ab bzw. zum Hbf in Hamburg fahren darf, sondern weiter von/bis zu jedem gleichgestellten Bahnhof. Es gibt hier große Listen die genau aufschlüsseln welche Bahnhöfe gleichgestellt sind. Da das ganze aber ein DB-Ding ist, gilt das nur in Zügen, in denen auch der DB-Tarif gilt. Das sind dann z.b. S, RB, RE im Nahverkehr, aber keine U-Bahnen, Straßenbahnen oder Busse.

Innnerhalb Frankfurts kann man ohne City-Ticket also nur mit der S-Bahn weiterfahren (wenn auf dem Ticket statt des konkreten Bahnhofs nur die Sammelbezeichnung steht).

Man kann bei einem Supersparpreis zwar auch eine City-Option hinzubuchen, wenn man wohin muss, wo keine S-Bahn halt, die kostet dann aber extra (im Prinzip genau das was ein entsprechendes U-Bahn vor Ort für den City-Bereich kosten würde)

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Sie können in der Reiseauskunft zwar auch beliebige U-Bahn, Bus, und Strasssenbahn-Haltestellen angeben, sogar Adressen die nur zu Fuß oder Auto erreicht werden können, und Sie erhalten eine genaue Reisebeschreibung für die komplette Strecke. Bei der Buchung wird aber dann nur der Teilbereich berechnet und für ein DB-Ticket herangezogen, der auch buchbar ist. Wenn das Ticket eine City-Option enthält, steht das dann auch drauf, wenn nicht, sind U-Bahnen tabu, selbst wenn die im Reiseplan aufgeführt sind. Der Reiseplan gehört nicht zum Ticket, ist aber durchaus wichtig, um Umstiege (auch zu U-Bahn) zu planen.

Zusätzlich zur City-Option gibt es aber auch noch das Konzept der tariflichen Gleichstellung. Bei längeren Strecken im Fernverkehr (z.b. ab 100 km) werden Tickets i.d.R. nicht mehr exakt mit den konkret gebuchten Start und Zielbahnhöfen ausgestellt, sondern es steht dann nur noch eine Sammelbezeichnung als Start und Ziel da (also z.b. „Hamburg“ anstatt „Hamburg Hbf“). Dann gilt, dass man nicht nur ab bzw. zum Hbf in Hamburg fahren darf, sondern weiter von/bis zu jedem gleichgestellten Bahnhof. Es gibt hier große Listen die genau aufschlüsseln welche Bahnhöfe gleichgestellt sind. Da das ganze aber ein DB-Ding ist, gilt das nur in Zügen, in denen auch der DB-Tarif gilt. Das sind dann z.b. S, RB, RE im Nahverkehr, aber keine U-Bahnen, Straßenbahnen oder Busse.

Innnerhalb Frankfurts kann man ohne City-Ticket also nur mit der S-Bahn weiterfahren (wenn auf dem Ticket statt des konkreten Bahnhofs nur die Sammelbezeichnung steht).

Man kann bei einem Supersparpreis zwar auch eine City-Option hinzubuchen, wenn man wohin muss, wo keine S-Bahn halt, die kostet dann aber extra (im Prinzip genau das was ein entsprechendes U-Bahn vor Ort für den City-Bereich kosten würde)