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Zugausfall + Nacherhebung = Erstattung/Ermäßigung möglich?

Hallo Zusammen, erster Post hier.
Ich fahre täglich morgens um 6:45 mit dem Zug. Heute ist jedoch die Strecke komplett gesperrt gewesen und Fahrten sind ausgefallen bzw. hielten nicht an meinem Zielort.
Nach einer halben Stunde bin ich eine andere Verbindung gefahren, das Servicecenter und das Ticket Center hatten bis dahin noch nicht offen. Da ich ein Monats-Ticket habe ist es mir nicht in den Sinn gekommen, ein normales Ticket zu kaufen, zumal ich auch nicht soviel Bargeld dabei hatte.

Die andere Verbindung war etwas ausserhalb des Tarifs in meinem Ticket. Und wer hätte es gedacht, heute wurde ich kontrolliert.
Habe den Kontrolleuren das ganze geschildert, habe über die Bahnapp die Störung/Ausfälle vorgezeigt, dennoch ein 60 Euro ticket erhalten. Nachdem es ausgestellt war meinte einer der beiden "ja in den Ubahnen hier sind automaten, da hättest ja eins kaufen können".
Da ich die Verbindung nie fahre war mir dies nicht bewusst, darauf hingewiesen wurde ich auch nicht.

Jetzt bin ich 2 Stunden verspätet auf der Arbeit angekommen und habe 60€ offen.
Gibt es irgend eine Mölgichkeit, dass mir die Buße erstattet/ermäßigt wird? Oder ist das mein Fail, da ich kein Geld für ein Ersatzticket dabei hatte bzw. nicht 3-4 Stunden verspätet auf der Arbeit sein wollte...

Danke für jeden Kommentar

DeV4der
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Antworten

Guten morgen DeV4der,

zu Fragen zum erhöhten Beförderungsentgelt (EBE) ausgestellt durch ein Nahverkehrsunternehmen wennden Sie sich bitte direkt an dieses Unternehmen. Wir können nur Fragen zur elektronischen Fahrpreisnacherhebung (eFN) beantworten.

Gruß, Tino!

DeV4der
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Hallo Herr Groß, das werde ich tun. Gehen wir von einer eFN aus, wie wären da die Chancen? Pi mal Daumen.

ich sage immer zu meinen Gästen ein Versuch ist es allemal wert. Mehr als ein Nein kann es nicht geben. Aber wir müssen auch ehrlich sein dass Sie zu Fahrtbeginn nicht im Besitz einer gültigen Fahrkarte waren und somit eine Erschleichung von Leistung nach dem StGB begangen haben. Da sehe ich fast keine Möglichkeit aus der erhöhten Beförderung herauszukommen. Anders herum wäre es eindeutig besser und auch klüger gewesen wenn Sie sich vor der Fahrt einen Fahrschein gekauft und diesen dann später über ein ServiceCenter (egal ob durch das städtische Nahverkehrsunternehmen oder die Deutsche Bahn) zur Erstattung eingereicht hätten.

Gruß, Tino!

"Wir können nur Fragen zur elektronischen Fahrpreisnacherhebung (eFN) beantworten."

--->Wer wir? Wir sind Bahnkunden in diesem Bahnkunden für Bahnkunden-Community. Fängt der Bahnmitarbeiter Herr Groß schon wieder an, mit seinem internen Wissen hier zu posten?

@DB stellt bitte mal klar! Sollen nun hier Bahnkunden Antworten geben oder Mitarbeiter mit Kenntnissen von internen Abläufen und Fachwissen, welche ein normaler Bahnkunde nie haben kann? Warum stellt ihr dann nicht Herrn Groß ein, dass er für euch antwortet? Und benennt bitte dann diese Community um in :"Bahnkunden fragen, DB-Mitarbeiter antworten". Danke!

Lieber Bahnfrosch. Ihren Einsatz schätzen wir als regelmäßiger Nutzer dieser Community sehr, doch ich bitte Sie, dass Sie nicht andere Nutzer, die hier privat antworten, angehen.

Eine Info an Tino: Bitte antworte hier nicht im Namen der Deutschen Bahn. Das tun in dieser Community einzig und allein wir. Es gibt keinen Grund hier interne Abläufe zu beleuchten. Diese Service-Community ist für solche Fälle auch die falsche Plattform. Deine Empfehlungen bleiben privat.

Und nun zurück zum ursprünglichen Thema von DeV4der. /ch

Leo
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„Aber wir müssen auch ehrlich sein dass Sie zu Fahrtbeginn nicht im Besitz einer gültigen Fahrkarte waren und somit eine Erschleichung von Leistung nach dem StGB begangen haben. Da sehe ich fast keine Möglichkeit aus der erhöhten Beförderung herauszukommen.“

Also wenn hier schon die große juristische Keule geschwungen wird:

1. Der Kunde zahlt nicht, fährt trotzdem. Das ist Erschleichung von Leistungen.

2. Der Kunde zahlt, aber er wird nicht befördert, das ist Betrug am Kunden. Er soll jetzt dafür noch Strafe zahlen, das ist doppelter Betrug! Ich würde es a auf einen Prozess ankommen lassen: Der Kunde hat Anspruch darauf, OHNE MEHRKOSTEN alternativ zu seinem Ziel befördert zu werden. Eigentlich müsste er aber erst eine neue Fahrkarte kaufen, um die nachher zu Erstattung einreichen zu lassen. Im Endeffekt ist der Kunde zu seinem bezahlten Preis befördert worden, den Ärger der Verspätung und der bürokratischen Umstände hat er trotzdem zu tragen. Er hat sich also keineswegs bereichert oder für irgendeine Leistung nicht bezahlt, im Gegenteil er hat für sein gutes Geld eine wesentlich schlechtere Leistung erhalten.

3. Allerdings ist dem Kunden schlimmste Blasphemie an den heiligen Paragrafen vorzuwerfen, eine Vereinfachung der bürokratischen Prozedur gemäß des gesunden Menschenverstands vorgenommen zu haben. Das einzige was man ihm vorwerfen könnte, wäre den dem Kunden unverständlichen bürokratischen Kampf der Beförderer im Hintergrund um Mehrkosten und Regress unterlaufen zu haben; allerdings klingt es hier nach Verkehrsverbund, da ist eine solche Prozedur ohnehin fraglich.

4. Und dem Kunden diese Minimierung seines Schadens (Verspätung ja, aber wenigstens nicht noch zusätzlicher Aufwand für Ticket-Neukauf, dadurch bedingte zusätzliche Verspätung und für den Erstattungsantrag) jetzt noch als Straftat auszulegen und rigoros das Erhöhte Beförderungsentgelt einzutreiben grenzt nach meiner juristisch-laienhaften Meinung an Nötigung!

5. Ich würde es im Ernstfall auf einen Prozess ankommen lassen und mich vorher an Zeitungsredaktionen und Rundfunkanstalten wenden.

ok lieber Christian. Sollten sämtliche Nutzer dieser Plattform nur ansatzweise das Wort "wir" in den Mund nehmen (und das tun diese Tag für Tag) werde ich gerne auch mal die große Keule schwingen. Es kann doch nicht angehen dass ihr selbst nicht mehr wisst was ihr schreiben sollt. Nenne mir bitte die Stelle an der ich internbe Abläufe dargestellt habe? Es ging einzig und allein darum das WIR (alle) hier in dieser Community nur zu Themen der Deutsche Bahn Stellung nehmen können, da es sich hier auch ausschließlich um eine Seite der Deutschen Bahn handelt. Ich habe zu keiner Zeit und an keiner Stelle interne Abläufe preisgegeben daher ist Deine Reaktion - mal wieder (wie auch an anderen Stellen von Tilo) maßlos überzogen. Vielleicht solltet ihr einfach mal INTERN bei Euch drüber nachenken wer nun "hüh" und wer "hott" sagt. Einigkeit scheint bei Euch leider ein Fremdwort zu sein.

Hallo DeV4der, verzeihen Sie, dass in Ihrem Beitrag eine andere Diskussion aufgeflammt ist. Ich kann Ihre Lage verstehen, wenn Sie aufgrund einer Streckensperrung anderweitig und damit außerhalb des Geltungsbereiches Ihrer Monatskarte fahren mussten. Wenn die Teilstrecke nicht mit dem Monatsticket abgedeckt war, muss dafür eine weitere Fahrkarte gelöst werden. Ansonsten kommt es leider zu einer Fahrpreisnacherhebung bzw. im öffentlichen Stadtverkehr zu einem erhöhten Beförderungsentgelt. :/

Guten Morgen, Tino. Es geht in deiner Formulierung darum, dass du „zu meinen Gästen“ geschrieben hast. Deine Antwort zum „wir können nur Fragen zur elektronischen Fahrpreisnacherhebung beantworten“ ist auch nicht ganz richtig, wenn mit „Wir“ die Community gemeint sein soll. Einige Teilnehmer*innen der Community können vielleicht speziell zu diesem Thema Erfahrungen teilen, wie man in solchen Fällen damit umgeht.
Für andere und teilweise neue Leser*innen könnten deine Ausführungen den Eindruck erwecken, dass du hier im Namen der Deutschen Bahn antwortest. Deine Erfahrung und Hilfe sind gern gesehen, jedoch solltest du persönliche Meinungen nicht mit deiner Ausübung deiner Tätigkeit gleichsetzen. Dies bitte ich zu berücksichtigen. Lasse dich auch nicht von anderen Teilnehmern provozieren. Die provokante Einleitung von Bahnfrosch tut absolut keiner gepflegten Unterhaltung bei.
Letztendlich ist die Community dafür da, dass der oder diejenige Fragesteller*in eine weitreichende Antwort erhält, mit der man etwas anfangen kann.

Viele Grüße /ch

Guten Morgen Christian und guten Morgen nach Berlin. Das ist doch mal eine Antwort mit der ich was anfangen kann. Damit kann ich arbeiten und mich verbessern. Sollte sich jemand auf den Schlips getreten fühlen so tut es mir leid. Provozieren lasse ich mich schon lange nicht mehr. Solche Antwort wie von Bahnfrosch sind nicht zielführend und werden daher konsequent mit Missachtung bestraft. Zumal mir seine Ausdrucksweise eh nicht gefällt und mich von dieser Art und Weise wie er mit Fahrgästen umgeht mehr als distanziere.

Danke für deine offenen Worte und auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit allen hier Mitwirkenden.

Liebe Grüße aus dem ICE!

"Zumal mir seine Ausdrucksweise eh nicht gefällt und mich von dieser Art und Weise wie er mit Fahrgästen umgeht mehr als distanziere."
--->actio=reactio

Wer nett fragt, bekommt eine nette Antwort, wer ständig gleiche Fragen stellt die mit der Suchfunktion leicht zu finden sind oder schon abwertend fragt, bekommt von mir eine selbige Reaktion. Und wenn Bahnarbeiter hier den großen "Max" raushängen lassen, da reagiere ich ebenfalls allergisch.
--->Das nur zu meiner Verteidigung, da ich hier namentlich auch erwähnt wurde. Und dass Bahnkunden mehr Kritik an dem Unternehmen DB üben als Mitarbeiter, liegt in der Natur der Sache. Wir haben keinen Vertrag unterschrieben, welcher uns das verbietet.

Aber ich kann mich auch gerne ausklinken, wenn Tino lieber 100x die Frage beantworten will, wann für Weihnachten gebucht werden kann oder wie man eine Reservierung zurück bekommt und dabei noch freundlich bleibt...bitte sehr. Ich hätte eher gedacht, dass ICE-ZuB's in ihrer Arbeitszeit genug zu tun haben mit dem Dienst am fahrenden Kunden, aber wenn das nicht der Fall ist...dann sorry.

Hallo Bahnfrosch, bitte unterlassen Sie Ihre Unterstellungen! Es tut hier absolut nichts zur ursprünglichen Handlung bei, wer wie seine/ihre Freitzeit gestaltet. Solange die Antwortqualität im Rahmen bleibt und niemand beleidigt wird, ist es von Vorteil, wenn hier anderen geholfen werden kann.
Es ist einfach nicht fair, wenn Sie hier andere Teilnehmer*innen angehen – egal wer es sein sollte. Was macht das für einen Eindruck, wenn Fragesteller*innen – eventuell unwissend das erste Mal – auf diese Seite kommen und gleich so „angepflaumt“ werden? Ich muss nicht gleich innerhalb weniger Minuten der Erste bei einer neuen Frage sein.
Es liegt in der Natur der Kommunikation, dass es wiederkehrende Fragen gibt. Das ist nicht nur in den sozialen Netzwerken zu beobachten. Wir sind jederzeit bestrebt, auf allen Kanälen freundlich weiterzuhelfen. Ob hier, im Zug oder am Bahnhof. Das wünschen wir uns auch von der Community.
Die eingehenden Fragen mögen für Sie monoton wirken, doch es heizt die Stimmung nur unnötig auf, wenn Sie hier Paralleldiskussionen entstehen lassen und sich mit anderen Teilnehmer*innen auseinandersetzen. Nehmen Sie diesen Hinweis bitte mit. Ich beende dieses Thema an dieser Stelle. /ch

DeV4der
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Hallo DB, danke für die Antwort

wie sieht es denn aus, wenn ich durch kaufen eines Tickets weitere Verspätung hätte hinnehmen müssen? Da ich kaum Umsteigzeit hatte, war dies nicht möglich