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Frage beantwortet

Wie lange darf ich in D eine Fahrt unterbrechen, wenn ich Frankreich spezial als Ticket habe ?

Wir willen mti der Bahn nach Frankreich (PARIS BORDEAUX) und auf dem hinweg 06.09, 22, 30 - 08.09. 10 h in Siegburg unterbrechen.
Das wäre uns am Liebsten
wir könnten auch 07.09. morgen 06.00 h los und wären bei Wietrfahrt 10 h am 08.09. gegen 17 h in Parin und 22 24 h in Bordeaux.

Welche Alternative ist erlaubt ?

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1. Nach Bordeaux ÜBER PARIS gibt es bei der DB gar keine Fahrkarten - zumindest nicht ohne teure Stückelung.

2. Nach Bordeaux über Straßburg gibt es bei der DB nur dann durchgehende Fahrkarten, wenn einer der beiden DURCHGEHENDEN Züge Straßburg-Bordeaux genutzt wird: Einer fährt schon um 6:59h in Straßburg ab, der andere kommt erst um 21:52 an – und der Preis ist mit 100€ happig! An manchen Tagen gibt es wohl noch einen dritten.

3. Prem's der SNCF: so ähnlich wie Sparpreise der Deutschen Bahn, aber nur für Nonstop-Verbindungen oder nach Deutschland für seltene zusätzliche Umsteigeverbindungen, zu denen es direkte Züge gäbe. (Also z.B. München-Paris, Augsburg-Paris mit Umstieg in Stuttgart, aber nicht Nürnberg-Paris). Muss man bei der Fahrt von A nach B über C umsteigen, muss man 2 Prem‘s kaufen, bzw. eine extra DB-Karte.

Prem‘s gibt es nur von Paris nach Köln im Thalys (da etwas anders genannt) oder nach Frankfurt.
Dann extra von Paris nach Bordeaux – und wenn man bei der SNCF kauft oder mit dem Thalys fährt noch mal extra Start - Siegburg – Köln oder Frankfurt.

Kauft man die Karte bei der DB, kann sie ab Siegburg bzw. sogar ab dem Start ausgestellt werden; IN DEUTSCHLAND ist eine Fahrtunterbrechung z.B. in Siegburg möglich. Innerhalb Frankreichs gelten dann französische Regeln, was aber erst mit der Fehlermeldung wegen scheinbar ausreservierten Zuges auffällt, wenn man eine dort unerlaubte Fahrtunterbrechung machen will.

Angesichts des happigen Preises würde ich persönlich wie folgt vorgehen:

Start – Siegburg – Paris bei der DB buchen (über Frankfurt - Saarbrücken/Straßburg)

Längere Pause in Paris, am besten Übernachtung, oder ein paar Tage..

Paris – Bordeaux bei der SNCF buchen

Rückfahrt genau so.

Paris im Transit (mit der Metro quer durch die Stadt zum anderen Bahnhof) ohne Aufenthalt ist eher stressig. Wenn Paris gar nicht besucht werden soll, würde ich doch eher durchgehend (Straßburg-Bordeuax direkt) bei der DB buchen. Hierzu Aufenthalte wählen: 1. Siegburg mit gewünschter Aufenthaltszeit, 2. Straßburg, evtl. mit Pufferzeit (wenn der Direktzug weg ist, wird es stressig, ggf. Sranden in Paris) und unbedingt erweiterte Verkehrsmittelwahl: Straßburg-Bordeaux nur Direktverbindungen.

Der Aufenthalt in Siegburg kann natürlich nur dann gebucht werden, wenn der Umweg nocht zu abenteuerlich wird, d.h. wenn der Start nördlicher liegt: Hamburg wäre OK, München nicht (ab da darf man zwar über Mannheim fahren, aber über Frankfurt schon nicht mehr. Falls der Aufenthalt in Siegburg unbedingt gewünscht wird evtl. separate Karte vom Start bis Siegburg erforderlich.

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1. Nach Bordeaux ÜBER PARIS gibt es bei der DB gar keine Fahrkarten - zumindest nicht ohne teure Stückelung.

2. Nach Bordeaux über Straßburg gibt es bei der DB nur dann durchgehende Fahrkarten, wenn einer der beiden DURCHGEHENDEN Züge Straßburg-Bordeaux genutzt wird: Einer fährt schon um 6:59h in Straßburg ab, der andere kommt erst um 21:52 an – und der Preis ist mit 100€ happig! An manchen Tagen gibt es wohl noch einen dritten.

3. Prem's der SNCF: so ähnlich wie Sparpreise der Deutschen Bahn, aber nur für Nonstop-Verbindungen oder nach Deutschland für seltene zusätzliche Umsteigeverbindungen, zu denen es direkte Züge gäbe. (Also z.B. München-Paris, Augsburg-Paris mit Umstieg in Stuttgart, aber nicht Nürnberg-Paris). Muss man bei der Fahrt von A nach B über C umsteigen, muss man 2 Prem‘s kaufen, bzw. eine extra DB-Karte.

Prem‘s gibt es nur von Paris nach Köln im Thalys (da etwas anders genannt) oder nach Frankfurt.
Dann extra von Paris nach Bordeaux – und wenn man bei der SNCF kauft oder mit dem Thalys fährt noch mal extra Start - Siegburg – Köln oder Frankfurt.

Kauft man die Karte bei der DB, kann sie ab Siegburg bzw. sogar ab dem Start ausgestellt werden; IN DEUTSCHLAND ist eine Fahrtunterbrechung z.B. in Siegburg möglich. Innerhalb Frankreichs gelten dann französische Regeln, was aber erst mit der Fehlermeldung wegen scheinbar ausreservierten Zuges auffällt, wenn man eine dort unerlaubte Fahrtunterbrechung machen will.

Angesichts des happigen Preises würde ich persönlich wie folgt vorgehen:

Start – Siegburg – Paris bei der DB buchen (über Frankfurt - Saarbrücken/Straßburg)

Längere Pause in Paris, am besten Übernachtung, oder ein paar Tage..

Paris – Bordeaux bei der SNCF buchen

Rückfahrt genau so.

Paris im Transit (mit der Metro quer durch die Stadt zum anderen Bahnhof) ohne Aufenthalt ist eher stressig. Wenn Paris gar nicht besucht werden soll, würde ich doch eher durchgehend (Straßburg-Bordeuax direkt) bei der DB buchen. Hierzu Aufenthalte wählen: 1. Siegburg mit gewünschter Aufenthaltszeit, 2. Straßburg, evtl. mit Pufferzeit (wenn der Direktzug weg ist, wird es stressig, ggf. Sranden in Paris) und unbedingt erweiterte Verkehrsmittelwahl: Straßburg-Bordeaux nur Direktverbindungen.

Der Aufenthalt in Siegburg kann natürlich nur dann gebucht werden, wenn der Umweg nocht zu abenteuerlich wird, d.h. wenn der Start nördlicher liegt: Hamburg wäre OK, München nicht (ab da darf man zwar über Mannheim fahren, aber über Frankfurt schon nicht mehr. Falls der Aufenthalt in Siegburg unbedingt gewünscht wird evtl. separate Karte vom Start bis Siegburg erforderlich.