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Frage beantwortet

Gilt die Kulanzvereinbarung zwischen DB und ÖBB auch für BC100-Kunden?

Ich fahre heute von Berlin über Salzburg nach Maribor (Slovenien). Als BC100-Inhaber habe ich ab Salzburg einen Sparpreis der ÖBB erworben. Sollte die DB nun eine Verspätung aufbauen, welche den Anschluss in Salzburg unmöglich macht, hat der normale DB-Kunde im Rahmen der Kulanzvereinbarung zwischen DB und ÖBB die Chance den nächsten Zug ab Salzburg zu nehmen, die Zugbindung verfällt entsprechend, wenn er sich die Verspätung in Deutschland bescheinigen lässt.
Wo lasse ich mir als BC100-Kunde diese Verspätung bescheinigen und findet die Kulanzregelung hierbei Anwendung?

LukasDetering
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Erstmal: Diese Kulanzregelung greift nur in sehr wenigen speziellen Fällen (ÖBB-Nightjet und selbst da gibt es Ausnahmen). Da die Strecke Berlin-Maribor auch als ganzes durchgehendes Ticket buchbar ist, gibt es hier sowieso keine Kulanzregelung, wenn man freiwillig stückelt.
Demzufolge gibt es auch keine Kulanz bei der BC100, da man diese Strecke auch komplett durchgängig mit BC100 buchen kann.

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Erstmal: Diese Kulanzregelung greift nur in sehr wenigen speziellen Fällen (ÖBB-Nightjet und selbst da gibt es Ausnahmen). Da die Strecke Berlin-Maribor auch als ganzes durchgehendes Ticket buchbar ist, gibt es hier sowieso keine Kulanzregelung, wenn man freiwillig stückelt.
Demzufolge gibt es auch keine Kulanz bei der BC100, da man diese Strecke auch komplett durchgängig mit BC100 buchen kann.

LukasDetering
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@Bahnfrosch, stimmt schon soweit, das witzige ist halt, dass man mir im Reisecenter auch nur Fahrten ab Salzburg anbietet, oder ich bei Komplettbuchung über die ÖBB den 5-fachen Preis trotz Angabe der BC100 zahlen darf.

Das man mit der BC 100 dann im Auslandsteil den Flexpreis (minus 15% BC-Rabatt) bezahlt, das stimmt. Muss man eben abwägen: Risiko eingehen und evtl. Puffer in Salzburg einbauen oder mehr zahlen aber auf der sicheren Seite sein.
Durchgängige Fahrten kann man einfach auf bahn.de buchen. habe es gerade gecheckt. Auch noch zum Sparpreis.
Diese kommunizierte Kulanzregelung ist eh ein Witz und wenn der Fall eintritt, reden die sich eh alle raus. Habe schon viele Fälle gehört, wo die Reisenden auf den kosten sitzen geblieben sind.

Leo
Leo

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"Das man mit der BC 100 dann im Auslandsteil den Flexpreis (minus 15% BC-Rabatt) bezahlt, das stimmt. Muss man eben abwägen: Risiko eingehen und evtl. Puffer in Salzburg einbauen oder mehr zahlen aber auf der sicheren Seite sein.
Durchgängige Fahrten kann man einfach auf bahn.de buchen. habe es gerade gecheckt. Auch noch zum Sparpreis. "

Und mehr zahlen heißt in den Fall meist:

Am besten einen DURCHGEHENDEN SPAR-Preis buchen, die Bahncard100 ist dann für die Katz. (Bei weiteren Strecken im Ausland ist diese Variante meist deutlich billiger als ein Flexpreis mit BC100-Rabatt.)

Alternative für die meisten Länder außer der Schweiz:

Im Ausland gilt keine Zugbindung BEI DB-SPARPREISEN, d.h. ab Salzburg dürfen alle Züge genutzt werden, mit einer ÖBB-Sparschiene aber eben nicht!

Daher: Von Freilassing über Salzburg Hbf nach Maribor / Marburg an der Drau buchen
Erweiterte Verkehrsmittelwahl: Freilassing - Salzburg: Nur IC, ggf. in Salzburg Aufenthalt einbauen bis 48h.
Hintergrund: Ab Berlin im ICE wie benutzt ist der Sparpreis wahrscheinlich höher als ab Freilassing im IC. Falls es an einem Spitzentag doch teuer wird, ab Freilassing 1 oder 2 Tage eher buchen und in Salzburg den Aufenthalt so wählen, dass es so passt, wie man tatsächlich fahren will.