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Frage beantwortet

Qualitätsmanagement Schienenersatzverkehr

Hallo Serviceteam,

drei Fragen:

  • wie stellt die DB die Qualität der von ihr beauftragten Dienstleister im Schienenersatzverkehr sicher?
  • wie werden diese ausgewählt?
  • Ich als Fahrgast sehe die Bahn auch im Fall von Schienenersatzverkehr weiterhin als Beförderer und meinen alleinigen Vertragspartner, stimmen sie mir da zu?

Wenn ich mich in einen von der DB bereitgestellten SEV-Bus begebe, gehe ich davon aus, dass ich zumindest halbwegs sicher befördert werde. Und nicht in einem überfüllten Fahrzeug, mit weit mehr Fahrgästen als Sitzplätzen und daher stehend mit deutlich über 100km/h ohne Anschnallgurt über eine Autobahn befördert werde und damit deutlich über den rechtlich erlaubten 60 km/h. Wenn so ein Mist im Zug passiert ziehe ich die Notbremse, auf der Autobahn geht das nicht.

Beim nächsten mal wenn so ein SEV ansteht werde ich jedenfalls lieber vorab erst zum DB Servicepoint und zur Not danach zur Bahnhofspolizei marschieren und sie bitten, den Fahrer an die Vorschriften zu erinnern. Noch toller wäre natürlich, wenn der DB als Beförderer nicht egal ist wie ihre Fahrgäste auch im Ausnahmefall ans Ziel kommen, idealerweise indem gar nicht so viele Stehplätze nötig sind, weil man aus der Stastistik oder der Lebenserfahrung grob weiß, dass ein Regionalexpress zur Berufspendlerzeit geringfügig mehr als 40 Leute fasst, die dann alle in den Bus passen sollen. Ich gehe, ganz ohne Ironie, davon aus, dass sie das im Allgemeinen tun, ich Zeuge einer inakzeptablen Ausnahme geworden bin und das DB Qualitätsmanagement sich solcher Dinge ernsthaft annimmt. Gerne stelle ich auf Nachfrage nichtöffentlich Details zu Ort, Zeit und betreffendem Omnibusunternehmen zur Verfügung.

Herzliche Grüße.

Anonym
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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

"Hallo Serviceteam,"

Nix "Serviceteam", sondern Kunden-Community, wie auf der Startseite nachzulesen ist:
"Wir haben mit „Meine Frage – Deine Antwort“ eine Service-Community geschaffen, um den Nutzern einen hilfreichen Austausch zu ermöglichen und Fragen rund um die Reise mit der Bahn zu stellen. Dabei steht die Idee „Kunden helfen Kunden“ im Vordergrund und wird durch die Moderation des DB Bahn-Teams unterstützt."

Lob, Kritik und Anmerkungen nimmt die Bahn hier entgegen: https://www.bahn.de/p/view/hilfe/bahn_de/mail.shtml?dbkan...

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"Hallo Serviceteam,"

Nix "Serviceteam", sondern Kunden-Community, wie auf der Startseite nachzulesen ist:
"Wir haben mit „Meine Frage – Deine Antwort“ eine Service-Community geschaffen, um den Nutzern einen hilfreichen Austausch zu ermöglichen und Fragen rund um die Reise mit der Bahn zu stellen. Dabei steht die Idee „Kunden helfen Kunden“ im Vordergrund und wird durch die Moderation des DB Bahn-Teams unterstützt."

Lob, Kritik und Anmerkungen nimmt die Bahn hier entgegen: https://www.bahn.de/p/view/hilfe/bahn_de/mail.shtml?dbkan...

kabo
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Man sollte aber vielleicht vorab dazu sagen, dass die Frage, wie die DB die Dienstleister für SEV auswählt, meist recht einfach zu beantworten ist.
Die DB ist froh, wenn sich überhaupt ein Anbieter findet. Auswählen könnte die DB ja nur, wenn sich mehrere Anbieter um den Auftrag bewerben würden. Das ist meines Wissens eher selten der Fall.

Das genannte Verhalten des SEV-Fahrers ist nicht akzeptabel und illegal. Bitte beschweren Sie sich bei der von zeka angegebenen Adresse damit die Bahn entsprechende Schritte gegen das zuständige SEV-Unternehmen einleitet.

Dass die Bahn SEV-Kapazität nicht richtig plant, ist leider ein häufiges Problem. Hier kann sich auch nur beschwert werden. Falls es sich um Regionalverkehr handelt, könnte eine Beschwerde bei der entsprechenden Bestellorganisation (hier zu finden: https://bag-spnv.de/mitglieder) sinnvoller sein. Die kann dann die Bahn (falls sie zuständig war) ggf. auch entsprechend in Regress nehmen.