Nach oben

Diese Frage wartet auf Beantwortung

Mein Sohn musste den vollen Fahrpreis beim Zugbegleiter zahlen, weil er nicht beweisen konnte, dass er 14 ist.

Er hatte keinen Ausweis dabei, weil er gar keinen hat. Ausweispflicht besteht ja erst ab 16. Die Fahrt ergab sich spontan, ein Ticket könnte nicht vorher online gekauft werden, der Bahnhof hatte keinen Fahrkartenautomaten.

sunflowers75
sunflowers75

sunflowers75

Ebene
0
42 / 100
Punkte

Antworten

Es ist immer ein Altersnachweis (auch nicht-amtliche Ausweise, zum Beispiel ein Schülerausweis, sind da gültig) mitzuführen, wenn ein Rabatt in Anspruch genommen wird.

Korrekt wäre es aber vom Zugbegleiter gewesen, eine Fahrpreisnacherhebung auszustellen (bei Zweifel der Identität mit Hilfe der Bundespolizei, die hätten dann auch das Alter feststellen können), die später gegen 7€ Gebühr eingestellt wird. Ein neues Ticket hätte nicht gekauft werden müssen. Jetzt stehen die Chancen aber schlecht, das Ticket erstattet zu bekommen.

Hustensaft
Hustensaft

Hustensaft

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Nein!
Es wäre eine Fahrpreisnacherhebung auszustellen gewesen, die bei Richtigkeit der Altersangabe kostenfrei seitens der DB niedergeschlagen werden muss.

Eine Ausweispflicht besteht übrigens nicht, die Mitführung eines (auch nicht-amtlichen) Altersnachweises erleichtert die Sache zwar, aber nicht-amtliche Altersnachweise müssen nicht anerkannt werden (Ausweispflicht besteht erst ab 16, selbst bei Nutzung der Ermäßigung BahnCard). Im Zweifel immer darauf bestehen, dass die Bundespolizei hinzugezogen wird - im Moment mehr Aufwand, im Nachgang aber viel leichter (und die DB wird zudem eine Entschädigung zahlen müssen).

sunflowers75
sunflowers75

sunflowers75

Ebene
0
42 / 100
Punkte

Wie gesagt er ist alleine gefahren, daher hat er natürlich nicht auf die Polizei bestanden. Er wusste ja gar nicht was er tun sollte, also hat er den vollen Preis bezahlt, den der Zugbegleiter ihm genannt hat, obwohl er ihm gesagt hat, dass er 14 ist. Er hat es ihm nicht geglaubt und den vollen Preis verlangt, weil mein Sohn sein Alter nicht beweisen konnte. Kann doch nicht sein oder? Was kann ich tun?

sunflowers75
sunflowers75

sunflowers75

Ebene
0
42 / 100
Punkte

Er ist mit der deutschen Bahn gefahren.

Braunschweiger
Braunschweiger

Braunschweiger

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Dazu: Für welche Strecke wurde denn welcher Pres verlangt?
Vielleicht war der Preis für Ihren Sohn ja ermäßigt, aber mit Bordzuschläge etc. ergab sich dann ein höherer Wert.

Hallo sunflower75,

es gab hier schon zahlreiche Informationen der Community.

hat Ihr Sohn eine Fahrkarte für einen Erwachsenen erhalten? Tickets, die im Zug gekauft werden, sind unpersonalisiert. Wurde der Name Ihres Sohnes auf der Fahrkarte vermerkt, kann zu einem späteren Zeitpunk nachvollzogen werden, dass es sich um ein Kind handelt und es kann eine nachträgliche Erstattung erfolgen.
Um welches Tickets handelt es sich genau bzw. auf welcher Strecke ist Ihr Sohn gefahren? /ka

Elementarteilchen
Elementarteilchen

Elementarteilchen

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

@Braunschweiger
Einen Bordzuschlag dürfte es ja eigentlich nicht geben, wenn der Bahnhof keinen Fahrkartenautomaten hat.
Eine Fahrpreisnacherhebung auch nicht. Man muss sich hier beim Schaffner ein normales Ticket kaufen (in dem Fall zum Kindertarif)

Das Problem ist wohl, dass der Schaffner das Alter höher eingeschätzt hat, als es tatsächlich ist. Leider ist Schätzen bei Kindern nicht wirklich zuverlässig, man vertut sich da gerne mal (sowohl nach oben als auch nach unten). Sinnvoll ist daher, im Zweifelsfall zumindest den Schülerausweis dabei zu haben.

In dem Fall hätte vermutlich auch kein Online-Ticket geholfen, denn das hätte der Schaffner vermutlich ebenfalls beanstandet.

Braunschweiger
Braunschweiger

Braunschweiger

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Ich wollte nur sicher gehen. Eigentlich wäre ja auch die Fahrpreisnacherhebung korrekt gewesen, die gab es aber auch nicht. Und solange wir die Fahrkarte nicht kennen wollte ich mal alle möglichen Fehlerquellen ansprechen, damit die ohne weitere "Rückfrage-Runden" ausgeschlossen werden können.

sunflowers75
sunflowers75

sunflowers75

Ebene
0
42 / 100
Punkte

Mein Sohn ist von Barth nach Rostock gefahren und der Zugbegleiter hat von ihm den Erwachsenenpreis berechnet, es wurde nichts auf der Fahrkarte vermerkt, keine Name oder ähnliches. Man kann wohl kaum erwarten, dass ein 14 jährige Junge darauf achtet und. Den Zugbegleiter bittet, entsprechende Vermerke zu machen, damit wir das im Nachhinein erstattet bekommen können. Hätte nicht eher der Zugbegleiter ihm erklären können was er jetzt im Nachhinein tun kann? Nein, natürlich ist die Situation jetzt so, dass wir nichts beweisen können. Und das obwohl wir nichts verschuldet haben. Mich ärgert das einfach, der Zugbegleiter hat es sich schön leicht gemacht, mit einem 14 jährigem kann man es ja machen.

Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Kritik, an die Kollegen vom Kundendialog. Hier finden Sie die Kontaktmöglichkeiten zum Kundendialog Nah- und Fernverkehr. /ka

sunflowers75
sunflowers75

sunflowers75

Ebene
0
42 / 100
Punkte

Das ist doch keine Kritik. Mein Sohn musste das Doppelte zahlen zu Unrecht, das ist wohl mehr als Kritik oder?

Hallo sunflowers75,

Ihre Kritik bezieht sich auf die Vorgehensweise bei der Ausstellung der Fahrkarten im Zug für Ihren Sohn.
In diesem Forum kann Ihnen jedoch niemand weiterhelfen, wenn Sie Ansprüche geltend machen möchten. Die tarifliche Regelung, unter welchen Umständen eine Erstattung möglich ist, wurde Ihnen bereits mitgeteilt. Die Prüfung, ob eine Kulanzlösung möglich ist, kann nur durch die Kollegen des Kundendialogs erfolgen. /ka