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Frage beantwortet

Zugausfall dazu war es der letzte Zug an dem Tag. Taxi zu einem Freund bestellt. DB will Taxigeld nicht erstatten!

Hallo, ich habe folgendes Problem:
Am 10.6.19 wollte ich, nachdem ich einen Freund in Berlin besucht habe, mit dem letzten Zug an dem Tag (21:22Uhr) nach Hause nach Bielefeld fahren. Als ich im Zug saß wurde über die Lautsprecher durchgegeben dass der Zug nicht losfahren kann und der Zug somit entfällt. Daraufhin habe ich mir ein Taxi vom Berliner Hbf zurück zu meinem Freund bestellen und das Ganze am nächsten Morgen wieder andersrum. Habe mir extra die Quittungen geben lassen und diese mit meinem Formular zum Servicecenter geschickt. Am 28.6.19 bekomme ich daraufhin ein Brief wo drin steht dass ich keinen Anspruch auf die Rückerstattung der Taxikosten habe... Warum nicht? Ist das rechtens? Wäre super wenn mir da jemand helfen könnte! Vielen Dank schonmal!

PhilippBö
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Einfach gegen die Ablehnung beim Servicecenter Fahrgastrechte Einspruch einlegen, dass ihnen die Übernahme der Taxikosten zugesichert wurden. Wenn das nicht klappt, können sie sich danach an die Schlichtungsstelle der Bahn wenden: https://soep-online.de/

Ich hatte ähnliches vor Kurzem auch, allerdings nicht wegen den Taxikosten, sondern allgeimein wegen Kulanz, weil ich ebenfalls bei einem Bekannten übernachtet habe. Hatte dazu auch mal eine Frage gestellt. Die Bearbeitung läuft noch. Vielleicht wäre das bei Ihnen auch ein erfolgreicherer Weg. Ist nur so eine Idee. ;-)

https://community.bahn.de/questions/2021010-fahrgastrecht...

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Sie hätten sich am Berliner Hbf erstmal an den Infoschalter wenden müssen, denn die haben Tag und Nacht geöffnet. Dort hätte man ihnen alternativ eine Lösung vorgeschlagen. Meistens Sammeltaxis oder Hotelgutscheine. Eigenmächtig ein Taxi nehmen dürfen sie nur machen, wenn keine andere Alternative von der DB gestellt wird.

PhilippBö
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Habe mich am Infoschalter gemeldet (2std gewartet bis ich dran kam)! Doch wird mir jetzt wirklich ein Strick daraus gedreht dass ich auf ein teures Hotelzimmer verzichtet habe und stattdessen eine kurze Strecke (12€) mit dem Taxi gefahren bin?

Was haben die ihnen am Infoschalter gesagt? Wenn ihnen die Taxikosten zugesagt wurden, können sie Einspruch gegen die Ablehnung einlegen. Das müssen sie aber mit dazu schreiben.

PhilippBö
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Ja mir wurde das am Infoschalter zugesagt. Doch kann ich das jetzt schlecht belegen. Und wo genau soll ich das dazu schreiben?

kabo
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Jein.
a) Wenn man unterwegs die Fahrt mit der Bahn wegen Verspätung / Ausfall / Anschlussverlust nicht fortsetzen kann und ein Taxi nehmen muss, um die Fahrt zu beenden und zum Ziel zu kommen, wird das (mit gewissen Einschränkungen) erstattet. Bei Ihnen scheitert das daran, dass die Taxifahrt nicht dazu diente, das Reiseziel zu erreichen.
b) Wenn man Anspruch auf eine Hotelübernachtung hat, sind auch Transferkosten vom Bahnhof zum Hotel und zurück erstattungsfähig. Der Anspruch auf eine Hotelübernachtung setzt aber im Regelfall voraus, dass die Fahrt bereits begonnen war und eine außerplanmäßige Übernachtung während(!) der Reise erforderlich wird. Sie hatten die Fahrt aber noch nicht begonnen, sondern waren noch am Startbahnhof. Außerdem hätte (wenn ein Anspruch auf Hotelübernachtung bestanden hätte) Ihnen die DB ein Hotel in organisiert, das ohne Taxi erreichbar gewesen wäre.

Einfach gegen die Ablehnung beim Servicecenter Fahrgastrechte Einspruch einlegen, dass ihnen die Übernahme der Taxikosten zugesichert wurden. Wenn das nicht klappt, können sie sich danach an die Schlichtungsstelle der Bahn wenden: https://soep-online.de/

Ich hatte ähnliches vor Kurzem auch, allerdings nicht wegen den Taxikosten, sondern allgeimein wegen Kulanz, weil ich ebenfalls bei einem Bekannten übernachtet habe. Hatte dazu auch mal eine Frage gestellt. Die Bearbeitung läuft noch. Vielleicht wäre das bei Ihnen auch ein erfolgreicherer Weg. Ist nur so eine Idee. ;-)

https://community.bahn.de/questions/2021010-fahrgastrecht...

@kabo Er saß schon im Zug, also hatte er die Reise schon begonnen. Wenn der Zug dann nicht los fährt, ist es nicht sein Problem. Im Rahmen der tariflichen Gleichstellung hätte er auch schon ein Stück gefahren sein können. Wer will das nachweisen?

"Außerdem hätte (wenn ein Anspruch auf Hotelübernachtung bestanden hätte) Ihnen die DB ein Hotel in organisiert, das ohne Taxi erreichbar gewesen wäre."
--->Wenn eins da wäre. In Berlin-Innenstadtlage nicht so einfach, für 80 Euro da was zu bekommen.

PhilippBö
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@Bahnfrosch... also wie würdest du jetzt am besten vorgehen? und ist das alles zusammen sehr viel arbeit? es sind ja nur 24€ und wenn ich jetzt (überspitzt gesagt) 5 Briefe schreiben musst + Porto etc Lohnt sich das ganze nicht! und was ich nicht vergessen darf... vielen dank erstmal für deine Hilfe!!!

@PhilippBö Schreib erstmal formlos einen Widerspruch gegen die Ablehnung an das Fahrgastrechtecenter und schreibe unbedingt mit rein, dass dir die Erstattung zugesagt wurde.
Porto kostet das nicht, wenn du dir diesen Umschlag ausdruckst:
https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/fahrplan_und_bu...

Dann warte erstmal ab. Dann musst du entscheiden, ob sich das für die Summe lohnt, den Weg weiter zu gehen oder auf dem Kulanzweg versuchen was rauszuholen. Das kannst du auch über Email machen ( https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtml ) Beantwortung kann aber ewig dauern.

Ich persönlich würde der Bahn nix schenken...aber jeder Jeck ist anders.

PhilippBö
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Super! vielen dank! ich versuch mal mein glück ;-)