Frage beantwortet

Warum tut sich die Deutsche Bahn mit Kulanz so schwer?

  • oder wie 20 Cent zuwenig Fahrpreis zu einer Strafe von 60 € führen...

Ich bin seit Jahren treuer Bahnfahrer und MVV Nutzer in München.
Von mir gibt es bei über 30 Jahren Nutzung keinen Eintrag über Schwarzfahren.
Bahncard Besitzer 1. Klasse.
Bin mit meinem Rennrad S-Bahn gefahren und hab so wie früher über die Streifenkarte gestempelt. Wusste nicht, dass das geändert wurde und man jetzt Fahrrad Tageskarten benötigt.
Insgesamt habe ich also statt 8,60 € nur für 8,40 € gestempelt.
Der Kontrolleur blieb hart genau wie die DB Vertrieb GmbH - Fahrpreisnacherhebung auf Nachfrage.

Klar hat die Bahn das Recht dazu und kann das machen - muss sie aber nicht.
Mich hat es frustriert, ich versteh es nicht und geh nicht so mit meinen Kunden um.

Vielleicht kann es mir ja jemand erklären, wo da die Verhältnismäßigkeit ist ...

Mit freundlichen Grüßen

WS

wosch490
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Gerade im ÖPNV wird gerne schwarzgefahren, da man häufig nur kurze Strecken fährt und damit die Gefahr, in eine Kontrolle zu geraten nicht so groß ist. Und die Leute die es erwischt, haben unendlich viele Ausreden, warum sie keine oder die falsche oder eine abgelaufene Fahrkarte dabei haben. Da dürfte es ziemlich aussichtslos sein, dass die Kontrolleure feststellen können, ob sich da jemand vertan hat, oder mit Absicht handelt. Da ist man dann eben konsequent und behandelt alle gleich.

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Gerade im ÖPNV wird gerne schwarzgefahren, da man häufig nur kurze Strecken fährt und damit die Gefahr, in eine Kontrolle zu geraten nicht so groß ist. Und die Leute die es erwischt, haben unendlich viele Ausreden, warum sie keine oder die falsche oder eine abgelaufene Fahrkarte dabei haben. Da dürfte es ziemlich aussichtslos sein, dass die Kontrolleure feststellen können, ob sich da jemand vertan hat, oder mit Absicht handelt. Da ist man dann eben konsequent und behandelt alle gleich.

marit13
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Es ging doch gar nicht um eine nicht vorhandene Fahrkarte, sondern um 20 Cent, die man wegen Nichtkenntnis der Neuregelung zu wenig bezahlt hatte. Ich finde, dass der IQ der Kontrolleure ausreichen sollte, um so ein kleines echtes Versehen von Schwarzfahren zu unterscheiden.

DB
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Team

Dies hat ganz sicher nichts mit dem IQ der Kontrolleur*innen zu tun. Eine derartige Aussage gehört hier wirklich nicht her. Das Prüfpersonal hat klare Anweisungen, wie sie ihre Aufgaben zu erledigen haben. /ti

wosch490
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Aber das Wesen der Kulanz ist doch gerade, dass man nicht alle Menschen gleich behandlelt und eine menschliche Einschätzung vornehmen kann, ob eine aufgetischte Geschichte wahrscheinlich ist und jemand ohne Fahrschein gleich zu behandeln ist, wie jemand, der nach dem alten Tarifmodell bezahlt hat und dabei einen Fehler von 2% begangen hat. Den Kontrolleur, der nicht diskutieren will, kann ich ja verstehen. Aber dass die DB Vertrieb GmbH dann auch nichts als Standardantworten für einen Stammkunden übrig hat finde ich sehr schade.