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SFS Hannover-Göttingen: Stark reduzierte Kapazität, sehr hohe Preise

Hallo zusammen,

mit der Sanierung der SFS Hannover-Göttingen geht eine deutliche Reduzierung der Kapazitäten auf der Strecke einher.

Fuhren z.B. freitags von Hannover nach Frankfurt/Main mehrere ICEs in einer Stunde (z.B. 17.07 via Marburg, 17.41, 17.51) fährt nun nur noch ein ICE pro Stunde.

Sparpreistickets sind auch 1-2 Monate im Voraus nur zu sehr hohen Preisen verfügbar und viele Sitzplätze sind bereits reserviert.

Gibt es eine Idee, wie mit dieser Problematik umgegangen werden soll?

Hat jemand Erfahrungen mit den Auswirkungen eines ähnlich dimensionierten Bauprojektes andernorts?

Immerhin wird im Anschluss sukzessive die gesamte SFS Richtung Süden saniert werden.

Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Bauarbeiten sind Inlandsflüge der Lufthansa oder Eurowings nach FFM, München oder Stuttgart schon preislich ähnlich.

Viele Grüße

ausgeglichenerkunde
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kabo
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"Hat jemand Erfahrungen mit den Auswirkungen eines ähnlich dimensionierten Bauprojektes andernorts?"
-> Ja
War bei dem ICE-Brand auf der Schnellstrecke Köln-Frankfurt mit anschließender Sanierung ähnlich.
Weniger Züge, die wenigen Züge waren stärker ausgelastet, deshalb höhere Preise / geringere Verfügbarkeit von Sparpreistickets.

"Gibt es eine Idee, wie mit dieser Problematik umgegangen werden soll?"
-> Sie sehen doch wie damit umgegangen wird. Die Preise passen sich dem Markt an. Konstante Nachfrage bei geringerem Angebot führt zu höheren Preisen. Das ist VWL seit über 200 Jahren.
Wenn höhere Preise nicht gewünscht sind, gibt es nur drei Optionen: a) Nachfrage verringern; b) Angebot erhöhen; c) Marktwirtschaft abschaffen

Leo
Leo

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Oder d) mit dem Auto fahren.