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Aufstufungen des differenzierten Flexpreises?

Gibt es eine Tabelle über die Aufstufungen des differenzierten Flexpreises?

Ich zahle heute 14% mehr für mein Ticket (das eine ICE Strecke von sage und schreibe 19 Minuten enthält und mich sonst 2,5 h über die Dörfer schickt) als an "normalen" Tagen und finde das langsam ziemlich happig.

Ich habe mich Anfang des Monats schon über 10% furchtbar aufgeregt aber 14% sind echt heftig. Und dann noch in absolut intransparenter Art und Weise.

Ich glaub der nächste Gang geht in die Verbraucherzentrale.

SamC
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Das ist ja auch ok, theoretisch können die ja auch verlangen was sie wollen. Aber die Bahn gehört dem Bund; selbst die Post die das nicht mehr tut kann mir darlegen und aufschlüsseln wieso denn jetzt die Briefmarke 80 Cent kostet. Bisher kriege ich immer nur "das liegt an der Auslastung" Antworten. Ok, dann will ich die Zahlen sehen und wieso es mal 10% und mal 14% mehr sind und wie genau das mit der Auslastung zusammen hängt.

Die Auslastungsanzeige des Zuges ist schließlich auch etwas das die Bahn allein steuer, wenn der Zug "voll" ist dann kann ich kein Ticket mehr buchen. Cool. Aber wenn der Zug wenig ausgelastet ist kostet mich das Ticket 14% mehr weil...uhm...ja ist halt so. Ist mir zu wenig. Der Geschäftsbericht gibt das nicht in ausreichendem Detail her.

Hallo SamC,

der Flexpreis kann an stark bzw. schwach nachgefragten Reisetagen variieren. Schwach ausgelastete Tage werden günstiger, stark ausgelastete Tage werden teurer. Diese preisliche Differenzierung dient der Optimierung der Nachfragelenkung. Daher kann es vorkommen, dass der Flexpreis für die gleiche Verbindung an unterschiedlichen Tagen variiert. Dabei ist die preisliche Differenzierung abhängig von der Auslastungssituation. Daher gibt es keine pauschale Aussage zur Differenzierungshöhe. /ka 

SamC
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@NRW: Inflationsausgleich, höhere Transportkosten, und steigende Gehälter (letzteres halte ich für etwas Mau als Aussage). Das bedeutet nicht, dass die Post nicht eine gehörige Gewinnmarge hat, aber das kann man finden wie man will.

@DB: Das ist doch dieselbe schwammige Aussage wie jedes Mal. Wie wird es denn festgelegt? Würfelt jemand tageweise mit einem 20-seitigen RP Würfel?

Ne sorry, das bringts nicht. Schaut mal: Die Strecke Köln-Berlin wird aktuell nur alle 2 Stunden befahren, daher sind die Züge immer ausgebucht. Ich bin einen Teil dieser Strecke am Mittwoch gefahren. Donnerstag war in NRW Feiertag, daher wars nochmal extra voll. Da habe ich mit einem teureren Preis gerechnet. Den ich auch bekommen habe, und wieviel habe ich mehr gezahlt? Hmmm??? 4%! Für eine 3.5 h (naja nach Plan, gedauert hats dann eher 4 h.... aber Verspätung ist ja normal, nicht?) Zugfahrt ausschließlich mit ICE. Aber jetzt für eine Fahrt die 3.5 h dauert und 20 Minuten ICE und 2.5 h Regio beinhaltet soll ich 14% mehr zahlen, (vermutlich) im Zusammenhang mit einem Feiertag der in Hamburg, Berlin und Niedersachsen gar keiner ist?

Ne sorry, das fliegt nicht. Wieso gestalten Sie Ihre Preisfindung denn nicht transparent so dass es jeder nachvollziehen kann? Sie agieren hier in reiner Willkür in einer Zeit in der Sie sich das sowohl aus Gründen des Kundendienstes (Verspätungen, Zugausfälle, kaputte Züge, Ersatzzüge, etc etc etc) noch aus Gründen des Umweltschutzes (wer will denn bis 2030 doppelt so viele Fahrgäste im Sinne des Klimaschutzes transportieren? oder ist das schon wieder Schnee von gestern? (wobei, Schnee, naja...)) leisten können bzw sollten.

Würfel und Schulnoten stehen ja übrigens in umgekehrtem Verhältnis zueinander, doer? :)

SamC
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Übrigens: Es gäbe auch weniger Beschwerden = weniger Arbeitsaufwand = weniger Personalstunden für solchen Kleinkram, wenn es denn eine transparente Gestaltung des "differenzierten" Flexpreises (Euphemismus für Preiserhöhung) geben würde.