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Falsche Informationen

Hallo Community, ich habe folgendes Problem. Ich habe ein Schönes-Wochenend-Ticket geholt und wollte von Bremen nach Berlin über Hamburg-Harburg fahren. Im Hamburg-Harburg fällt der RE aus und ich lief daraufhin zur Information, wo die Dame mir eine ICE-Verbindung rausgesucht hat und meinte ich könnte mit diese Verbindung umsonst nutzen. Daraufhin nutzte ich die ausgedruckte Verbindung und der Schaffner im ICE kommt. Der Schaffner meint ich könne so nicht fahren und wollte mir ein Ticket für 90€ verkaufen, obwohl ich Beschwerde eingelegt hatte. Weil ich dann zusätzlich nicht genug Geld und keine Kreditkarte hatte, wurden daraus 181€, immer noch im Hinterkopf mit der Zusage von der Informationsdame, dass ich umsonst fahren könnte. Ich bin dann in Berlin wieder zur Information und zum Reiseservice, nur um die Auskunft zu bekommen, dass ich wenigstens das Ticket angleichen könnte. Wer ist hier im Unrecht? Ich sehe nicht ein überhaupt was zu bezahlen. Danke für die Antworten.

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zeka
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Mit dem Schönes-Wochenende-Ticket dürfen Sie nur Nahverkehr, also keinen ICE und IC, fahren.

"Ich sehe nicht ein überhaupt was zu bezahlen."
Da werden Sie erstmal nicht drum herum kommen; auch wenn Ihnen die Dame an der Auskunft etwas falsches gesagt hat. Sie hatten für den ICE kein gültiges Ticket und irgendwann kommt Post vom Inkasso und das ist dann nicht mehr lustig.

Sie können sich mit dem Vorfall an den Kundendialog wenden, müssen aber mit einer Bearbeitungszeit von 4-6 Wochen rechnen.
https://www.bahn.de/p/view/hilfe/bahn_de/mail.shtml?dbkan...

Sie dürfen mit dem SWT generell, von den Strecken Stuttgart-Singen-Konstanz, Bremen-Leer-Emden-Norddeich und Erfurt-Weimar-Gera (jeweils IC) abgesehen, keine Fernzüge nutzen. Auch nicht bei einer zu erwartenden Verspätung von mindestens 20 Minuten am Zielbahnhof, da es sich beim SWT um eine Fahrkarte mit erheblich ermäßigtem Beförderungsentgelt handelt.

Beide Antworten sind so erst mal korrekt. Bei einem Schönes-Wochenende-Ticket hätten Sie auf andere Nahverkehrsverbindungen ausweichen müssen. Erst wenn es sonst keine Möglichkeit mehr gibt, können Sie den ICE nutzen, müssen aber eine Fahrkarte für diesen kaufen (max. 80 Euro) und diese dann beim Servicecenter Fahrgastrechte geltend machen. /ti

Das macht auch alles Sinn, aber es geschah ja nur auf falschem Anraten einer DB-Mitarbeiterin. Ich bin da ja auch einsichtig und weiß nun was richtig ist, jedoch kann kein Mensch erwarten, dass man insgesamt 225€ für eine Fahrt von Bremen nach Berlin bezahlt. Wie geht man den am besten jetzt vor.

Joeopitz
Joeopitz

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„Wie geht man den am besten jetzt vor.“
-> Darauf hat zeka doch schon vor 2 Stunden geantwortet.
>>Sie können sich mit dem Vorfall an den Kundendialog wenden, müssen aber mit einer Bearbeitungszeit von 4-6 Wochen rechnen.
https://www.bahn.de/p/view/hilfe/bahn_de/mail.shtml?dbkan... <<

Sie werden wohl leider erstmal in den sauren Apfel beißen müssen und die Rechnung bezahlen. Ansonsten wird daraus ganz schnell mehr. Danach wenden Sie sich an den Kundendialog und erklären den Sachverhalt. Viel Hoffnung kann ich Ihnen aber nicht machen.

Wenn Sie noch nichts gezahlt haben, sollten Sie zuerst Einspruch gegen die Fahrpreisnacherhebung einlegen. Somit ist zumindest die Zahlungsfrist erst einmal gestoppt. Wenn von dort eine negative Reaktion auf den Einspruch kommt, können Sie sich wie von zeka schon erwähnt an den Kundendialog wenden oder auch an die Schlichtungsstelle öffentlicher Personenverkehr (SöP). /ti