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Rückerstattung Super Sparticket aufgrund Verspätung des Zuges?

Super Sparticket gebucht. Zug wird 36min. Verspätung haben sodass man zu spät am Flughafen zum Check in ist. Stornierung und Rückerstattung möglich?
der nächst frühere Zug geht ca. 5:46h eher und hiermit wäre ich doppelt so lange unterwegs.

Melanie88
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zeka
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Ja, eine Rückerstattung ist in diesem Fall möglich. Wenn Sie die Fahrt nicht antreten wollen, schreiben Sie eine E-Mail an fahrkartenservice@bahn.de . Bitte nutzen Sie das nächste Mal auch die Suchfunktion. Danke!
https://community.bahn.de/questions/1981677-stornierung-s...

Hallo,

bei einer zu erwartenden Verspätung am Zielbahnhof von mehr als 60 Minuten können Sie von der Reise zurücktreten und sich den vollen Fahrpreis erstatten lassen.

Dies ist in den nationalen Regelungen zu den Fahrgastrechten unter „Erstattung, wenn Sie wegen Verspätung, Zugausfall oder verpasstem Anschluss die Fahrt nicht antreten oder abbrechen” nachzulesen.

Ab einer zu erwartenden Verspätung am Zielbahnhof von 20 Minuten ist die Zugbindung aufgehoben. /ju

DB-Justin versucht die Kunden wieder für dumm zu verkaufen. Natürlich kann der Threadersteller vom Vertrag zurück treten, wie es zeka oben richtig erklärt, auch wenn nur eine einzige Minute vom gebuchten Ticket abweicht. Das hat nix mit den Fahrgastrechten zu tun. Die treten erst am Tag der Fahrt in Kraft.

Joeopitz
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Das Problem ist der Unterschied zwischen Fahrplanänderung und Verspätung. Die Fragestellerin hat von „Verspätung“ geschrieben. Da wäre ein Rücktritt tatsächlich erst möglich wenn 60 Minuten Verspätung erwartet werden.

Offenbar ist aber eine Fahplanänderung erfolgt. Der Zug wird nicht mit 36 Minuten Verspätung ankommen, sondern planmäßig 36 Minuten später. Damit kann man natürlich von der Fahrt zurücktreten.

Vielen Dank für die Ergänzung, Joeopitz! Anhand der Fragestellung ist von einer Verspätung am Geltungstag der Fahrkarte auszugehen. Dementsprechend greifen die Fahrgastrechte. Im Fall einer Fahrplanänderung ist der Beitrag von zeka zu berücksichtigen.

@Bahnfrosch

Bitte verwirren Sie nicht die anderen User mit derartigen Aussagen. Falls Sie mit Ihren Beiträgen den fragenden Usern weiterhelfen können, so ist dies natürlich erwünscht. /ju

zeka
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Trotz des Wortes "Verspätung" bin ich von einer Fahrplanänderung ausgegangen, da auch von einem 5:46h eher gehendem Zug gesprochen wurde (mit dem die Fragestellerin doppelt so lange unterwegs wäre), den man ja schlecht nehmen kann, wenn man schon im Zug sitzt, der 36min Verspätung haben wird...

@DB/ju Sie denken wirklich, Otto-Normalverbraucher kennt den Unterschied von Verspätung am Fahrtag oder Verspätung, weil es eine Fahrplanänderung gab? Alle Achtung!

Die Threaderstellerin schreibt, dass ihr Zug 36 Minuten Verspätung hat. Da sie auch schreibt, dass der nächst ehere Zug 5:46 Std. früher geht, kann es gar nicht die aktuelle Verspätung von 36 Minuten sein, woher sollte sie sie kennen? Sie kann schlecht 5:46 Std. eher fahren, weil gerade ihr Zug 36 Minuten Verspätung hat. Sie verstehen? Also müssen die 36 Minuten Verspätung eine Fahrplanänderung sein.
Nicht ich verwirre die Bahnkunden, sondern sie mit ihrer 08/15 Textbaustein-Antwort zu Fahrgastrechten, welche in diesem Fall nicht zutreffen. So wie sie ihre erste Antwort gegeben haben, hätte die Kundin kein Recht, ihr Ticket zurückzugeben. Das ist Kundentäuschung. Hätte weder zeka, joeopitz oder ich interveniert, wäre die Kundin auf den Kosten sitzen geblieben.
Ist das die neue Strategie der DB, Kunden mit Absicht ins Messer laufen zu lassen, nur weil sie ein Wort etwas missverständlich geschrieben haben? Und Bahnkunden, die helfen wollen zu unterstellen, sie wollen verwirren?
Im Gegensatz zu Ihnen, lieber Justin, machen wir das hier unentgeltlich und in unserer Freizeit und nehmen ihnen die Arbeit ab. Wenn das nicht mehr gewünscht ist und sie lieber mit Textbausteinen hier weitermachen wollen, können wir es auch lassen. :(

P.S. https://community.bahn.de/questions/1729824-stornierung-s... kennen sie auch, oder ist der schon vergessen? Liegt der Eindruck richtig, dass sie diese Möglichkeit zum Rücktritt der Reise gar nicht kommunizieren wollen/dürfen? 8 Monate Schweigen?

Joeopitz
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@zeka

„Trotz des Wortes "Verspätung" bin ich von einer Fahrplanänderung ausgegangen, da auch von einem 5:46h eher gehendem Zug gesprochen wurde (mit dem die Fragestellerin doppelt so lange unterwegs wäre), den man ja schlecht nehmen kann, wenn man schon im Zug sitzt, der 36min Verspätung haben wird...“
-> Ich bin auch erst von 36 Minuten Verspätung ausgegangen und dachte da kann die Melanie leider nicht zurücktreten. Aber da sie dann noch von den 5:46h eher schrieb, wusste ich auch was Sie meint.

zeka
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@Bahnfrosch: "und sie lieber mit Textbausteinen hier weitermachen wollen,"

Ab "nächste Woche" (https://community.bahn.de/questions/1986580-zugbindung-zw...) soll es dann ja hoffentlich einen neuen Textbaustein geben, damit diese Verwirrung um Verspätung, Fahrplanänderung, 20 Minuten, 60 Minuten, Fahrgastrechte, Vertragsrecht etc. endlich ein Ende hat. (Also die Verwirrung durch die Antworten vom Social Media-Team. ;) )

Und hier https://community.bahn.de/questions/1975609-aufhebung-zug... bekommen wir ja vielleicht auch noch (zu Lebzeiten?) eine Antwort vom heiligen Fachbereich, die dann Klarheit ins Dunkel bringen könnte.

@zeka ich bin mir auch der Problematik bewusst. Mir ist auch klar, dass hier jeder Moderator etwas anderes sagt. Selbst die Mitarbeiter an der DB-Info wissen zum Teil nicht Bescheid. Schlimm genug. Ich vermute eher, die wollen gar nicht, dass der Kunde seine Rechte kennt. Dabei ist es ganz einfach. Auch die DB kann deutsches Vertragsrecht nicht einfach so aushebeln und dem Kunden hier was von Fahrgastrechten zutexten, obwohl die Fahrt noch gar nicht stattgefunden hat. Was anderes wäre es, wenn die Änderung des Vertrags mit Antritt der Reise (bzw. dessen Versuch) zugestimmt wurde. Nur dann greifen die Fahrgastrechte.

Mich ärgert eher, dass wir hier als "Verwirrer" dargestellt werden, einen Textbausteine lieblos hingeklatscht werden und die Sache als erledigt betrachtet wird. Fehlte nur noch, Justin hätte seinen ersten Beitrag selber bestätigt. ;)

kabo
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"Auch die DB kann deutsches Vertragsrecht nicht einfach so aushebeln "
-> Das stimmt. Trotzdem muss ich etwas Wasser in den Wein gießen.
Vertragsrecht bezieht sich natürlich immer nur auf das, was Bestandteil des Beförderungsvertrages ist. Und was genau Bestandteil des Beförderungsvertrages ist, ist gar nicht so offenkundig.
Sind die Fahrzeiten wirklich Vertragsbestandteil? Nehmen wir mal ein Flexticket. Damit kauft man eine Beförderung von A nach B, aber keine Beförderung in einem konkreten Zug. Es stehen ja auch keine Uhrzeiten auf dem Ticket. (Bei Online-Tickets ist die Reiseverbindung nicht Teil des Tickets!)
Oder ein Supersparpreisticket mit Nahverkehrsnachlauf. Sind die Fahrzeiten des Nahverkehrsnachlaufs Vertragsbestandteil? Auf dem Ticket steht nur "NV", aber keine Uhrzeit. Berechtigt eine Fahrplan-Änderung des Nahverkehrsnachlaufs, der vor der Reise bekannt wird, zum Rücktritt, auch wenn die Änderung weniger als 60min in der Ankunft ausmacht?
Ich denke, es ist nicht ganz so trivial - und kann zumindest nachvollziehen, dass die DB da "herumeiert".

zeka
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@Bahnfrosch:

"ich bin mir auch der Problematik bewusst."
Das wollte ich auch gar nicht in Abrede stellen.

"Mir ist auch klar, dass hier jeder Moderator etwas anderes sagt. Selbst die Mitarbeiter an der DB-Info wissen zum Teil nicht Bescheid."
Das ist das eigentlich erschreckende. Fehler macht jede/r. Aber das dieselben, falschen/verwirrenden Textbausteine - von den "Profis" hier - immer und immer wieder kommen, kann ich nicht nachvollziehen...

@kabo dann müssen das halt Gerichte entscheiden und ein Präzedenzfall muss her. Im Fall aber der Threaderstellerin hier was von Fahrgastrechten zu erzählen, statt zekas ersten Beitrag zu bestätigen bzw. richtig zu ergänzen finde ich eher verwirrend.
Denn die DB erstattet ja auch korrekt die Tickets, halt nur über den Fahrkartenservice und nicht über die Fahrgastrechte. Das wissen aber halt noch viel zuwenige Kunden.