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BahnCard 25-Ticket mit BahnCard 50?

Ich habe ausversehen ein Ticket (Flex-Preis) für BahnCard 25 erworben. Tatsächlich ist aber eine BahnCard 50 vorhanden. Kann ich das Ticket trotzdem verwenden?
Da es ein Flex-Ticket ist, gelten ja keine BahnCard 25 spezifischen Bedingungen. Insofern sollte doch nichts dagegen sprechen?

Ich habe von verschiedenen Bahn-Mitarbeitern schon alles von einem definitiven "Ja, das geht", über ein defintives "Nein, das geht nicht", bis zu einem "Ja, das passt schon" erhalten.

Gaspode42
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Antworten

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Sie müssen stornieren und neu buchen. Mit der BC50 bekommen Sie ja 50% Rabatt auf den Flexpreis, mit der BC25 nur 25%.

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Ja, ich könnte neu buchen. Aber dann geht mir meine Reservierung verloren. Und ich müsste für eine neue Reservierung (so überhaupt noch eine verfügbar ist) neu bezahlen.
Anstelle dieses Aufwands würde ich auf die zusätzlichen 25% Rabatt einfach (als Lehrgeld) gern verzichten, wenn mir das dann nicht der Schaffner nachher um die Ohren haut.

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Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Schaffner Ihnen das um die Ohren haut. Besser stornieren und neu buchen.

zeka
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Die Reservierung (damit ist eine Sitzplatzreservierung gemeint?) kann kostenfrei 1x umgebucht werden. Also Sitzplatz (gleicher Zug, gleiche Zeit, nur anderer Sitzplatz) umbuchen, Ticket stornieren und neu buchen.

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Gibt es hier im Forum auch Bahn-Mitarbeiter, die mir das definitiv sagen können?
Mit Wahrscheinlichkeiten ist mir wenig geholfen, nachdem ich schon drei verschiedene Antworten dazu von Bahn-Schalter-Mitarbeitern erhalten habe.

Die Reservierung hängt halt am Ticket und geht mit der Ticket-Stornierung ohne Kostenerstattung verloren (immerhin 18 Euro). Das kompensiert schon den zusätzlichen 50er-Rabatt. Da hilft auch kein Umbuchen der Reservierung.

Woodstock
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Sie haben im Zug die Bahncard vorzuzeigen die bei der Buchung angegeben war. Das wurde in diesem Forum diverse Male von DB-Mitarbeitern bestätigt.

Joeopitz
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„Die Reservierung hängt halt am Ticket und geht mit der Ticket-Stornierung ohne Kostenerstattung verloren“
-> Das gilt aber nicht, wenn die Reservierung umgetauscht wird. Eine umgetauschte Reservierung geht nicht mit der Ticketstornierung verloren. Habe ich mit meiner Osterrückreise gemacht. Erst die Reservierung umgetauscht und dann das Ticket storniert. Die Reservierung erscheint nach dem Umtausch als neuer Auftrag mit eigener Auftragsnummer.

Die Vorgehensweise, die von zeka beschrieben wurde funktioniert definitiv und ist erprobt.
„Die Reservierung (damit ist eine Sitzplatzreservierung gemeint?) kann kostenfrei 1x umgebucht werden. Also Sitzplatz (gleicher Zug, gleiche Zeit, nur anderer Sitzplatz) umbuchen, Ticket stornieren und neu buchen.“

Dann ist das Ticket OK und die Reservierung bleibt bestehen.

zeka
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"Gibt es hier im Forum auch Bahn-Mitarbeiter, die mir das definitiv sagen können?"

Ja, siehe hier: https://community.bahn.de/questions/1919834-nachzahlung-w...
"eine Nachzahlung ist korrekt, da immer die BahnCard vorliegen muss, die bei der Buchung angegeben wurde.
Jedoch stellt sich mir die Frage, wo Sie die BahnCard Business angegeben haben, denn diese steht nur dann zur Auswahl, wenn Sie im Firmenkundenportal angemeldet sind. /si"

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Ich bin auch der Meinung, dass es so funktioniert, wie zeka schreibt.
Die Reservierung umbuchen und danach das Ticket stornieren.

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@Woodstock
Bei den Uralt-Beiträgen wäre ich vorsichtig - da gab es auch noch verschiedene Kontingente für BC25 und BC50.
Hier eine andere Aussage: https://community.bahn.de/questions/1949178-mache-buchung...
Allerdings geht es in der Ausgangsfrage ja auch um einen Flexpreis.

Gaspode42
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Demnach würde es also im Ermessen des Zugbegleiters liegen und man spielt ein bisschen Roulette.
Es ist doch ein Graus. Anstatt dass die Bahn sich freut, dass man nicht den vollen 50%-Rabatt ausschöpft, wird da ein Drama draus gemacht.
Ich habe jetzt den Trick mit der Reservierungs-Umbuchung gemacht. Funktioniert anscheinend wirklich. Ist halt schade, dass man bei der Umbuchung seine bestehenden Plätze nicht behalten kann. Da der Zug schon fast ausgebucht ist, gab es nur noch vier Einzelplätze statt der vorher zusammen liegenden.
Vielen Dank an alle hier für die Mühe (auch wenn die eigentlich Antwort weiterhin vage ist)!

Joeopitz
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@ Benutzerin

„Ich bin auch der Meinung, dass es so funktioniert, wie zeka schreibt.
Die Reservierung umbuchen und danach das Ticket stornieren.“
-> Es funktioniert definitiv. Ich hatte für die Rückreise vom Osterurlaub (Fahrt war am Dienstag) einen Flexpreis mit Reservierung. Als meine Rückfahrt feststand, habe ich für die gleiche Verbindung einen Sparpreis gebucht, die Reservierung umgetauscht und den Flexpreis storniert.

Die Reservierung erscheint nach dem Umtausch mit neuer Auftragsnummer im Navigator oder auf bahn.de. Wenn man dann das alte Ticket storniert bleibt die Reservierung erhalten. Mein reservierter Platz wurde auch im Wagen angezeigt.

Woodstock
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Es gibt immer noch unterschiedliche Konditionen für BC 25 und BC 50.

Joeopitz
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„Demnach würde es also im Ermessen des Zugbegleiters liegen und man spielt ein bisschen Roulette.“
-> Falsch! Nach den Beförderungsbedingungen muß die auf der Fahrkarte angegebene BahnCard mit der mitgeführten BC übereinstimmen. Es ist eindeutig so, dass mit einer BahnCard 50 keine Fahrkarte mit BC 25 Rabatt genutzt werden darf. Man hat einfach Glück, wenn der Zugbegleiter ein Auge zudrückt und die falsche BahnCard akzeptiert. In den Bedingungen ist das eindeutig anders geregelt!

„Vielen Dank an alle hier für die Mühe (auch wenn die eigentlich Antwort weiterhin vage ist)!“
Die Antworten hier sind doch nicht vage, sondern eindeutig. Mit einer BC 50 darf keine Fahrkarte mit BC 25 Rabatt genutzt werden. Die Regelungen hierzu sind eindeutig.

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Das ist richtig. Aber nach

https://community.bahn.de/questions/1949178-mache-buchung...

gibt es eben doch anscheinend eine interne Regelung. Man kann dann nur darauf vertrauen, dass der Zugbegleiter die zur Anwendung bringt. Also offiziell geht es nicht, inoffiziell irgendwie schon. Finde ich schon vage. Ich kann mich nicht darauf verlassen aber hoffen, dass es klappen könnte, falls der Schaffner die Regelung kennt.

zeka
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Bei dem zitierten Beitrag handelt es sich um einen SuperSparpreis - Sie haben ein Flexticket.
Beim SuperSparpreis gibt es immer nur 25% Rabatt, egal ob BC25 oder BC50. Daher ist es (inoffiziell) egal, welche BC vorgezeigt wird. Siehe dazu auch hier: https://community.bahn.de/questions/1834997-habe-tickets-...

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Das ist richtig. Aber da gäbe es ja noch weniger Grund zur Nicht-Anerkennung, da die unterschiedlichen Verwendungs-Konditionen der beiden BC-Typen sich (wenn vorhanden) auf Sparpreise beziehen. Bei einem Flex-Ticket kann die Bahn sich ja einfach freuen, dass sie 25% des Ticket-Preises "geschenkt" bekommt.

zeka
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In den Beförderungsbedingungen steht auf Seite 14

"2.9 Ungültigkeit

Eine Fahrkarte ist ungültig, wenn
(i) sie die erforderlichen Angaben, Eintragungen, Unterschriften und Lichtbilder nicht enthält,
(ii) sie erheblich beschädigt oder in ihrem Inhalt unkenntlich gemacht oder unbefugt abgeändert wurde,
(iii) sie nur in Verbindung mit einem Ausweis oder einer Berechtigungskarte (z.B. BahnCard) gültig ist und diese nicht vorgelegt werden können, gesperrt oder abgelaufen sind,
(iv) ihre Geltungsdauer noch nicht erreicht oder abgelaufen ist oder
(v) sie vorgeschriebene Entwertungen nicht aufweist."

Da Sie keine entsprechende BC25 vorlegen können, ist das Ticket ungültig. Außer Sie kaufen sich eine Probe BahnCard 25 - dann gibt's keinen Ärger. :)

Joeopitz
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„Bei einem Flex-Ticket kann die Bahn sich ja einfach freuen, dass sie 25% des Ticket-Preises "geschenkt" bekommt.“
Ein ungültiges Ticket bleibt ein ungültiges Ticket, auch wenn es teurer ist als ein gültiges Ticket. Ein Nahverkehrsticket ist oft auch teurer als ein ICE Ticket zum Sparpreis. Trotzdem wird ein NV Ticket im ICE nicht anerkannt. Ein Ticket München-Berlin ist auch teurer als ein Ticket München-Ulm, es wird trotzdem nicht auf der Strecke nach Ulm anerkannt.

Egal was hier für „Argumente“ angebracht werden warum es doch sein könnte, es ist nicht so. Manchmal hilft es Fakten einfach zur Kenntnis zu nehmen anstatt sie wegdiskutieren zu wollen.
Hier ist nichts vage, hier ist nichts unklar.

Auch interne Regelungen helfen da nicht weiter. Bahninterna sind erstens für Bahnmitarbeiter und nicht für Kunden, auch werden Interna nicht in dieser Community diskutiert weil sie nun mal intern sind. Wenn die Bahn intern die Anweisung gibt, dass z.B. wegen Personalmangel keine Fahrkarten mehr kontrolliert werden heißt das auch nicht, dass man ohne Fahrkarte fahren kann. Da derartige Anweisungen mit Absicht nicht öffentlich sind, können Sie auch jederzeit geändert oder zurückgenommen werden ohne das es nach außen kommuniziert wird.

Wenn ein Ticket mit BC 25 Rabatt bei einer Kontrolle vorgezeigt wird, muß auch eine BC 25 vorgezeigt werden können. Ansonsten sind 25% des Flexpreises plus 19 EUR Bordzuschlag vom Zugbegleiter zu erheben. So steht es eindeutig in den Beförderungsbedingungen. Da hilft kein rumdiskutieren. Sollte man auf einen freundlichen und kulanten Bahnmitarbeiter treffen, der darauf verzichtet, hat man Glück gehabt.

Es bringt nichts hier immer wieder von vorn anzufangen und mit wenn und aber die Augen vor den Tatsachen zu verschließen.

DB
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Team

So wie es die Community geschrieben hat, ist es richtig. Vielen Dank für die rege Beteiligung. Bei Buchung darf immer nur der BahnCard-Typ angegegen werden, welcher im Zug auch vorgelegt werden kann.
Die Sitzplätze können vor der Stornierung einmalig kostenfrei umgebucht werden, so dass die Reservierungen bei einem Storno der Fahrkarte nicht verloren gehen. /ki

marit13
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Neulich war ich mal ganz ohne BC unterwegs. Ich hatte meine neue vorläufige zu Hause vergessen. Die sehr freundliche Zugbegleiterin nutzte dann ihre Möglichkeiten und ließ sich von der Zentrale bestätigen, dass ich eine gültige BC besitze (allerdings die mit der richtigen Zahl ;) ). Sie hat mir dann einen Vermerk auf die Fahrkarte geschrieben, die das für die Weiter- und Rückfahrt bestätigte. Das fand ich sehr nett und muss hier auch mal erwähnt werden.

Abgesehen davon hatte ich mal für meinen Mann versehentlich auch eine mit Angabe B25 mitgebucht, obwohl er eine 50er hat. Ich hab da angerufen und bekam am Telefon die Auskunft, Downgrading sei kein Problem. Wir sind dann damit auch gefahren und der Schaffner hat nicht mal eine Bemerkung darüber verloren. Wenn man an zwei Bahnmitarbeiter gerät, die sich beide nicht total auskennen, ist man ja voll aus dem Schneider.

Joeopitz
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Hallo marit13,

Sie haben mir mit Ihrem Beitrag viel Freude bereitet.

Mal aus dem „Nähkästchen“ geplaudert, es gibt freundliche und hilfsbereite Zugbegleiter. Mir ist ähnliches passiert. Das war auf einer Fahrt als ich meine BahnCard bei der Kontrolle nicht fand. Die lag zu Hause. Der ZUB hat mich daraufhin nach meinem Ausweis gefragt. Er verschwand mit meinem Ausweis und kehrte nach 20 Minuten zurück mit der Info: „Der BahnCard Service hat mir bestätigt das Sie eine gültige BahnCard haben, alles in Ordnung.“

Auf der Rückfahrt hab ich bei der Kontrolle den ZUB angesprochen. BahnCard liegt zu Hause und der Kollege auf der Hinfahrt hat das mit meinem Ausweis und einem Anruf das geregelt. Die Antwort: „Da sie mir beschreiben was der Kollege gemacht hat glaube ich Ihnen, das sind interne Regelungen und wenn Sie die beschreiben können glaube ich das der Kollege das geprüft hat, (Nebenbemerkung: 3 Erwachsene und ein Kind sind am Vierertisch gefahren. Darauf standen 3 Sektgläser und eine Sektflasche plus Gummibananen für das Kind. Als meine Mitreisende dem ZUB ein Glas Sekt anbot lehnte er ab. Als dann die Frage nach einer Gummibanane folgte antwortete er: Eine Banane würde ich schon gerne nehmen, nur möchte ich nicht das Sie die mir anbieten, die gehören doch Ihrer Tochter.

Blöderweise fragen hier Kunden andere Kunden. Mit ein bischen guten Willens geht vieles. Es gibt Beförderungsbedingungen und es gibt interne Regelungen.

Sei freundlich und habe Glück. Kann man aber nicht als zuverlässige Auskunft geben.

fabi500
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Hi,
da ich am Wochenende eine "Fahrpreisnacherhebung" wegen o.g. Problem erhalten habe, muss ich hier nochmal nachhaken. Abgesehen vom gesunden Menschenverstand (warum sollte eine "bessere" Bahncard einen nicht berechtigen, das Ticket zu nutzen? De facto ist das so gekaufte Ticket nicht günstiger, dass heißt ich erschleiche mir keine Leistung), kann ich auch in den Beföderungsbedingungen nichts erkennen, was gegen die Nutzung der Bahncard 50 für ein Bahncard 25 Ticket spricht. Beim Buchungsprozess wird auf an keiner Stelle auf diese Tatsache hingewiesen und auf dem Ticket steht BC25 - eine Bezeichnung die in den gesamten Beförderungsbedingungen nicht auftaucht. Genaugenommen gibt es laut Beförderungsbedingungen (auf der Bahncard taucht diese Bezeichnung auch nicht auf) eine BC25 gar nicht. Insofern müssten ja alle Tickets auf denen etwas mit BC25 steht entsprechend des Satzes ungültig sein:
"Eine Fahrkarte ist ungültig, wenn
...
iii) sie nur in Verbindung mit einem Ausweis oder einer Berechtigungskarte (z.B. BahnCard) gültig ist und diese nicht vorgelegt werden können, gesperrt oder abgelaufen sind, ..."

Hat jemand eine Lösung für mein Problem oder hilft mir nur noch ein Anwalt (ich bin bin nicht bereit den Betrag zu begleichen)?

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@fabi500
Da die BC25 und BC50 unterschiedliche Konditionen bzgl. des Rabatts haben, ist es prinzipiell nicht egal, welche man hat. Vor noch gar nicht solange Zeit war es sogar noch so, dass manche Sparpreise gar nicht mit der BC50 kombinierbar waren. D.h. die BC50 beinhaltete die Leistungen der BC25 gar nicht vollständig. Da hat sich inzwischen zwar durchaus etwas geändert, aber dennoch mögen da noch ein paar Unterschiede bestehen, so dass man mit BC50 eben keine Tickets für eine BC 25 kaufen darf. Das mag im konkreten Fall zwar keinen Unterschied machen, aber eben nicht überall.

Es wäre sicherlich schön, wenn die Bahn hier kulant sein würde, allerdings kann man einem Kontrolleur nicht unbedingt zumuten, in der kurzen Zeit der Kontrolle im Regelwerk alle Details nachschlagen zu müssen, ob hier einer der Fälle vorliegt, wo die Art der BC keine Rolle spielen würde, oder eben einer, wo es relevant ist.

Da man als Kunde aber einfach die korrekten Angaben beim Kauf machen kann (und es im Kaufprozess dann auch noch mehrfach Möglichkeiten gibt, die Angaben zu prüfen), würde ich auch sagen, dass hier der Kunde selbst verantwortlich ist.

Was den gleichen Fahrpreis angeht, war das leider auch noch nie ein Argument, zumal Sparpreise ihren Preis eben eh laufend ändern, und bei generell ein Ticket von A nach B trotz gleichen Preises natürlich dennoch nicht von C nach D gültig ist.

fabi500
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Hi,
bisher konnte mir nieman den Unterschied beim SSP bzw. SP nennen. Wegen "es mag da Unterschiede geben" will ich eigentlich nicht die 120 EUR Fahrpreisnacherhebung bezahlen. Vor allem da ich für ein Ticket mit Flexpreis und meiner BC50 32 EUR auf der Strecke bezahlt hätte.
Insgesamt wirkt das für mich wie reine Schikane mit der die Bahn versucht ihre Kunden zu melken. Wenn ich mir meine Bahn Statuspunkte angucken, dann hat die Bahn von mir (bzw. meine Arbeitsgeber) in den letzten 12 Monaten 3.838 EUR erhalten.
Weshalb ich das Ticket gebucht habe, ist hier ganz gut aufgelistet: http://www.ice-treff.de/index.php?mode=thread&id=510999
(Gutscheine, manuelle Eingabe beim Ticketkauf für meine Frau, doppelte Stornierungskosten, ...)

Wie gesagt, wenn mir jemand plausibel erklärt, weshalb es diese Regelung gibt, wäre ich ja zufrieden. Aber bisher kommt nur: siehe BB, wird doch beim Kauf hingewiesen (wird es nicht, dort steht nur "Bahncard-25 Rabatt inklusive" und "Ausweis nicht vergessen"), selber Schuld, oder auch " mögen da noch ein paar Unterschiede bestehen" (um nochmal drauf rumzureiten).

DB
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Team

Hallo,

mit einer BahnCard 50 erhalten Sie 50 Prozent Rabatt auf Flexpreise und 25 Prozent Rabatt auf Spar- und Super Sparpreise.

Mit einer BahnCard 25 erhalten Sie 25 Prozent Rabatt auf Flex-, Spar- und Super Sparpreise.

Wie Sie selbst zitieren, ist ein Ticket mit Rabatt nur mit der entsprechenden Berechtigungskarte gültig. Wenn Sie eine BahnCard 50 haben aber eine BahnCard 25 bei der Buchung angeben, dann liegt keine gültige Berechtigungskarte bei der Fahrkartenkontrolle vor. Richtig wäre es, wenn Sie die BahnCard 50 bei der Buchung angeben und automatisch 25 Prozent Rabatt bei Spar- und Super Sparpreisen erhalten.

Bitte wenden Sie sich an meine Kollegen von der Fahrpreisnacherhebungsstelle. Diese können über die Forderung entscheiden. /di

fabi500
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Schön, dass Sie noch einmal bestätigen das Bahncard 50 und Bahncard 25 bei den SP und SSP identisch sind.

Beim Versuch das Problem am Schalter zu lösen, habe ich auch nur entgeisterte Blicke geerntet, weil die beiden Schalterdamen nicht verstehen konnten, wie ich zu dieser Fahrpreisnacherhebung gekommen bin. Schön, dass es auch Personen mit Menschenverstand bei der Bahn gibt. Doof das ich da wohl ím Zug an Jemanden ohne geraten bin.

DB
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Team

Tariflich hat man im Zug korrekt gehandelt. Wenn man es ganz sachlich betrachtet, war die Reaktion am Schalter nicht richtig.

Sie können auch nur das Rabattmittel angeben und nutzen, welches Sie auch haben. Dies ist die BahnCard 50, die dann auch so auf dem (Super) Sparpreis-Ticket steht.

Man hätte es kulant handhaben können. Jedoch müssen die Kollegen ggf. Ihre Entscheidungen auch entsprechend dem Vorgesetzen gegenüber begründen. /di