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Wäre es möglich, das leidige Thema bahn.comfort-Sitze folgendermaßen zu lösen?

Bahncard-Scanner (wie in den DB-Lounges) am Sitz anbringen, BC.comfort-Besitzer aktivieren damit eine rote Lampe, andere Kunden dürfen sich auch setzen, aber die Lampe bleibt grün, und Comfort-Kunden können dann wenn es voll ist den Sitz übernehmen. Dieser Euphemismus mit dem "Freigeben" funktioniert einfach nicht. Ich bin Comfort-Kundin, aber auch ein eigentlich friedfertiger Mensch und möchte nicht meine Mitreisenden kontrollieren bzw. mir aussuchen, wen ich jetzt auf Verdacht nach seiner Bahncard frage, um ihn oder sie ggf. zu vertreiben. Das wäre wenn überhaupt auch der Job des Bahnpersonals, die haben daran aber reichlich wenig Interesse. Einmal habe ich tatsächlich versucht, das Privileg rauszuhängen, was ich sonst nicht mache, aber der Zug war voll und ich war so krank (nein nichts ansteckendes) und erschöpft, dass ich echt einen Sitzplatz gebraucht hätte (und nein, reservieren ging nicht, weil keine lange Vorplanung der Reisezeit möglich), habe dann einmal in den Comfort-Bereich gerufen, "Wer hat keine Comfort-Bahncard, mir gehts schlecht, bitte geben Sie mir einen Sitzplatz frei" - es ging mir eh schon schlecht genug, und dann musste ich noch durch den ganzen Wagen spießrutenlaufen, in dem natürlich *kein Mensch* auf meine Ansage reagiert hat, außer mich feindschaftlich anzustarren, und mich in den nächsten Türbereich auf den Boden setzen. Mit so einer Einlogg-Ampel könnte man sich die ganzen Peinlichkeiten ersparen.

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Das Leuchtsignal würde auch nicht funktionieren. Denn der Comfort-Kunde musste sich beim Aussteigen ja aktiv wieder „auschecken“, um den Platz wieder freizugeben. Das macht ja niemand. Damit wären die Plätze nach einer Weile alle „rot“, und niemand kann erkennen, ob der Platz tatsächlich besetzt ist (und der Comfort-Kunde nur mal aufs Klo gegangen ist), oder doch frei. Und wenn man sich nicht auf das Leuchtsignal verlassen kann, setzt sich doch jeder auf den Platz. Also das gleiche Problem, wie jetzt.

Sinnvoll wäre eigentlich nur, die comfort-Plätze komplett abzuschaffen, aber den Comfort-Kunden ggfs. einfach eine handvoll kostenlose oder grundsätzlich verbilligte Reservierungen zu geben. Die so reservierten Plätze hat man dann wenigsten sicher...

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Leidiges Thema...
Ich halte so ein Ampel-System auch nicht für praktikabel.
Was ich allerdings sehr begrüßen würde, wäre, wenn bei der Fahrkartenkontrolle der BahnComfort-Status der Reisenden auf den BahnComfort-Sitzen überprüft und Reisende ohne diesen Status freundlich aber bestimmt auf andere Plätze verwiesen werden würden.

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Diese Grundlage kann man doch schaffen. Ist ja nicht so, dass die DB ihre Beförderungsbedingungen noch nie geändert hätte.
Man darf ja mit einem 2.-Klasse-Ticket auch nicht 1. Klasse reisen.

Stimmt, dass man beim Einloggen ja auch ausloggen muss, habe ich nicht beachtet. War halt mal ein Versuch... ;-)
(Wobei, man könnte ja einen Sensor ins Sitzkissen bauen, und wenn der Sitz *bei Aufenthalt auf dem Bahnhof* entlastet wird, dann wird er wieder grün. Fehleranfälligkeit vorprogrammiert, aber ich schätze wir müssen das Thema trotz ärgerlichen Zuständen mit Humor nehmen.)

ReisenderMM
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Oder generell für alle Fahrgäste den Komfort-Check in einführen, und wer keinen Bahncomfort Status hat bekommt den Hinweis, dass er sich auf einem solchen Sitzplatz befindet. Ähnlich wie bei den Airlines die Notausgangsplätze. Oder dass die Plätze halt nur durch Comfort Kunden kostenlos reserviert werden müssen...

Bahnfrosch
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Aufkleber dran: "Dieser Sitzplatz ist nur für Bahn.Comfort-Kunden. Gegen eine Einmalzahlung von 2000 Euro dürfen auch Nicht-Comfort-Kunden den Platz belegen". xD