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Korrekte Buchung

Hallo liebe Deutsche Bahn,

aus privaten Gründen muss ich regelmäßig am gleichen Tag von München nach Kassel und wieder zurück reisen (ca. 10x im Jahr). Es ist schon vorgekommen, das mein Hinzug soviel Verspätung hatte, dass ich meinen Rückzug nicht mehr bekommen habe. Wenn ich in einem solchen Fall die Zugbindung des Spartickets am Schalter rausnehmen lassen möchte, kommt es immer wieder zu Diskussionen, da laut Bahn die Fahrten nicht in Verbindung stehen würden. Ich vertrete dann den Punkt, dass sich meine Art zu reisen, nicht im Online-Portal darstellen lässt und die DB die Verspätung verschuldet hat.

Wie buche ich korrekt, sodass meine Rückreise gewährleistet ist (bitte keine Empfehlungen wie 'längeren Aufenthalt in Kassel planen')? Bedingung sollte auch sein, dass ich mit dem Sparticket reise.

Danke und ich bin gespannt auf die Rückmeldung.

Matzemuc
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Antworten

Die Frage ist doch, wann fährst du hin und wann wieder zurück. Etwas präziser sollten die Infos sein.

In der App oder auch online kannst du doch ansonsten München - Kassel und zurück in einem Rutsch durchbuchen.

Beispiel ab Wilhelmshöhe: 24.04.19
Hinfahrt: 8:23; Rückfahrt: 17:19
Sparpreisticket: 119,80 € (mit BC25)

NRW
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Ich vermute er begleitet jemanden nach Kassel und fährt dann direkt wieder zurück. Bei grosser Verspätung ist der Rückzug dann weg. Aber auch dies lässt sich doch auf eine Fahrkarte buchen und eigentlich sollte eine Aufhebung der Zugbindung kein Problem sein.

Matzemuc
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Hallo zusammen, korrekt. Ich bringe jemanden hin und fahre anschließend direkt zurück (aufenthalt = 50 Minuten). Laut der Deutschen Bahn habe ich im Verspätungsfall kein Anrecht auf den Entfall der Zugbindung, da die Hinfahrt nichts mit der Rückfahrt zu tun hat. Daher stellt sich mir dann die Frage, wie ich buchen muss, sodass meine Rückreise gewährleistet ist, ohne das ich ein weiteres Ticket buchen muss.

Danke euch

In der Community gibt es bereits eine Antwort zu diesem Szenario, wenn Hin- und Rückfahrt am gleichen Tag stattfinden sollten und der gebuchte Zug für die Rückfahrt aufgrund der Zugverspätung auf der Hinfahrt verpasst wird. /ch

Neptun
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@ DB /ch
Die verlinkte Antwort ist zu einem Fall mit anderen Voraussetzungen: Dort hätte der Kunde (vermutlich) den gebuchten Zug für den Rückweg problemlos erreicht, wollte aber seinen Aufenthalt am Ziel nicht verkürzen.
Matzemuc spricht dagegen von einem Szenario, bei dem es unmöglich wird, den gebuchten Zug zu nutzen. Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dies muss genauso zu behandeln sein wie ein sonstiger Anschlussverlust (bei Hin- und Rückfahrt auf einem Ticket).
Der DB steht es auch frei, für den Aufenthalt am Ziel eine "Mindestübergangszeit" festzulegen, was bisher offensichtlich nicht der Fall ist.

Der Hinweis auf den Kontakt mit dem DB-Personal ist wenig hilfreich, wenn Matzemuc dort unterschiedliche Auskünfte erhält und es ihm hier um eine allgemeine Klärung der Frage geht.

Matzemuc
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Das Argument der Reiseauskunft der Deutschen Bahn ist halt, dass wie bereits erwähnt, die Hinfahrt nichts mit der Rückfahrt zu tun hat und kein genereller Anspruch besteht. Lustiger Weise kann man aber immer nur beide Fahrten stornieren, wenn diese auf einem Ticket stehen. Die Argutmente stehen sich entgegen.

Es ist auch so, dass wenn meine Hinfahrt über eine Stunde zu spät angekommt, ich meine Rückfahrt verpasse und ich so insgesamt inkl. Rückfahrt über eine Stunde länger unterwegs bin, dass ich die 25% nur auf die Hinfahrt zurückerstattet bekomme. Meine Fahrgastrechte werden hier ausgehebelt.

Daher hier noch mal die Frage, wie kann ich meine Reise korrekt buchen? Im Prinzip München nach München über Kassel an einem Tag, mit Sparticket und kürzest möglichen Aufenthalt in Kassel.

Danke schön

Neptun
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"Das Argument der Reiseauskunft der Deutschen Bahn ist ..."
Interessehalber: War es immer so oder wurde auch mal die Zugbindung per Stempel aufgehoben? Im Zug wurde das Ticket dann aber anerkannt oder mussten Sie auch schon nachzahlen? (Oder haben Sie dann immer am Bahnhof ein neues Ticket gekauft?)

"... dass ich die 25% nur auf die Hinfahrt zurückerstattet bekomme."
Was dann genauso ist wie bei anderen Kunden, die auf der Hinfahrt > 1 Std. Verspätung haben und auf der Rückfahrt nicht.

"... wie kann ich meine Reise korrekt buchen? Im Prinzip München nach München über Kassel ..."
Nach meiner Kenntnis lässt sich das weder als einfache Fahrt noch sonst irgendwie anders buchen als Sie das bisher tun.

Hallo zusammen,

die Rücksprache mit dem Fachbereich ergab, dass auch hier die Fahrgastrechte greifen. Sofern die Rückfahrt durch eine Verspätung auf der Hinfahrt nicht erreicht werden kann, gilt die Zugbindung als aufgehoben. /ti

Matzemuc
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Vielen lieben Dank für die Rückmeldung. Dann weiß ich da Bescheid.

Würden dann auch die 25% für Rückfahrt erstattet, sollte ich aufgrund des verpassten Rückzugs, über 60 Minuten später in München eintreffen?