Frage beantwortet

Wie kann man zwei vor Ort bezahlte Tickets trotz eines ärztlichen Attest stornieren!

Meine Großeltern haben im Servicecenter in Schwerin bei einer Auskunftsanfrage für regelmäßige Fahrten von Schwerin nach Köln ungewollt zwei Tickets aufgedrückt bekommen. Sie sind in einem deutlich fortgeschrittenem Alter und es ist mir unerklärlich wie die Verkäuferin es geschafft hat sie zu diesem Schritt zu bewegen, aber seit mehreren Tagen kann mein Großvater nicht mehr schlafen, weil er sich nicht erklären kann, wie er so überrumpelt werden konnte. Vom Arzt haben wir nun ein ärztliches Attest erhalten, dass meine Großeltern nicht in der Lage sind eine solche Reise antreten zu können, geschweige denn in Hamburg umzusteigen. (ihnen wurde von der Verkäuferin auch gesagt, dass es doch schön sei um 07:00 Uhr morgens in Hamburg zu frühstücken!!??)
Beim heutigen Versuch dies vor Ort durch meinen Großvater zu klären wurden Ihnen die Tickets abgenommen, anscheinend ein Schreiben aufgesetzt, aber jegliche Bestätigung verwehrt. Lt. meinen Großeltern waren noch zwei weitere Bahnmitarbeiter vor Ort, welche das Vorgehen kritisiert haben, aber wohl auch keine Lösung der Situation herbeigeführt.
Mir liegt zum Glück eine Kopie mit einer internen Auftragsnummer vor, aber diese kann ich nirgendwo auf einer bahn.de-Seite eingeben, weil diese Nummer nicht 6-stellig ist. Ich kann dies auch gerne per Email an eine adequate Stelle schicken, aber finde keine E-Mail-Adresse für eine solche Beschwerde.
Mir ist es unerklärlich wie man so schnell Geld von älteren Personen unserer Gesellschaft einziehen kann und bei einer begründeten Beschwerde mit ärztlichem Attest eine Rückerstattung so kompliziert gestaltet!?
Ich hoffe nun über diesem Weg eine schnelle Lösung herbeizuführen und diesen Missstand zu beheben. Hinter der "internen Auftragsnummer" sind der DB ja die Girodaten bekannt und da sollte es möglich sein dies schnellstmöglich zu beheben.
Vielen Dank für die Unterstützung.
MK

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Weitere Antworten

Wo kann ich denn kostenfrei per Email, Fax oder Post meine Beschwerde einreichen. Vor Ort war ja leider nicht wirklich erfolgreich und sehr merkwürdig vom geschilderten Ablauf.

kabo
kabo

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Wenn die Tickets schon abgegeben wurden, wird ja irgendein Erstattungsprozess schon eingeleitet worden sein.

Beachten Sie dass die Bearbeitungszeiten bei der DB regelmäßig im Bereich von mehreren Wochen liegen - also nicht wundern, wenn lange nichts passiert.

Etwas zusätzliches kann man jetzt nicht mehr machen, denn das würde die Vorlage der Originaltickets erfordern - und das ist ja nicht mehr möglich.

Ein ärztliches Attest würde nur etwas nutzen, wenn eine Reiserücktrittsversicherung abgeschlossen wurde.

Vielen Dank für das Feedback.
Ich hoffe, dass die Angelegenheit irgendwie geklärt wird. Bei dem Online-Formular war es mir nicht möglich die Hin- & Rückfahrt gleichzeitig anzugeben und daher eine separate Email geschrieben - leider bisher ohne irgendeine offizielle Antwort.
Ich habe mich nur geärgert, dass ein Kauf in wenigen Minuten erfolgt und ein Rückruf nach zwei Tagen dann solche Ausmaße annimmt. Man war vor Ort, es wird etwas eingereicht, man geht zum Arzt wegen einem Attest, man schreibt Email an das Kundenportal und erhält keine Antwort außer einer Ticketnummer, jegliche Bestätigung vor Ort wird einem verwehrt.
Ich muss zugeben, dass ich solche komplizierten Abwicklungsprozesse nicht erwartet hätte.
Bleibt also die Hoffnung und die Geduld, aber es wird merkwürdig sein ein Ticket zu besitzen, die Fahrt nicht anzutreten und zu hoffen, dass das Geld im Nachhinein zurückerstattet wird. Es könnte ja jemand anderes gerne die Plätze buchen, aber dazu muss es im System bei der Bahn freigegeben werden.

Wünsche alle frohe Ostern.