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Bahncard am Schalter bezahlen?

Bereits 2016 hatte hier ein Kunde nach der Möglichkeit gefragt, seine Bahncard am Schalter zu bezahlen (Folge-Bahncard)... Dies war damals 'technisch' nicht möglich. Wie sieht es jetzt mehr als 2 Jahre später mit diesem Sachverhalt aus. Gestern wurde ich noch immer abgewiesen, mit dem Hinweis zu überweisen. Kann das tatsächlich sein, dass 2 Jahre nicht ausreichen um hier einen Prozess zu integrieren, der eigentlich selbstverständlich ist - aus Kundensicht? Kann ich mir denn einfach am Schalter eine neue BahnCard kaufen, direkt bezahlen und gut is'...? Bitte um Aufklärung (aus Kundensicht wenn möglich)... Besten Dank vorab.

Bahnfahrer0711
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Beim Erstkauf können Sie die BC sowohl am Schalter als auch online mit Kreditkarte bezahlen.
Danach läuft sie, wenn man sie nicht kündigt, als Abo. Darauf werden Sie bei der Buchung auch hingewiesen.
Sie würden doch wahrscheinlich auch nicht auf die Idee kommen, ein Abonnement für eine Zeitschrift jedes Jahr in bar beim Verlag bezahlen zu wollen?
Ansonsten haben Sie noch, wie NRW bereits schrieb, die Möglichkeit, die BC jeweils fristgerecht zu kündigen - dann können Sie sich wieder eine neue BC am Schalter kaufen.

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Dann müssten Sie immer ihre aktuelle BC kündigen und können dann am Schalter eine neue BC bezahlen. Ansonsten haben Sie ein Abo und da müssen Sie überweisen.

Bahnfahrer0711
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Warum kündigen...? Soll die doch im System stehen bleiben - oder wird mir dann trotz Kauf der neuen Bahncard die Zustellung derselben verwehrt?

Bahnfahrer0711
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Wovon dann eben eine für immer mit dem Status 'Offen' im System bleibt - Zahlungserinnerung wurde mir bisher keine zugestellt. Mahnung wird's dann bestimmt auch nicht geben, oder wie ist da das Prozedere?

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Och, ich denk' die Bahn sieht das nicht so eng, bietet mir ja schließlich keine direkte Möglichkeit (ohne Umweg über eine Bank) meine Folgekarte zu begleichen. Auf ein Rechtsurteil, ob dieses 'Geschäftsgebahren' korrekt ist, würde ich es dann sogar ankommen lassen, nur nicht initiieren, der Weg des geringsten Widerstandes scheint mir angenehmer und vor allem erfolgversprechender zu sein. Besten Dank für die Infos - ich kauf mir nachher gleich eine neue... :-)

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Na wenn die Bahn das gleiche Rechtsverständnis besitzt kann ich ja vollkommen entspannt bleiben... ;-)

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Beim Erstkauf können Sie die BC sowohl am Schalter als auch online mit Kreditkarte bezahlen.
Danach läuft sie, wenn man sie nicht kündigt, als Abo. Darauf werden Sie bei der Buchung auch hingewiesen.
Sie würden doch wahrscheinlich auch nicht auf die Idee kommen, ein Abonnement für eine Zeitschrift jedes Jahr in bar beim Verlag bezahlen zu wollen?
Ansonsten haben Sie noch, wie NRW bereits schrieb, die Möglichkeit, die BC jeweils fristgerecht zu kündigen - dann können Sie sich wieder eine neue BC am Schalter kaufen.

kabo
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Zum einen:
Was passiert, wenn man einfach eine neue BC kauft, ohne das bestehende Abo zu kündigen, sieht man hier: https://community.bahn.de/questions/1910225-bahncard-50-2...
Das ist auch rechtlich wasserdicht (wenn man das alte Abo nicht kündigt und sich zum bestehenden Abo eine weitere BC kauft, muss man halt doppelt zahlen). Also eindeutig nicht zu empfehlen.

Zum anderen:
Die Frage, ob die DB tatsächlich die Entgegennahme von Bargeld als Bezahlung für die Folgebahncard verweigern kann, ist durchaus interessant - und keineswegs so eindeutig. Denn sämtliche Mahnungen und Inkassobemühungen gegen den Kunden laufen ins Leere, wenn der Kunde bereits vor der ersten Mahnung (das ist wichtig) eine Bezahlung angeboten hat, der Verkäufer (=DB) die Entgegennahme der Bezahlung aber verweigert hat. Die Verweigerung der DB, die Bezahlung entgegenzunehmen, müsste der Kunde aber beweisen können.

Bahnfahrer0711
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Nochmal zum Kern meiner Frage: Vor bereits zwei Jahren hat ein Kunde genau das gleiche Problem beschrieben und die Bahn hielt es bis heute nicht für nötig entsprechend zu reagieren. Woran liegt's...? Warum so eine sinnlose Diksussion anstatt dem Kunden einfach die Möglichkeit der einfachen Bargeldzahlung zu gewähren, genau wie es bei einem Neuabschluss ja seither möglich ist. Warum werden Ressourcen aufgewendet dem Kunden diesen Ablauf auszureden anstatt ihn einfach in den Alltag zu implementieren?

kabo
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A) Die Handlingkosten für Bargeldtransaktionen liegen über den Bankgebühren einer Lastschriftzahlung.

B) Für den Erstverkauf einer Bahncard bekommt die verkaufende Stelle eine Provision. Wenn ab dem zweiten Jahr ebenfalls bar vor Ort gezahlt werden könnte, würde sich erneut die Provisionsfrage stellen - besonders, wenn der Kunde im zweiten Jahr in einer anderen Verkaufsstelle zahlen möchte (und nicht dort, wo die Bahncard gekauft wurde).

Die Implementierung einer Barzahlungsmöglichkeit würde also Kosten auslösen.
Mich als Kunde würde es ärgern, wenn die Bahncard teurer werden würde.

Neptun
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@ Bahnfahrer0711
"Woran liegt's...? ... anstatt dem Kunden einfach die Möglichkeit der einfachen Bargeldzahlung zu gewähren ..."
Vermutlich daran, dass die DB die Zahlungen viel lieber ohne Bargeldhandling inkl. Arbeitszeit dafür vereinnahmen möchte, die meisten Kunden dies auch bevorzugen, und man für nur wenige Kunden keinen eigenen "Ablaufplan" organisieren möchte.

"Warum werden Ressourcen aufgewendet ..."
Für diesen Beitrag wurden noch keine aufgewendet.

@ kabo, zum Angebot der Zahlung
Das ist ein interessanter Aspekt. Bargeld ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel. Falls nur auf anderem Wege gezahlt werden darf, müsste dies im Voraus eindeutig vereinbart sein.
Bei der Online-Bestellung wird bezüglich der AGB auf https://www.bahn.de/p/view/home/agb/agb.shtml verlinkt, wo man sich weiter durchklicken muss auf die "Haupt-AGB". Dort findet sich auf Seite 48 in 2.5.1 nur ein Hinweis auf die Rechnungsstellung (falls kein Lastschriftmandat eingerichtet ist) und die Zahlungsfrist, nicht jedoch eine Bestimmung zum Zahlungsmittel.

Bahnfahrer0711
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Gibt es zu A. Belege - bis dahin ist da nur eine in den Raum geworfene Behauptung. Genau so wie ich behaupte die Barabwicklung ist im Endeffekt keinesfalls kostenaufwendiger als die Zahlung per Überweisung.

Zu B. Interessante Strukturen, die hier dargelegt werden - müssen mich als Kunde aber nicht interessieren. Ich will nur 'bezahlen' - wer sich davon was wegnimmt ist Bahn-Sache...

Wenn man wüsste was in den jetzigen Preisen bereits für Prozesse eingepreist sind, die für alle die Kosten unnötig hoch halten, weil sie enormes Optimierungspotential bieten, ist offensichtlich wie platt so ein Argument im gegebenen Falle ist (Barzahlung führt zu teurer BahnCard). Genau so relevant wie der berühmte Sack Reis in China.

Allein schon diese Diskussion und die dadurch gebundenen Ressourcen - auf Kunden- und Bahnseite stehen in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Bar-Zahlvorgang.

Bahnfahrer0711
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Das ist ein Irrglaube, dass die DB durch Nicht-Anbieten der Barzahlung bei Folgekarten Geld einspart - schließlich verpulvert sie es unsinnig für Fachpersonal, das sich jetzt mit mir hier (und anderen Barzahlfreunden) umfangreich auseinandersetzt... Im Übrigen ist es kein Erfolgsgarant im Leben stets der Masse hinterherzulaufen - und mit ihr zu argumentieren...

kabo
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In diese Diskussion hat die DB noch gar keine Ressourcen investiert.
Bislang haben nur andere Kunden geantwortet.

Bei meiner Bank sind Lastschrifteinzüge für den Auftraggeber gebührenfrei, während Bargeldeinzahlungen für Geschäftskunden Gebühren kosten. Außerdem will der Fahrer vom Geldtransporter, der das Geld vom Reisezentrum zur Bank bringt auch nicht umsonst arbeiten.
Im meinem Umfeld investieren alle Unternehmen in bargeldlose Zahlverfahren. Ich bin mir sicher, dass das nicht passieren würde, wenn bargeldlose Zahlverfahren teurer wären als Barzahlung.

Im Übrigen: Die DB sucht auf allen Ebenen Fachleute. Vielleicht wollen Sie sich selbst bewerben, um Ihren Verbesserungsvorschlag selbst zu implementieren.