Frage beantwortet

Keine Kulanz trotz unverzüglicher Fehlermeldung?

Ich habe trotz unverzüglicher Meldung des Fehlers per Mail keinerlei Chance auf Kulanz erhalten trotz der Bitte der einfachen Datumsänderung. Ich kann nun also wegen eines Kleinen Tippfehlers nicht mehr das Datum verändern und muss dies nun einfach trotz dem hochgepriesenen Service und Kundenfreundlichnkeit der DB hinnehmen. Ich verstehe hierbei nicht die Kulanzregelungen der Bahn und wollte einfach nur nochmal nachhaken, in wiefern sowas dann von Kundenfreundlicher Sicht gerechtfertigt wird?

Wenn ich nun wegen einem Tippfehler zu viel Geld überweise kann ich dies auch anfechten, wieso aber nicht ein einfacher Tippfehler eines Bahntickets? Ich buche jedes Wochenende 2 Fahrten um zu pendeln und möchte einfach eine Begründung für diese Entscheidung erfahren und mich überzeugen, dass die Bahn mit der Werbung für den digitalen Service der DB und dem Kundenservice gerechtfertigt ist.

Danke im Voraus und liebe Grüße

AnnaNNNN
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kabo
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Hätten Sie am Tag der Fehlbuchung angerufen, hätte es zu 99% geklappt mit der Kulanz.
Der Mail-Support ist für solche Fälle nicht geeignet.
Sowohl die DB selbst, als auch diese Community empfiehlt stets die Telefonhotline bei Buchungsproblemen. Und die Telefonhotline ist da eigentlich auch sehr kulant.

Im Übrigen:
"Wenn ich nun wegen einem Tippfehler zu viel Geld überweise kann ich dies auch anfechten" -> Seit SEPA eigentlich nicht mehr. Wenn das Geld schon beim Empfänger angekommen ist, kann eine Rückbuchung nur vom Empfänger autorisiert werden.

"und möchte einfach eine Begründung für diese Entscheidung erfahren" -> Die offizielle Begründung ist: Die Ticketdaten werden vor dem finalen Kaufbutton klar und deutlich angezeigt. Wenn man sich nicht genau durchliest, was man bucht und trotzdem auf "kaufen" klickt, hat man keine Ansprüche, sondern muss auf Kulanz setzen. Da Kulanz aber eine freiwillige Leistung nach "goodwill" ist, muss dafür keine Begründung geliefert werden.

Sie können sich jetzt ärgern, dass Sie sich nicht vorher hier kundig gemacht haben, was der bestee Weg ist. Man hätte Ihnen vom Mail-Support abgeraten und die Hotline ans Herz gelegt.

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Bahnfrosch
Bahnfrosch

Bahnfrosch

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"unverzüglicher Meldung des Fehlers per Mail"
---Das war leider der Fehler. Bei Fehlbuchungen sollte man sofort telefonisch das Servicecenter anrufen. Nur die können aus Kulanz noch das Ticket stornieren.
Eine Bearbeitung der Email dauert zu lange und wird auch nur mit einem 08/15-Textbaustein abgehandelt.

kabo
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Hätten Sie am Tag der Fehlbuchung angerufen, hätte es zu 99% geklappt mit der Kulanz.
Der Mail-Support ist für solche Fälle nicht geeignet.
Sowohl die DB selbst, als auch diese Community empfiehlt stets die Telefonhotline bei Buchungsproblemen. Und die Telefonhotline ist da eigentlich auch sehr kulant.

Im Übrigen:
"Wenn ich nun wegen einem Tippfehler zu viel Geld überweise kann ich dies auch anfechten" -> Seit SEPA eigentlich nicht mehr. Wenn das Geld schon beim Empfänger angekommen ist, kann eine Rückbuchung nur vom Empfänger autorisiert werden.

"und möchte einfach eine Begründung für diese Entscheidung erfahren" -> Die offizielle Begründung ist: Die Ticketdaten werden vor dem finalen Kaufbutton klar und deutlich angezeigt. Wenn man sich nicht genau durchliest, was man bucht und trotzdem auf "kaufen" klickt, hat man keine Ansprüche, sondern muss auf Kulanz setzen. Da Kulanz aber eine freiwillige Leistung nach "goodwill" ist, muss dafür keine Begründung geliefert werden.

Sie können sich jetzt ärgern, dass Sie sich nicht vorher hier kundig gemacht haben, was der bestee Weg ist. Man hätte Ihnen vom Mail-Support abgeraten und die Hotline ans Herz gelegt.