Frage beantwortet

Ansprüche bei falscher Beratung am Schalter?

Ich habe mich letzten Oktober beraten lassen am Schalter, welcher Tarif für mich am günstigsten ist. Ich bin Duale Studentin, studiere in Ravensburg und pendle, wenn ich in der Praxisphase bin 5 Zonen durch Stuttgart.
Der Berater an dem Schalter meinte, ich solle jeden Monat ein VVS-Verbunspass für 221 Euro kaufen, da meine Universität nicht in Stuttgart liegt und ich deswegen keinen Studentenrabatt bekomme. Das habe ich dann für Oktober und November gemacht. Im Dezember habe ich mir tagesweise online einzeltickets gekauft da das günstiger war als ein Monatsticket.
Nun habe ich mich auf zuraten einer Freundin noch einmal beraten lassen und dieser DB-Mitarbeiter sagte mir, dass ich einen Erweiterungstarif (oder so) bekomme der für 6 Monate 299 Euro kostet.
Habe ich irgendwelche Ansprüche auf die Kosten, die mir wegen falscher Beratung im Oktober bis Dezember angefallen sind? Ich habe noch alle Belege.

Liebe Grüße

AlinaZim
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Sie meinen das VVS-Anschluss-Studiticket (https://www.vvs.de/tickets/zeitticketsverbundpaesse/ansch...) für 299€/Semester.

Für Studenten in Ravensburg ist das aber nicht nutzbar. Denn das VVS-Anschluss-Studiticket setzt voraus, dass man bereits ein gültiges HNV-/naldo-/KVV-/OAM-/vgf-Semesterticket seiner Hochschule hat. Die Hochschule muss also in einem Verbund liegen, der unmittelbar an den VVS angrenzt.

Ravensburg gehört aber weder zum HNV (Großraum Heilbronn), naldo (Reutlingen/Tübingen), KVV (Großraum Karlsruhe), OAM (Kreis Aalen) noch zum vgf (Kreis Freudenstadt).

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Sie meinen das VVS-Anschluss-Studiticket (https://www.vvs.de/tickets/zeitticketsverbundpaesse/ansch...) für 299€/Semester.

Für Studenten in Ravensburg ist das aber nicht nutzbar. Denn das VVS-Anschluss-Studiticket setzt voraus, dass man bereits ein gültiges HNV-/naldo-/KVV-/OAM-/vgf-Semesterticket seiner Hochschule hat. Die Hochschule muss also in einem Verbund liegen, der unmittelbar an den VVS angrenzt.

Ravensburg gehört aber weder zum HNV (Großraum Heilbronn), naldo (Reutlingen/Tübingen), KVV (Großraum Karlsruhe), OAM (Kreis Aalen) noch zum vgf (Kreis Freudenstadt).

"Habe ich irgendwelche Ansprüche auf die Kosten, die mir wegen falscher Beratung im Oktober bis Dezember angefallen sind? Ich habe noch alle Belege."
-> Ja aber

Natürlich hat man Ansprüche, wenn einem ein Schaden durch fehlerhafte Beratung entstanden ist. Realistisch gesehen haben Sie aber kaum eine Chance diese Ansprüche durchzusetzen.

Durchsetzen könnten Sie Ihre Ansprüche nur durch eine zivilrechtliche Schadensersatzklage. Dazu müssten Sie belegen können

1. Das Sie tatsächlich falsch beraten wurden
(Vielleicht hat der Herr am Schalter Ihnen mehrere Möglichkeiten aufgezeigt und Sie haben sich falsch entschieden)
2. Wer Sie falsch beraten hat.
(Den Berater sollten Sie schon mit Namen nennen können.)
3. Das Ihnen tatsächlich ein Schaden entstanden ist.

Das werden Sie schwerlich belegen können.

kabo
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@Joe
Es liegt wohl gar keine Falschberatung vor.

@ kabo

Das lag für mich durchaus im Bereich des Möglichen.

Das der Fragesteller kaum eine Chance hat, schrieb ich ja.

Auch war die Formulierung "dass ich einen Erweiterungstarif (oder so) bekomme der für 6 Monate 299 Euro kostet." so schwammig..

Na ja. Die tarifliche Begründung hast Du ja inzwischen geliefert, hätte ich sie vorher lesen können, hätte ich auf eine Antwort hier verzichtet.