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Wer haftet bei Falschaussagen der DB Kundenhotline? Gleich dreichfach!

Ich habe am 13.03.2019 eine Monatskarte von Augsburg Hbf nach München Feldmoching gekauft. Weil ich mit nicht sicher war welche Variante ich nehmen soll rief ich die DB Hotline an. Hier wurde mir gesagt dass bei der teuersten Variante für 315€ sowohl der ICE als auch U Bahn von der MVG inclusive wären. Gesagt getan. Ein paar Tage später hat mir der Kontrolleur von der MVG in der U Bahn jedoch erklärt dass bei diesem Ticket kein MVG inclusive ist und ich habe eine 60€ Strafe bekommen. Am selbigen Tag rief ich erneut die DB Hotline an. Hier wurde mir von gleich 2 Personen (einer hat mich sicherheitshalber zur „Fachabteilung weitergeleitet) versichert dass das Ticket in Ordnung ist und der Kontrolleur ganz sicher einen Fehler gemacht hat.
In diesem Wissen bin ich am nächsten Tag erneut mit der U Bahn nach Feldmoching gefahren, jedoch hat mir erneut ein Kontrolleur gesagt dass das Ticket keine U Bahn beinhaltet.
Auf nachfrage bei der MVG hieß es dass ich mich an die DB melden soll. Und erst wenn mir diese 2 Citytickets aufgrund der doppelten Falschberatung rückwirkend ausstellen würden Sie die 120€ Strafe mir erlassen.
Daraufhin habe ich mich diesmal auf dem E-mail Weg an das DB Kundendialog gemeldet und den Fall geschildert.
Die Antwort jedoch dass mein Ticket nicht für die U Bahn zugelassen ist und ich mich zum MVG melden soll.

Ich meine Leute, ich habe 315€ für eine Monatskarte bezahlt und solle jetzt 120€ Strafe bezahlen, weil ich zweimal von seitens der DB falsch informiert wurde.
Und irgendwie fühlt sich niemand, weder die Hotline noch das Reisezentrum zuständig und leiten mich weiter.

Was kann ich jetzt noch tun?
Muss ich unbedingt klagen um die Verantwortlichen für die Falschaussagen zu belangen?
Oder gibt es irgend eine Abteilung der DB die diese Sache annehmen kann?

Anonym
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kabo
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"Was kann ich jetzt noch tun? "
-> Realistisch gesehen: Nichts

Wenn Sie sich an den Kundendialog gewandt haben, und da auch erfolglos waren, ist das Ende der Fahnenstange erreicht.

"Muss ich unbedingt klagen um die Verantwortlichen für die Falschaussagen zu belangen?"
-> Strafrechtlich belangen kann man sowieso niemanden. Die Verantwortlichen nicht, weil sie nicht selbst eine falsche Auskunft gegeben haben. Und die Mitarbeiter an der Hotline auch nicht, weil es offensichtlich Unwissen und keine Absicht war.
Bleibt maximal Schadensersatz. Und dafür müssten Sie die Falschberatung mit zugelassenen Beweismitteln beweisen können - das wird nichts.

Hallo BerkAlbrecht,

DB Zeitkarten gelten nur in Fern- und Regionalzügen (ICE, IC, EC, IRE, RE, RB, S-Bahn). Diese Information ist, bei der Buchung auf bahn.de, in den Informationen zu den Zeitkarten hinterlegt.

Da hier niemand das geführte Gespräch nachvollziehen kann, ist der Kontakt zum Kundendialog die einzige Möglichkeit. /ka