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Frage beantwortet

Falscher Name auf einem Super Sparpreis Online Ticket?

Guten Tag! Ich habe gestern Abend ein Super Sparpreis Ticket für einen Freund online gebucht. Auf dem Online Ticket steht aber mein Name als Reisender. Am Tag der Reise, Fahren wir jedoch den größten Teil der Strecke zusammen, sodass ich es bestätigen könnte, dass ich das Ticket für ihn gekauft habe. Ich wollte also wissen, ob es überhaupt geht und wie wäre es mit der Strecke, die er allein fährt? Falls es geht, ist es irgendwie möglich, den Namen auf dem Online Ticket zu ändern oder z.B., dass ich eine Bescheinigung ausstelle, dass ich das Ticket für ihn gekauft habe bzw. dass er es benutzen darf und dazu noch eine Kopie von meinem Personalausweis beilege? Was kann ich in diesem Fall machen? Außerdem kann ich den Onlineservice telefonisch nicht erreichen. Es wird gesagt, dass der Anruf nicht durchgestellt werden kann.

Anonym
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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Onlinetickets sind personalisiert und nicht übertragbar. Wenn Sie ein Ticket auf Ihren Namen buchen, dann können auch nur Sie damit fahren. Wenn Sie 2x ein Ticket auf Ihren Namen buchen, kann keines der beIden Tickets von Ihrem Mann genutzt werden. Wenn Sie mit Ihrem Mann gemeinsam reisen möchten, benötigen Sie entweder ein Ticket auf Ihren Namen und ein Ticket auf den Namen Ihres Mannes oder ein Ticket für zwei Personen.

Nur Papiertickets (Schalter/Automat) sind nicht personalisiert und können auch von anderen Reisenden benutzt werden.

„Im Zug wurde aber eine der beiden Fahrkarten nicht anerkannt“
-> Das ist so korrekt. Da beide Tickets auf Ihren Namen lauteten, hatte Ihr Mann kein Ticket.

„ und der Schaffner uns nicht einmal angeboten hat, dass wir zum normalen Preis eine neue Fahrkarte lösen. Stattdessen hat er gleich 60 Euro darauf geschlagen.“
-> Das ist ebenfalls so korrekt. Da Ihr Mann kein gültiges Ticket hatte, wird das erhöhte Beförderungsentgelt fällig.

„Zudem hat er auch gesagt, dass wir den erhöhten Beförderungsentgelt gegen 7 Euro im Reisezentrum verfallen lassen können.“
Das wiederum ist nicht korrekt. Das erhöhte Beförderungsentgelt kann nur dann auf 7 Euro reduziert werden, wenn innerhalb von 14 Tagen ein für Ihren Mann gültiges Ticket im Reisezentrum vorgelegt wird. Da Ihr Mann kein gültiges Ticket besaß, bleibt es bei den 60 Euro.

„Nach der Ankunft in Rostock HBF wurden wir von einer recht frechen Mitarbeiterin im Reisezentrum empfangen und uns wurde von ihr verarscht.“
-> Ob die Mitarbeiterin frech war oder Sie verarscht hat kann ich nicht einschätzen. Auf jeden Fall hat die Mitarbeiterin richtig gehandelt, wenn sie Ihnen die 60 Euro nicht erlassen hat.

„Darauf hin wand wir an die DB Info. Da ist eine freundliche Mitarbeiterin anderer Meinung, dass wir gar nichts falsch gemacht haben. Denn sie hat noch seine Mutter, die selbst Schaffnerin ist, angerufen. Ihre Mutter sieht keinerlei Gründe dafür, dass wir überhaupt was falsch gemacht haben und wir eine Strafe bezahlen sollen.“
-> Auch wenn diese Mitarbeiterin freundlich war, so hat sie Ihnen leider eine falsche Auskunft gegeben. Eigentlich hätte die Mitarbeiterin und auch die Mutter als Schaffnerin wissen müssen, das Ihr Mann keine Fahrkarte besaß und die Strafe zu zahlen ist.

„Es handelt sich hierbei absolut um einen vorsätzlichen Betrug der DB!!!“
-> Nein. Der Schaffner im Zug hat die 60 Euro zu Recht gefordert und die Mitarbeiterin im Reisezentrum hat richtig gehandelt. Ihr Mann ist ohne gültiges Ticket Zug gefahren. Daran ändert sich auch nichts, dass Sie 2 Tickets für sich gebucht haben. Es war kein Ticket für Ihren Mann dabei.

Ich glaube Ihnen gern, dass Sie bzw. Ihr Mann nicht schwarz fahren wollten. Sie haben einen Fehler gemacht, weil Sie sich nicht richtig über die Bedingungen für Onlinetickets informiert hatten bzw. die Bedingungen nicht richtig verstanden haben.

Auch wenn es ärgerlich ist, es ist nun nicht mehr zu ändern. Eventuell ist es für Sie sinnvoll Tickets nicht online sondern am Schalter oder Automaten zu buchen. Mit diesen Tickets darf jeder fahren, der sie vorzeigen kann.

„Wir werden auch Strafanzeigen gegen den betroffenen Mitarbeitern im Zug und im Reisezentrum erstatten !!!!!!“
-> Lassen Sie es sein. Keiner von denen hat betrogen. Den Fehler haben Sie gemacht und nicht die Bahnmitarbeiter. Auch wenn Sie das falsche Ticket nicht mit Absicht gebucht haben.

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Weitere Antworten

Ein personalisiertes Ticket gilt ausschließlich und ausnahmslos für den namentlich genannten Inhaber, helfen könnte Ihnen nur der Onlinservice und auch nur aus Kulanz.

„Am Tag der Reise, Fahren wir jedoch den größten Teil der Strecke zusammen, sodass ich es bestätigen könnte, dass ich das Ticket für ihn gekauft habe.“
-> Ob Sie nun daneben sitzen oder nicht das ist egal. Bei einer Kontrolle muß eine gültige Fahrkarte vorgezeigt werden. Da Ihr Freund keine gültige Fahrkarte hat, wird es zu einer Fahrpreisnacherhebung kommen. Dieses Ticket ist für Ihren Freund ungültig und damit wertlos.

Helfen kann hier tatsächlich nur der OnlineService. Das wäre aber nur auf Kulanzbasis möglich. Einen Anspruch darauf haben Sie aber nicht. Sonst bleibt Ihnen nur übrig ein neues Ticket auf den Namen Ihres Freundes zu kaufen und das falsch gekaufte wenn möglich zu stornieren.

DaoN
DaoN

DaoN

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Die gegebenen Antworten sind korrekt in den Hinweisen an den Leid tragenden.
Allerdings ist es auch sehr klar, dass die Bahn hier die Hauptverantwortung hat und vieles kundenfreundlicher gestalten muss.

ContraBahn
ContraBahn

ContraBahn

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Ich bin neulich mit meinem Ehemann zusammengefahren, ich habe zwei Fahrkarten unter meinem Name online gebucht. Es sei denn, dass Ich im Buchungsvorgang gelesen habe, dass man den Name der anderen angeben muss , wenn man selbst nicht mitreist. Im Zug wurde aber eine der beiden Fahrkarten nicht anerkannt und der Schaffner uns nicht einmal angeboten hat, dass wir zum normalen Preis eine neue Fahrkarte lösen. Stattdessen hat er gleich 60 Euro darauf geschlagen. Zudem hat er auch gesagt, dass wir den erhöhten Beförderungsentgelt gegen 7 Euro im Reisezentrum verfallen lassen können. Nach der Ankunft in Rostock HBF wurden wir von einer recht frechen Mitarbeiterin im Reisezentrum empfangen und uns wurde von ihr verarscht. Darauf hin wand wir an die DB Info. Da ist eine freundliche Mitarbeiterin anderer Meinung, dass wir gar nichts falsch gemacht haben. Denn sie hat noch seine Mutter, die selbst Schaffnerin ist, angerufen. Ihre Mutter sieht keinerlei Gründe dafür, dass wir überhaupt was falsch gemacht haben und wir eine Strafe bezahlen sollen. Es handelt sich hierbei absolut um einen vorsätzlichen Betrug der DB!!! Wir werden auch Strafanzeigen gegen den betroffenen Mitarbeitern im Zug und im Reisezentrum erstatten !!!!!!

Onlinetickets sind personalisiert und nicht übertragbar. Wenn Sie ein Ticket auf Ihren Namen buchen, dann können auch nur Sie damit fahren. Wenn Sie 2x ein Ticket auf Ihren Namen buchen, kann keines der beIden Tickets von Ihrem Mann genutzt werden. Wenn Sie mit Ihrem Mann gemeinsam reisen möchten, benötigen Sie entweder ein Ticket auf Ihren Namen und ein Ticket auf den Namen Ihres Mannes oder ein Ticket für zwei Personen.

Nur Papiertickets (Schalter/Automat) sind nicht personalisiert und können auch von anderen Reisenden benutzt werden.

„Im Zug wurde aber eine der beiden Fahrkarten nicht anerkannt“
-> Das ist so korrekt. Da beide Tickets auf Ihren Namen lauteten, hatte Ihr Mann kein Ticket.

„ und der Schaffner uns nicht einmal angeboten hat, dass wir zum normalen Preis eine neue Fahrkarte lösen. Stattdessen hat er gleich 60 Euro darauf geschlagen.“
-> Das ist ebenfalls so korrekt. Da Ihr Mann kein gültiges Ticket hatte, wird das erhöhte Beförderungsentgelt fällig.

„Zudem hat er auch gesagt, dass wir den erhöhten Beförderungsentgelt gegen 7 Euro im Reisezentrum verfallen lassen können.“
Das wiederum ist nicht korrekt. Das erhöhte Beförderungsentgelt kann nur dann auf 7 Euro reduziert werden, wenn innerhalb von 14 Tagen ein für Ihren Mann gültiges Ticket im Reisezentrum vorgelegt wird. Da Ihr Mann kein gültiges Ticket besaß, bleibt es bei den 60 Euro.

„Nach der Ankunft in Rostock HBF wurden wir von einer recht frechen Mitarbeiterin im Reisezentrum empfangen und uns wurde von ihr verarscht.“
-> Ob die Mitarbeiterin frech war oder Sie verarscht hat kann ich nicht einschätzen. Auf jeden Fall hat die Mitarbeiterin richtig gehandelt, wenn sie Ihnen die 60 Euro nicht erlassen hat.

„Darauf hin wand wir an die DB Info. Da ist eine freundliche Mitarbeiterin anderer Meinung, dass wir gar nichts falsch gemacht haben. Denn sie hat noch seine Mutter, die selbst Schaffnerin ist, angerufen. Ihre Mutter sieht keinerlei Gründe dafür, dass wir überhaupt was falsch gemacht haben und wir eine Strafe bezahlen sollen.“
-> Auch wenn diese Mitarbeiterin freundlich war, so hat sie Ihnen leider eine falsche Auskunft gegeben. Eigentlich hätte die Mitarbeiterin und auch die Mutter als Schaffnerin wissen müssen, das Ihr Mann keine Fahrkarte besaß und die Strafe zu zahlen ist.

„Es handelt sich hierbei absolut um einen vorsätzlichen Betrug der DB!!!“
-> Nein. Der Schaffner im Zug hat die 60 Euro zu Recht gefordert und die Mitarbeiterin im Reisezentrum hat richtig gehandelt. Ihr Mann ist ohne gültiges Ticket Zug gefahren. Daran ändert sich auch nichts, dass Sie 2 Tickets für sich gebucht haben. Es war kein Ticket für Ihren Mann dabei.

Ich glaube Ihnen gern, dass Sie bzw. Ihr Mann nicht schwarz fahren wollten. Sie haben einen Fehler gemacht, weil Sie sich nicht richtig über die Bedingungen für Onlinetickets informiert hatten bzw. die Bedingungen nicht richtig verstanden haben.

Auch wenn es ärgerlich ist, es ist nun nicht mehr zu ändern. Eventuell ist es für Sie sinnvoll Tickets nicht online sondern am Schalter oder Automaten zu buchen. Mit diesen Tickets darf jeder fahren, der sie vorzeigen kann.

„Wir werden auch Strafanzeigen gegen den betroffenen Mitarbeitern im Zug und im Reisezentrum erstatten !!!!!!“
-> Lassen Sie es sein. Keiner von denen hat betrogen. Den Fehler haben Sie gemacht und nicht die Bahnmitarbeiter. Auch wenn Sie das falsche Ticket nicht mit Absicht gebucht haben.