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Im MVV München: Ab welchem Bahnhof muss die DB Anschlusskarte gelöst werden?

Im MVV München: Ab welchem Bahnhof muss die DB Anschlusskarte gelöst werden, wenn ich für einen Teil der Strecke ein MVV Ticket besitze? Vom letzten Bahnhof an der Strecke im Verkehrsverbund, der danach verlassen wird, oder vom letzten Halt des Zuges im Tarifverbund?
Konkret will ich vom Hauptbahnhof nach Tutzing fahren. Wenn ich ein XXL MVV Ticket besitze, das bis Starnberg gilt, der Zug aber nicht in Starnberg hält (letzter Halt Pasing), muss ich dann ein DB Anschluss-Ticket ab Pasing lösen, oder ab Starnberg.

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
Rolf
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MVV-Fahrkarten gelten immer nur bis zum letzten Halt (bzw. ab dem ersten Halt) innerhalb des Verbundgebiets. In diesem Fall brauchen Sie daher eine DB-Fahrkarte ab Pasing.

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Rolf
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MVV-Fahrkarten gelten immer nur bis zum letzten Halt (bzw. ab dem ersten Halt) innerhalb des Verbundgebiets. In diesem Fall brauchen Sie daher eine DB-Fahrkarte ab Pasing.

Leo
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Wo beginnt die Fahrt denn? Hin- und Rückfahrt am selben Tag? Bahncard vorhanden?

Alternativen:

1. MVV Tageskarte XXL + DB ab Pasing
2. MVV Tageskarte Gesamtnetz + DB ab Tutzing
3. MVV Tageskarte Außenraum + 2 Streifen für Transit Innenraum + DB ab Tutzing

Die Kombination MVV Tageskarte Außenraum + 2 Streifen für den Transit Innenraum lohnt sich schon für eine einfache Fahrt - z.B. von meinem Wohnort zum Flughafen. Im Gegensatz zur Stückelung MVV-DB muss der ZUg bei einer Stückelung MVV-MVV NICHT anhalten.

Bei Start der Fahrt in München evtl. Variante 1 mit Tageskarte Innenraum statt XXL.

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Nachtrag: Bei weiteren DB-Strecken gilt die Gleichstellung, d.h. eine Fahrkarte über 100km gilt (zum gleichen Preis wie ab Pasing) ab allen Bahnhöfen im Innenraum, z.B. schon ab Holzkirchen. Ab Deisenhofen würde z.B. eine MVV-Kurzstrecke bis Taufkirchen oder Solln/Siemenswerke gelten und ab da die DB-Fahrkarte.

Anderseits würde sich bei längeren Strecken eher das Werdenfelsticket empfehlen:

https://bahnland-bayern.de/de/tickets/regionale-tickets/r...

"Es ist zu­sätz­lich in allen S-Bahnen des Münchner Verkehrs- und Ta­rif­ver­bun­des (MVV) und in den Re­gio­nal­zü­gen im Münchner S-Bahn-Bereich gültig." ... aber nach überpingeligster Interpretation nicht im Meridian oder in der BOB zwischen Deisenhofen und Solln.

Rolf
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Meine Antwort war nicht richtig, denn da Tutzing ebenfalls noch im MVV-Gebiet liegt, sind natürlich MVV-Fahrkarten in diesem Zug auch bis Tutzing gültig.

Zu einer vorhandenen MVV-Fahrkarte bis Starnberg (München XXL) ist dann zusätzlich nur noch ein Anschlussticket für eine Zone nötig (bzw. zwei Streifen einer Streifenkarte), unabhängig davon, ob der Zug in Starnberg hält.

Leo
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"Zu einer vorhandenen MVV-Fahrkarte bis Starnberg (München XXL) ist dann zusätzlich nur noch ein Anschlussticket für eine Zone nötig (bzw. zwei Streifen einer Streifenkarte), unabhängig davon, ob der Zug in Starnberg hält."

Theoretisch stimmt diese Aussage; praktisch ist diese Kombination aber zu teuer (Annahme Hin- und Rückfahrt am selben Tag, sonst macht eine Tageskarte XXL ja auch wenig Sinn):

MVV-Alternativen bis Tutzing:

2. MVV Tageskarte Gesamtnetz
für 1 Person: 13€
für 2 Personen: 24,30€

3. MVV Tageskarte Außenraum + 2 Streifen für Transit Innenraum
für 1 Person: 6,70€ + 2*2,80€ = 12,30€
für 2 Personen: 12,80€ + 2*2*2,80€ = 24,00€

4. MVV Tageskarte XXL + 2 Streifen für gelbe Zone (Starnberg-Tutzing)
für 1 Person: 8,90€ + 2*2,80€ = 14,50€
für 2 Personen: 16,10€ + 2*2*2,80€ = 27,30€

Fazit:

Die Kombination Tageskarte XXL plus Streifen für eine Außenzone rechnet sich nie – in anderen Beispielen für 2 Außenzonen, z.B. zum Flughafen, erst recht nicht.
Die Kombination Tageskarte Außenraum plus Streifen für den Transit durch den Innenraum lohnt sich kaum: nur 0,20€ Ersparnis für 1 Person bzw. 0,30€ für 2 Personen.

Bei einer EINFACHEN Fahrt zum Flughafen (z.B. ab Starnberg) lohnt sich eine Stückelung mit einer Tageskarte Außenraum im Gegensatz zu einer Einzelfahrt zu happigen 8 Streifen = 11,20 pro Person (also 22,40€ für 2) aber durchaus:
für 1 Person: 6,70€ + 2,80€ = 9,50€ - Ersparnis 2,70€
für 2 Personen: 12,80€ + 2*2*2,80€ = 18,40€ - Ersparnis 4,00€

Fazit für den Fragesteller: Der Einsatz einer Tageskarte XXL macht keinen Sinn und ist im Vergleich zu einer Tageskarte Gesamtnetz wesentlich teurer!

Ist die Tageskarte XXL vorhanden und soll irgendwie eingesetzt werden? Lohnt sich hier nicht. Evtl. lieber bis zur nächsten Preiserhöhung warten und dann umtauschen – besser bei der MVG.

Meine Erfahrungen:

Ich benutzte früher öfters eine Kombination von Tageskarte XXL und Kurzstrecke, die aber vor etlichen Jahren im Tarif explizit verboten wurde. Obwohl dieser Passus schon für unwirksam erklärt wurde,
http://www.myway.de/e.lauterbach/mvv-tip/mvv-urt.html
beharrt der MVV weiter darauf. Um Ärger aus dem Weg zu gehen, wollte ich die alten Tageskarten XXL in Tageskarten Außenraum umtauschen, was mir aber in der Servicestelle der S-Bahn-München GmbH verwehrt wurde: Angeblich müsse bei einem Umtausch genau die gleiche Karte erworben werden, was m.E. nirgendwo aus den MVV-Bestimmungen hervorging – und ja nur durch den MVV mit seiner Tarif-Änderung nöig war! Alle Diskussion half nichts: Wie von der DB ja leider gewohnt, beharrte die DB bei Unklarheiten auf der für den Kunden ungünstigsten Interpretation. Bei der MVG bekam ich die Karten dann ein paar Tage später wie gewohnt anstandslos umgetauscht: Sobald man Geld ausgezahlt haben will, muss man die Gebühr zahlen; wenn man aber irgendwelche neuen Fahrkarten kauft und einen kleinen Restbetrag aufzahlt, ist der Umtausch gebührenfrei.

Auch sonst bin ich mit der MVG zufrieden: Ich hatte dort jahrelang ein Abo für die Ringe 1 bis 10. Für die Freimonate (man zahlt 10 Mal den normalen Monatskartenpreis und dann 2 Monate nichts) ließ ich damals noch in der Poccistr. regelmäßig den Geltungsbereich auf die Ringe 1 bis 16 erweitern. Es gab kein Gezeter „Mißbrauch“, oder so. Im Gegenteil: Ich wurde gefragt, ob ich denn im neuen Abo-Jahr wieder zum für meinen Wohnort üblichen Geltungsbereich zurückkehren wolle. Schließlich erhielt ich nicht nur die restlichen Monatsmarken des laufenden Abo-Jahres in Ring 1-16 umgetauscht, sondern konnte gleich die neuen Monatsmarken (Ring 1-10) für das neue Abo-Jahr mitnehmen.

Daher würde ich eine schon vorhandene Tageskarte XXL nur dann einsetzen, wenn es sich wirklich lohnt und ansonsten aufheben. 3 Monate nach der nächsten Preiserhöhung würde ich sie dann problemlos bei der MVG in z.B. eine Streifenkarte umtauschen.

Danke allen für die Antworten und Vorschläge. Tatsächlich muss ich in meinem Fall noch über Tutzing hinaus nach Weilheim weiterfahren, und komme aus Vaterstetten. Daher die Kombination von MVV-XXL-Ticket und DB-Ticket. Das XXL reicht auf der anderen Seite bis Vaterstetten, und Richtung Weilheim bis Starnberg. Die Kombination mit XXL habe ich mir mal als günstigste Variante (mit BC25) ausgerechnet.

Nun bin ich selbst fündig geworden. Der MVV gibt hierzu klare Auskunft auf seiner Webseite, unter Tarifstrukur, https://www.mvv-muenchen.de/tickets/tarifstruktur/anschlu.... Dort heisst es unmissverständlich

' Wenn Sie zum Beispiel eine Zeitkarte mit den Ringen 1-4 besitzen und einmalig mit dem Regionalzug nach Tutzing fahren möchten, gilt ihre Zeitkarten aufgrund der vorhandenen Ringe bis Planegg. Nachdem Sie mit dem Regionalzug innerhalb des MVV-Tarifgebiets fahren, benötigen Sie nur eine Anschlussfahrkarte für die Strecke von Planegg bis Tutzing, *obwohl der Zug dort nicht hält*. Dieses Anschlussticket muss bereits vor Fahrtantritt erworben und entwertet werden. Die Anschlusskarte von Planegg nach Tutzing ist nicht im Zug erhältlich!'

(Hervorhebung von mir). D.h. ich kann mein Ticket von Starnberg nach WM lösen, und muss nicht von Pasing lösen (!!wenn der Zug in Tutzing hält, sonst nicht!!). Für mich bedeutet das 6,-/Tag, d.h. 120,- im Monat. Leider ist diese Information bei Schaffnern auf der Strecke nicht bekannt.

Hat jemand einen Vorschlag, wie man sich hier weiter absichern und Ärger vermeiden kann?

Danke,
Leo22

Die offizielle Antwort der DB ist offenbar, nach den Angaben auf der ebenso offiziellen MVV-Seite, schlichtweg falsch (siehe meine Antwort). Die Sichtweise des MVV deckt sich übrigens auch mit Tarifplänen (bzgl. Kooperation DB) anderer Städte, z.B. Nürnberg.
Ich hätte hier gerne eine Klarstellung der DB, die sich mit den Aussagen des MVV deckt. D.h. wenn die DB der Meinung ist, dass Anschlusstickets ohne Halt nicht gelten, dann sollte das mit dem MVV abgeklärt werden, und entsprechend kommuniziert werden. Solange bin ich mit meinem MVV Ticket Kunde des MVV, und kann hier Rechtssicherheit erwarten.

Ich sehe gerade, dass Rolf seine (falsche) Antwort revidiert hat. Könnte dann bitte der Administrator die (wohl ebenfalls nicht richtige) Bestätigung der DB zurücknehmen?

Leo
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In der Schweiz wäre die Sache eindeutig: Man darf prinzipiell immer nur an HALTE-Bahnhöfen stückeln, egal was für Fahrkarten (Verkehrsverbünde, direkter Verkehr/Bahntarif).

Bei der DB ist das ganze m.E. etwas mißverständlich:

1. DB-Fahrkarten werden stets für eine STRECKE von Bahnhof zu Bahnhof ausgestellt.
DB-Fahrkarten dürfen an jedem Bahnhof gestückelt werden – auch wenn der Zug dort nicht hält. Zumindest ist mir keine Bestimmung bekannt, die das verbietet.

2. MVV-Fahrkarten werden stets (Ausnahme Kurzstrecke) für eine bestimmte FLÄCHE (Ringe/Zonen/Räume) ausgestellt.
MVV-Fahrkarten dürfen explizit an an jeder Ring-/Zonen-Grenze mit oder ohne Bahnhof gestückelt werden – auch wenn der Zug dort nicht hält. (Die wenigsten Ring-Grenzen wie Starnberg oder Tutzing liegen an einem Bahnhof, sondern eher irgendwo dazwischen.)

3. Ein Stückeln von DB- und MVV-Fahrkarten ist meines Wissens nirgendwo explizit geregelt. Anderseits gelten Verkehrsverbundkarten immer bis zum letzten HALTE-Bahnhof im hier MVV: Im Normalfall bis Tutzing, in dem einen schnellen Zug ohne Halt dort dagegen nur bis Pasing. Mit einer MVV-Gesamtnetzkarte müßte man also in dem zwischen Tutzing und Weilheim nicht haltenden Zug schon ab München-Pasing eine DB-Fahrkarte lösen.

4. INNERHALB des MVV ist das Sückeln explizit immer erlaubt - das ist unstrittig:

https://www.mvv-muenchen.de/fileadmin/mediapool/04-Ticket...

„2.1.2 Anschlussfahrkarten
(1) Wenn keine durchgehende Fahrkarte verwendet wird, ist die Anschlussfahrkarte spätestens am Ende des örtlichen Geltungsbereichs der vorhergehenden Fahrkarte zu entwerten.
(2) Der Fahrpreis für die Anschlussfahrkarte ist so zu berechnen, wie wenn die Fahrt an der Grenze des Geltungsbereichs der bereits vorhandenen Fahrkarte angetreten oder beendet würde.
(3)1Die Anschlussfahrkarte gilt nur in Verbindung mit der zuerst gekauften Fahrkarte für die gesamte Beförderungsstrecke.
2Die Geltungsdauer wird durch den Entwer-teraufdruck auf der zuerst gelösten Fahrkarte bestimmt und richtet sich nach der Zahl der Tarifzonen, die auf der Gesamtstrecke benötigt werden. (4) 1Die Kombination der Kurzstrecke ist nur mit Zeitkarten zulässig. 2Fahrkarten des Zonentarifs dürfen nicht mit der Kurzstrecke kombiniert werden.“

Eine Stückelung innerhalb des MVV ist also nach MVV-Tarif zulässig. Ich kann keine Regelung erkennen, gemäß der eine DB-Fahrkarte ab Starnberg nicht zum zugelassenen Stückeln innerhalb des MVV zugelassen sein soll, da der Zug ja noch in Tutzing hält und bis dahin MVV-Tarif gilt.

Fazit: Stückeln an einem Durchfahrtsbahnhof ist gemäß MVV-Tarif eindeutig erlaubt. Im Gegensatz zu Kurzstreckenkarten sind ausbrechende DB-Karten nicht explizit als Anschlußfahrkarte gemäß der MVV-Regelungen ausgeschlossen, müßten also zulässig sein.

Also: Aufgrund der MVV-Regelungen ist das Stückeln einer MVV-Fahrkarte mit einer ab Tutzig ausbrechenden DB-Fahrkarte auch ohne Halt des Zuges in Starnberg erlaubt.

Allerdings befürchte ich massiven Ärger und würde mir so ein Vorgehen überlegen…

„Für mich bedeutet das 6,-/Tag,“…

So extrem ist das jetzt auch nicht:
1. Tageskarte Gesamtnetz 13€ + Tutzing ↔ Weilheim mit BC25 7,70€ = 20,70€
2. Tageskarte XXL 8,90€ + Starnberg ↔ Weilheim mit BC25 10,30€ = 19,20€

„Für mich bedeutet das 6,-/Tag, d.h. 120,- im Monat, d.h. 120,- im Monat.“

Also an 20 Tagen pro Monat? Macht in Summe 400€?! Das ist doch viel zu teuer. Dafür gib es doch Monatskarten:

https://www.bahn.de/p/view/angebot/pendler/fern-und-nahve...

https://www.mvv-muenchen.de/tickets/zeitkarten-abos/isarc...

1. DB-Monatskarte Vaterstetten-Weilheim 278,50€ (gilt nicht in ganz München wie 2. bis 4.)
2. MVV-Isarcard Ring 1-5 90,40€ + DB-Monatskarte Pasing-Weilheim 218,70€ = 309,10€
3. MVV-Isarcard Ring 1-8 127,80€ + DB-Monatskarte Starnberg-Weilheim 137,00€ = 264,80€
4. MVV-Isarcard Ring 1-12 175,10€ + DB-Monatskarte Tutzing-Weilheim 93,40€ = 268,50€

Die fragliche Variante 3 mit Stückelung in Starnberg ist kaum billiger als die Variante 4 mit sicherer Stückelung in Tutzing.

Danke Leo für die ausführliche Antwort. Tatsächlich habe ich mit den 120,- etwas übertrieben. Ich fahre nämlich meist nur zwei bis drei mal die Woche diese Strecke, so dass sich eine Monatskarte nicht rentiert. Die anderen Optionen mit MVV bis Tutzing schau ich mir nochmal an.
Jetzt aber nochmal zu dem was ich in meiner Antwort oben geschrieben habe: Die Webseite der MVV beschreibt exakt die Situation nach der ich frage: Stückelung von MVV und DB innerhalb des MVV ohne Halt, und sagt dass diese erlaubt ist. Warum tut sich die Bahn so schwer damit das zu akzeptieren? Der juristische Passus dazu steht im Abschnitt darüber (auf der MVV-Webseite) und ist Teil des öffentlichen Kooperationsvertrags zw. MVV und DB. Ich bin mit meinem Ticket Kunde des MVV und kann davon ausgehen, dass stimmt was da beschrieben ist. Wo ist das Problem?

Hallo zusammen. Eine bereits von uns bestätigte Antwort lässt sich nachträglich vom Kommentarschreiber nicht bearbeiten. Sonst würde man unsere Zertifzierung dazu missbrauchen, in der man die Antwort nachträglich verfälscht. Wurde der betreffende Sachverhalt hier geklärt? /ch

Hallo ch, Danke für die Rückmeldung. Aus meiner Sicht wurde der Sachverhalt nicht geklärt. Ich denke dass die bestätigte Antwort falsch ist. Konkret besagt die Webseite des MVV, dass man sehr wohl ein Anschlussticket nach Starnberg lösen kann, obwohl die Regionalbahn dort nicht hält. Soll ich nochmal eine Anfrage stellen, um das endgültig zu klären?

Es ist hier durch die Antworten von Leo etwas ausgeufert, da hier kein Bedarf abgefragt wurde. Daher noch einige Nachfragen von meiner Seite und der Übersichtlichkeit bitte nur auf diese Punkte antworten. Das „vereinfacht“ Ihre spezielle Anfrage eventuell.

  1. Was für eine Fahrkarte haben Sie und für welche/n Zone/Ringe gilt diese im MVV-Gebiet?
    → Sie schreiben nur etwas von „XXL MVV Ticket“ (Single-Tageskarte Erwachsener München XXL?)
  2. Wie viel kostet Ihr „XXL MVV Ticket“?
  3. Sie möchten von München Hbf via Pasing, Planegg sowie Starnberg nach Tutzing fahren?
  4. Aus welchem Grund wollen Sie eine „DB“-Anschlussticket kaufen, wenn der MVV ein eigenes Ticket für diese Konstellation anbietet?
  5. Kennen Sie schon die Ticket-Auskunft des MVV?
    → hier kann man auch angeben, was man bereits für eine Fahrkarte hat und wohin die Reise gehen soll. Als Ergebnis erhalte ich „Einzelfahrkarte Erwachsene 1 Zone“ für 2,90 Euro zur vorhandenen „Single-Tageskarte Erwachsene München XXL“.

Danke. /ch

Leo
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Die anfänglich in der Tat etwas unklare Intention (und daraus resultierend meine sehr allgemeinen Antworten) ist ja mittlerweile sonnenklar:

2 bis 3 Mal pro Woche möglichst billig von Vaterstetten nach Weilheim hin und zurück fahren. Der Fragesteller will IN TUTZING EINFACH NUR DURCHFAHREN, wofür der MVV KEIN Angebot liefert.

1. Idee des Fragestellers und offenbar bisher so gekauft: JEDEN TAG NEU eine Tageskarte XXL entwerten (gültig von Vaterstetten bis Starnberg) und dann ab Starnberg eine Hin- und Rückfahrt Starnberg-Weilheim nach DB-Tarif nutzen

Es gab aber offenbar Diskussionen im Zug, ob eine solche Stückelung von MVV- und DB-Fahrkarten NICHT AM LETZTEN HALTEBAHNHOF SONDERN MITTEN IM MVV ohne Halt des Zuges zulässig sei. Da der MVV eine Stückelung auch an einem Durchfahrtsbahnhof explizit erlaubt, ist m.E. und nach Ansicht des Fragestellers eine solche Kombnation zulässig. Daher möchte er hier von der DB die Bestätigung erhalten, dass diese Kombination MITTEN IM MVV zulässig sei, um für weitere Diskussionen im Zug gewappnet zu sein.

2. Gibt es evtl. billigere Alternativen?

Ausgangspunkt: Variante mit Stückelung in Starnberg: 19,20€ pro Tag

Weg des geringsten Widerstandes: Umstieg auf eine Bahncard50 und Kauf einer durchgehenden DB-Fahrkarte Vaterstetten-Weilheim: 2*8,65€ = 17,30€ pro Tag.

Das ist auf den ersten Blick 1,90€ pro Tag günstiger als bisher; allerdings muss man man noch den Zusatz-Aufwand für die Bahncard50 berücksichtigen: 255€-62€=193€.

Der Zusatzaufwand für die Bahncard50 amortisiert sich nach so vielen Tagen:

193€ / (1,90€/d) = 102d

Bei 2 bis 3 Fahrten je Woche kommen im Jahr (46 Wochen wegen Urlaub) ca. so viele Reisetage zusammen:

2,5*46=115d

Jahresumsatz bei der DB daher mindestens:

255€ + 115 * 17,30€ = 2245€

Nach knapp einem Jahr ist also der Bahncomfort-Status erreicht, und wenn die S-Bahn mal wieder Verspätung hat kann man sich in der Lounge einen Kaffee holen statt im Durchzug (oben) / Mief (unten) auf den nächsten Zug zu warten.

Fazit: Auf Bahncard50 umsteigen, sogar noch etwas sparen, allen Diskussionen aus dem Wege gehen und den Bahncomfort-Status genießen.

P.S. Wenn einem die Bestätigung einer Antwort durch die DB nicht gefällt, kann man als Fragesteller einfach eine andere Antwort als „Beste Antwort" auswählen.

Danke Leo für die Klarstellung, sie beschreibt genau meine Situation.
Und danke auch für den Vorschlag in 2. mit der BC 50, ich werde das wohl tatsächlich machen.
Vielleicht gibt es ja doch eine Antwort auf 1. Ich hatte da übrigens etwas falsch verstanden, wofür ich mich entschuldige, ich habe das erst heute gesehen. Die MVV-Seite spricht von einem Anschlussticket und meint damit ein *MVV*-Anschlussticket in der Regionalbahn. Über *DB*-Anschlusstickets ohne Halt steht da leider nichts.