Frage beantwortet

Zugbinding aufheben Europa Spezial

Hallo,

Ich habe im November eine Fahrkarte für Karfreitag (19.4.) von Chemnitz Hbf (04:10) -> Hof -> Nürnberg -> Stuttgart -> Zürich (14:23) (Grenzübertritt Schaffhausen) gebucht. Durch Bauarbeiten vor Nürnberg wird SEV gefahren und wir würden Zürich erst eine Stunde später, also 15:23 erreichen. Ich habe daher die Fahrkarte im Reisezentrum zugbindungsfrei stempeln lassen. Soweit so gut.
Auf meine Frage, ob wir alternativ die Verbindung Chemnitz Hbf (4:21) -> Leipzig -> Frankfurt -> Basel -> Zürich (13:00) (Grenzübertritt Basel) nutzen können, wurde mir gesagt, dass dies zwar möglich wäre, wir aber an den Grenzübertritt Schaffhausen gebunden sind. D.h. wir müssten die Fahrkarte Basel -> Zürich erst einmal selbst kaufen und würden diese Kosten dann im Nachhinein erstattet bekommen. Alternativ könnten wir mit der gebuchten Verbindung fahren und über das Fahrgastrechteformular 25% zurückholen, da wir 1h später als gebucht ankommen werden.
Ist diese Aussage korrekt? Besteht tatsächlich keine Möglichkeit die schnellere Verbindung über Frankfurt/Basel zu nutzen? Ist die Aussage korrekt, dass wenn wir doch über Basel fahren, der Fahrpreis Basel -> Zürich im Nachgang erstattet wird?

Danke für die Antwort im Voraus.

Sachsenstolz
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"Ist diese Aussage korrekt?"
-> Ja.
Denn der Schaffner in der Schweiz wird folgendes sagen: "Sie haben Schaffhausen-Zürich an die schweizer Bahn bezahlt, wollen aber die (längere) Strecke Basel-Zürich mit der schweizer Bahn fahren. Das wäre ja ein Verlustgeschäft für die schweizer Bahn. Zahlen Sie bitte nach ..."

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kabo
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"Ist diese Aussage korrekt?"
-> Ja.
Denn der Schaffner in der Schweiz wird folgendes sagen: "Sie haben Schaffhausen-Zürich an die schweizer Bahn bezahlt, wollen aber die (längere) Strecke Basel-Zürich mit der schweizer Bahn fahren. Das wäre ja ein Verlustgeschäft für die schweizer Bahn. Zahlen Sie bitte nach ..."

Leo
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"Denn der Schaffner in der Schweiz wird folgendes sagen: "Sie haben Schaffhausen-Zürich an die schweizer Bahn bezahlt, wollen aber die (längere) Strecke Basel-Zürich mit der schweizer Bahn fahren. Das wäre ja ein Verlustgeschäft für die schweizer Bahn. Zahlen Sie bitte nach ...""

Das Ganze macht ja nur Sinn, wenn die Einnahmen wirklich entsprechend der Entfernung aufgeteilt werden! Gerade das passiert aber anscheinend beim (Super-)Sparpreis nicht, sondern es gibt eine Pauschale unabhängig der Gesamtlänge der Strecke, der Anteile der Länder und des Weges / des Grenzübergangs (außer wohl Lindau im Transit ÖBB):

https://community.bahn.de/questions/1240320-nur-noch-11-8...

"Nach Kilometern werden die Preise beim Sparpreis nicht abgerechnet. Es sind immer Festpreise, welche anteilig an die teilnehmenden Bahn weitergegeben werden.
...
Je nach Preisstufe des Angebotes, variiert der BahnCard-Rabatt beim Sparpreis Europa. Es werden aber immer die 25 Prozent Rabatt in Deutschland gewährt."

Also wieder mal nur ein heiliger Paragraph ohne jeden sachlichen Hintergrund?