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wieso muss ein Ticket per Post versendet werden, wenn es für ein minderjähriges Kind gebucht wird?

Hallo,

wieso kann man ein Ticket für eine minderjähriges Kind nur online buchen, wenn man dem Postversand zustimmt? Wieso soll ich trotz DB-App und online-Buchung 4,90€ für den Postversand zahlen? Ist das wirklich der ökologische Fingerabdruck, den die deutsche Bahn hinterlassen will? immerhin wird hier Papier verbraucht und gleichzeitig durch die Post die Klimabilanz nachhaltig beeinflusst. Ich finde es einfach einen schlechten Service, dass ich für diese Buchung an den Schalter gehen soll, obwohl alle anderen Buchungen immer online möglich sind. Was qualifiziert denn ein minderjähriges Kind für so ein Vorgehen?

r2d21972
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kabo
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@Joe / Woodstock
Onlinetickets zum Selbstausdruck für alleinreisende minderjährige Kinder sind mittlerweile möglich (zumindest für Inlandstickets zum DB-Tarif). Der entsprechende Ausschluss ist vor einiger Zeit weggefallen.
Was weiterhin ausgeschlossen ist, sind Handytickets für alleinreisende minderjährige Kinder - aber das liegt daran, dass man Handytickets nur für sich selbst buchen kann, minderjährige Kinder aber keinen rechtswirksamen Vertrag abschließen können. (Beim Onlineticket zum Selbstausdruck können ja Erwachsene für Ihre Kinder buchen, beim Handyticket nicht.)

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kabo
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Bei regulären Inlandstickets zum DB-Tarif kann man auch online-Tickets zum Selbstausdruck kaufen (ohne Versandkosten). Und wenn man die nicht ausdruckt, sondern das PDF auf einem Mobilgerät vorzeigt (Barcode muss scanbar sein), dann spart man auch Papier.

Woodstock
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Onlinetickets sind personalisiert und nur für den namentlich genannten Besitzer gültig, dieser muss sich mit einem amtlichen Dokument ausweisen. Für Kinder besteht eine Ausweispflicht erst ab 16 Jahren und daher geht die DB davon aus das sich Kinder nicht entsprechend ausweisen können. Die per Post versandten Tickets sind ebenso wie die Automatentickets und die am Schalter erworbenen Tickets nicht personalisiert.

kabo
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@Joe / Woodstock
Onlinetickets zum Selbstausdruck für alleinreisende minderjährige Kinder sind mittlerweile möglich (zumindest für Inlandstickets zum DB-Tarif). Der entsprechende Ausschluss ist vor einiger Zeit weggefallen.
Was weiterhin ausgeschlossen ist, sind Handytickets für alleinreisende minderjährige Kinder - aber das liegt daran, dass man Handytickets nur für sich selbst buchen kann, minderjährige Kinder aber keinen rechtswirksamen Vertrag abschließen können. (Beim Onlineticket zum Selbstausdruck können ja Erwachsene für Ihre Kinder buchen, beim Handyticket nicht.)

r2d21972
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Hallo,
danke für die Antworten bisher. Ich hätte sicher erwähnen sollen, dass es um ein internationales Ticket handelt. Im internationalen Reiseverkehr muss sich das Kind ab 12 Jahren bereits ausweisen.(Kinderausweis der vorzeitig beantragter Reisepass oder Personalausweis - auch innerhalb der EU ). Und ich denke hier liegt ein wenig der Fehler im System der Bahn. Es gibt ja noch nicht einmal eine Option das Ticket zu personalisieren. Das wäre sicher eine Verbesserung bei der Onlinebuchung ( zumindest in meinem Fall) - Und um es zu erläutern: ich bin eigentlich nur verwundert, dass das nicht geht. Ich finde es einfach nur umständlich und hoffe, dass mein Beitrag als konstruktive Kritik aufgenommen wird. Hier könnte die Bahn sicher mal nachbessern und zumindest eine Option (Eingabe der Personalausweisnummer o.Ä. ) überdenken, damit die Option im Reiseverkehr funktioniert.

BahnFahr
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Leider gibt es zur eigentlichen Fragestellung keine Stellungnahme der Bahn:
Wieso ist eine grenzüberschreitende Fahrkarte nicht als Online-Ticket (nicht Handyticket) buchbar für Kinder bis 14 Jahren.
Online-Ticket (zum Ausdrucken) für Fahrt innerhalb Frankreichs ist über DB buchbar (auch für Kinder bis 14)
Online-Ticket (zum Ausdrucken) für Fahrt innerhalb Deutschlands ist buchbar für (ein!) Kind bis 14.
Aber Ticket von Frankreich nach Deutschland ist nicht als Online-Ticket zum Ausdrucken für Kinder bis 14 buchbar. Wieso?

Hallo BahnFahr. In dieser Service-Community antworten in erster Linie andere Nutzer auf Serviceanliegen und wir haben die Antwort von kabo bestätigt. Bei grenzüberschreitenden Fahrten sind immer Verhandlungen mit den jeweiligen Auslandsbahnen erforderlich und ein digitales Ticket kann in den meisten Fällen nur erstellt werden, wenn dieses in Deutschland auf Gültigkeit geprüft werden kann. Das ist nur bei den beiden Konstellationen einer einfachen Fahrt (Deutschland → Ausland) sowie bei einer Hin- und Rückfahrt (Deutschland → Ausland → Deutschland) möglich. /ch

BahnFahr
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Hallo

1) Habe inzwischen verstanden, dass das Forum anders gedacht ist, als es mir (und vielen anderen wohl auch) erstmal scheint. Also Kunde für Kunde, DB-moderiert, nicht: DB beantwortet Deine Frage. Deshalb Sorry und Danke für die Antwort, DB /ch, aber...

2) ...ich kann die Antwort nicht nachvollziehen. Als Erwachsener kann ich ein Online-Ticket (zum Ausdrucken und als Handyticket) ins Ausland (hier: Frankreich) buchen, egal welche Richtung, egal ob Einfach oder Rückfahrt, auch für eine andere Person, aber nicht für ein Kind. Da verstehe ich nicht, wo der Unterschied bei der Gültigkeitsprüfung zwischen Erwachsenem und Kind sein soll. Schon gar nicht, wenn der Zug auch in Frankreich von "DB Fernverkehr" betrieben wird. Es geht hier nicht um das Angebot von "international-bahn.de", sondern unter normalem "Meine Bahn"-Account. Wieso das getrennt sein muss wäre ein anderes Thema.

P.S.:
Für alle die das gleiche Problem und kein Reisezentrum aber einen DB-Automaten in der Nähe haben: Online informieren, telefonisch buchen und am Automat ausdrucken. Hat bei mir vorbildlich funktioniert. Spart zwar kein Papier aber Kosten/Zeit zum Reisezentrum/Reisebüro.

Im Ausland hat die Deutsche Bahn keine Hoheit (u. a. bei der Fahrkartenkontrolle) mehr über den grenzüberschreitenden Zug. Es gibt keine Vereinbarungen, für unter 15-Jährige digitale Tickets für Fahrten ins Ausland anzubieten. /ch