Frage beantwortet

Super Sparpreis für Hund

Meine Eltern buchen immer einen Sparpreis für 3Erwachsene davon ist einer dann immer der Hund. Nun haben sie einen SuperSparpreis gebrucht geht da das dann auch das der Hund als 3ter Erwachsener fährt?

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

@ Benutzerin

Weil bei dem genialen Buchungssystem 2Erw.+1Kd. das Kind ein kostenloses Familienkind wird. Der Hund hätte dann kein Ticket. Deshalb muss das Ticket für den Hund separat gebucht werden. Da der Hund aber ein Hund ist und keine Person kann für ihn kein personengebundenes Ticket erstellt werden. Also geht’s nur mit Papierticket.

Auch ein fremdes Kind kann man nicht mit auf die Onlinefahrkarte buchen. Mit auf die Fahrkarte geht’s nur als Erwachsener. Aber da bezahlt man zuviel.

Also ja als dritten Erwachsenen kann man den Hund auch auf ein Supersparpreisticket nehmen, bezahlt dann aber den doppelten Preis für den Hund.

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Weitere Antworten

„Meine Eltern buchen immer einen Sparpreis für 3Erwachsene davon ist einer dann immer der Hund.“
-> Da buchen Ihre Eltern nicht korrekt. Für Hunde ist ein Ticket zum 1/2 Preis erforderlich (Kinderticket). Dieses darf aber nicht als ein Ticket gemeinsam mit den Erwachsenen gebucht werden. Der Hund benötigt ein separates Ticket.

Online geht das nicht, für den Hund muß ein Kinderticket am Automaten oder im Reisezentrum gekauft werden. Das kann auch ein Ticket zum Supersparpreis sein.

kabo
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Im Prinzip: ja - aber damit bezahlen Sie eigentlich zu viel.
Hunde brauchen kein Erwachsenen-Ticket, sondern ein Kinderticket.
Wenn Sie aber 2 Erwachsene und 1 Kind auf 1 Ticket buchen, zahlen Sie zu wenig (weil das Buchungssystem denkt, der Hund wäre Ihr Kind/Enkel und deshalb gratis.)
Sie müssten dann 2 Erwachsene zusammen und 1 Kind (= Hund) separat buchen.
Für ein separates Kind, das ein Hund ist, sind aber keine Online-Tickets zum Selbstausdruck zulässig.
Ergo: Wenn Sie nicht mehr als nötig bezahen wollen, müssen Sie am Schalter oder am Automat kaufen.

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@Joeopitz
Warum eigentlich? Es wäre doch auch nicht verboten, ein Kind als (namentlich nicht benannten) zweiten oder dritten Reisenden auf einem Erwachsenen-Online-Ticket mitzunehmen.

@ Benutzerin

Weil bei dem genialen Buchungssystem 2Erw.+1Kd. das Kind ein kostenloses Familienkind wird. Der Hund hätte dann kein Ticket. Deshalb muss das Ticket für den Hund separat gebucht werden. Da der Hund aber ein Hund ist und keine Person kann für ihn kein personengebundenes Ticket erstellt werden. Also geht’s nur mit Papierticket.

Auch ein fremdes Kind kann man nicht mit auf die Onlinefahrkarte buchen. Mit auf die Fahrkarte geht’s nur als Erwachsener. Aber da bezahlt man zuviel.

Also ja als dritten Erwachsenen kann man den Hund auch auf ein Supersparpreisticket nehmen, bezahlt dann aber den doppelten Preis für den Hund.

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"Mit auf die Fahrkarte geht’s nur als Erwachsener."

Aber das genau ist doch die Frage gewesen.

Leo
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Wie bereits mehrmals vorgeschlagen:

Man könnte bei der Buchung einfach unterscheiden zwischen
1. Erwachsenen
2. Familienkindern in Begleitung eines Elternteils
3. sonstigen Kindern oder Hunden

Da könnte dann auch Geschwister oder alle möglichen Leute mit Hunden problemlos online buchen.

Und bei gutem Willen könnte man nicht nur für minderjährige Kinder, sondern auch für Hunde wenigstens online SEPARAT buchen, in dem man entweder wie bei Ländertickets "Hund" als Name einträgt oder wie in der Schweiz den Namen einer mitreisenden Person.

Aber keine allzu großen Hoffnungen machen...:

https://community.bahn.de/questions/1433386-reisen-hund-t...

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@Joeopitz & Leo
Dass ich das Buchungssystem in diesem Punkt für absolut schwachsinnig halte, habe ich hier ja schon mehrfach deutlich zum Ausdruck gebracht.

Aber die Fragestellerin hat explizit danach gefragt, ob es möglich ist, dass der Hund als dritter (und damit namentlich nicht genannter) 'Erwachsener' mit dem Online-Ticket reisen darf. Und da ist die korrekte Antwort meiner Meinung nach: ja, das darf der Hund.

„Meine Eltern zahlen 75 Euro für 3 Erwachsene das sind 25 pro Person. Ein Kinder Superspar Preis kostet 26,90 Euro. Also spart man noch zusätzlich“

Sparpreise ändern sich ja immer. Wenn zum Zeitpunkt der Buchung 3 Erwachsene 75 EUR gekostet haben, hätte ein Kinderticket 12,50 EUR gekostet. Da es aber nicht Online gebucht werden kann, hätte es später im Reisezentrum auch teurer sein können und Sie haben tatsächlich gespart.

Aber ein Supersparpreisticket kann man auch für einen Hund kaufen.

Leo
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"@Joeopitz & Leo
Dass ich das Buchungssystem in diesem Punkt für absolut schwachsinnig halte, habe ich hier ja schon mehrfach deutlich zum Ausdruck gebracht.

Aber die Fragestellerin hat explizit danach gefragt, ob es möglich ist, dass der Hund als dritter (und damit namentlich nicht genannter) 'Erwachsener' mit dem Online-Ticket reisen darf. Und da ist die korrekte Antwort meiner Meinung nach: ja, das darf der Hund."

Das ist aber nicht selbstverständlich, siehe:

https://community.bahn.de/questions/1521375-returnticket-...

@ Leo
„7.3 Tiere
...
Hunde werden zum halben Flex-, Sparpreis (Nr. 3.3) oder Super Sparpreis (Nr. 3.4) befördert.“

Der im Link angegebene Fall ist dann tatsächlich nach Bahnlogik korrekt. Da es keine Sparpreise im Nahverkehr gibt, bleibt nur der halbe Flexpreis für den Hund. Aber ein halber Supersparpreis funktioniert. Ein ganzer dann auch wenn man online buchen möchte.

Leo
Leo

Leo

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Ich wollte auf etwas anderes hinaus:

Hat ein Hund mit einer Erwachsenen-Karte überhaupt einen gültigen Fahrausweis? Diese Frage sehe ich nirgendwo beantwortet - bis auf den Fall IRE: Ein Hund hat mit einem Sonderangebot für Erwachsene KEINE gültige Fahrkarte!

Und da die DB Unklarheiten immer zu Lasten des Kunden auslegt, könnte mich mir durchaus vorstellen, dass ein überpingeliger Zub eine Fahrkarte für einen Erwachsenen als nicht gültig für den Hund ansieht, für den ja unbedingt gemäß BB ein "Kinder"-Fahrausweis zum HALBEN (Superspar-/Spar-/Flex-)Preis erforderlich sei.

Nicht zu wenig gezahlt zu haben (hier sogar mehr als erforderlich) ist zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung, um nicht im Zug kleinkariert wegen angeblich falschen Fahrausweises abkassiert zu werden!

Paradebeispiel: (Super-)Sparpreis mit 25%- Bahncard-Ermäßigung: Die Ermäßigung ist zwar vollkommen unabhängig davon, ob man eine Bahncard25 oder 50 hat - aber wehe man kann nicht genau die bei Buchung angegebene vorzeigen...

In beiden Fällen sagt der gesunde Menschenverstand eigentlich, das dürfte ja kein Problem sein...

Bis jetzt hat noch nie ein Zugbegleiter/in etwas beanstandet wenn der Hund als Erwachsener fährt. Also machen wir das auch weiter so. Bis her wurden wir drauf hin gewiesen das wir so dann zu viel zahlen. Aber das sollte der Bahn doch recht sein.