Frage beantwortet

Wer zahlt die Differenz bei Streik?

Ich war im Dezember vom Streik betroffen und konnte die Hauptstadt Richtung Prag nicht verlassen, da alle Züge storniert wurden. Ich habe dann bei der Hotline angerufen, was ich machen kann, damit ich am nächsten Tag auf jeden Fall reisen kann. Dort sagte man mir, dass ich mein Ticket stornieren und für den nächsten Tag neu buchen muss.Das habe ich auch getan, aber das Ticket war natürlich teurer als das ursprünglich gebuchte und die Bahn will mir nicht die Differenz bezahlen. Ich finde das äußerst unfair, denn ich habe doch nichts davon verursacht, sondern habe nun auch noch den Verlust zu tragen.

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"Dort sagte man mir, dass ich mein Ticket stornieren...muss"

Das war leider falsch. Selber stornieren bei Ausfall (...und bei anderen Problemen, welche die Bahn verursacht) ist immer falsch. Sie hätten das Ticket einfach laufen lassen sollen.
Es stimmt, sie hätten ein neues Ticket für den anderen Tag kaufen müssen, dieses hätten sie aber dann beim Fahrgastrechtecenter einreichen können und hätten den Betrag komplett erstattet bekommen.

Eine Stornierung beinhaltet immer, dass SIE vom Vertrag zurück treten wollen. Am besten füllen sie trotzdem das Fahrgastrechteformular aus und schildern den Vorgang. Sollte das keinen Erfolg bringen, würde ich danach nochmal den DB-Kundenservice anschreiben. Ich kann mir schon vorstellen, dass aus Kulanz da noch was möglich ist, da sie offensichtlich ja falsch beraten wurden.

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"Dort sagte man mir, dass ich mein Ticket stornieren...muss"

Das war leider falsch. Selber stornieren bei Ausfall (...und bei anderen Problemen, welche die Bahn verursacht) ist immer falsch. Sie hätten das Ticket einfach laufen lassen sollen.
Es stimmt, sie hätten ein neues Ticket für den anderen Tag kaufen müssen, dieses hätten sie aber dann beim Fahrgastrechtecenter einreichen können und hätten den Betrag komplett erstattet bekommen.

Eine Stornierung beinhaltet immer, dass SIE vom Vertrag zurück treten wollen. Am besten füllen sie trotzdem das Fahrgastrechteformular aus und schildern den Vorgang. Sollte das keinen Erfolg bringen, würde ich danach nochmal den DB-Kundenservice anschreiben. Ich kann mir schon vorstellen, dass aus Kulanz da noch was möglich ist, da sie offensichtlich ja falsch beraten wurden.