Frage beantwortet

Falscher Betrag per Lastschrit abgebucht

Heute wurde von meinem Bankkonto ein Betrag abgebucht, der nicht zu den Fahrscheinnummern passt, die im Verwendungszweck angegeben sind. Nach meiner Rechnung kosten die vier Tickets zusammen 41,55 Euro, abgebucht wurden aber 57,57 Euro. Ich habe dreimal nachgerechnet, komme aber immer nur auf 41,55 Euro. Wie kann das sein? Im Betreff der Abbuchung steht: Fahrschein ******* Fahrschein ******* Fahrschein ******* Fahrschein *******

Folgefrage: Wieso muss ich eigentlich bei einer fehlerhaften Abbuchung eine kostenpflichtige Servicenummer anrufen? Bekomme ich meine Telefonkosten dann auch erstattet?

[Editiert durch Redaktion, 19. Februar 2019, 20.50 Uhr: Persönliche Daten entfernt.]

christianschmitt
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„Wie kann das sein?“
-> Woher sollen wir denn das wissen? Da wird bestimmt jemand einen Fehler gemacht haben.

„Wieso muss ich eigentlich bei einer fehlerhaften Abbuchung eine kostenpflichtige Servicenummer anrufen?“
-> Weil man dort auch einem Blick in Ihre Daten werfen kann. Man kann bei der Bahn eventuell auch einen Blick in die Abbuchung werfen. Hier kann das niemand. Das hier ist ein Forum in dem Bahnkunden auf Fragen anderer Bahnkunden antworten.
Die Frage der Hotlinekosten wurde hier diskutiert.
https://community.bahn.de/questions/1898727-hotline-bahn-...

Bekomme ich meine Telefonkosten dann auch erstattet?
-> Im Normalfall nicht.

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„Wie kann das sein?“
-> Woher sollen wir denn das wissen? Da wird bestimmt jemand einen Fehler gemacht haben.

„Wieso muss ich eigentlich bei einer fehlerhaften Abbuchung eine kostenpflichtige Servicenummer anrufen?“
-> Weil man dort auch einem Blick in Ihre Daten werfen kann. Man kann bei der Bahn eventuell auch einen Blick in die Abbuchung werfen. Hier kann das niemand. Das hier ist ein Forum in dem Bahnkunden auf Fragen anderer Bahnkunden antworten.
Die Frage der Hotlinekosten wurde hier diskutiert.
https://community.bahn.de/questions/1898727-hotline-bahn-...

Bekomme ich meine Telefonkosten dann auch erstattet?
-> Im Normalfall nicht.

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Neptun
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"Wieso muss ich eigentlich bei einer fehlerhaften Abbuchung eine kostenpflichtige Servicenummer anrufen?"
Wer sagt, dass Sie das müssen? Wenn Sie sich sicher sind, stornieren Sie einfach die Lastschrift. Soweit ich weiß, lassen sich Lastschrift nur komplett und nicht teilweise stornieren. Daher vielleicht der DB das entsprechend mailen (kostenlos) und um korrekten Einzug bitten.
Falls Sie größeren Ärger vermeiden möchten und das Konto nicht im Minus ist, wäre es angebracht, zuerst zu mailen und eine Frist zur Rückzahlung des Differenzbetrags zu setzen. Falls sich nichts tut, siehe oben.

christianschmitt
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Danke, @Neptun, so habe ich es jetzt gemacht,

Ich habe die Lastschrift per per Mail an fahrkartenservice@bahn.de moniert und eine Nachfrist zur Aufklärung des Sachverhalts gesetzt. Wenn ich innerhalb von zwei Wochen nichts von der Bahn hören sollte, werde ich der Lastschrift widersprechen.

Bedenken Sie aber, das Mails bei der DB eine lange Bearbeitungszeit haben. Das wurde hier in der Community schon öfter moniert. Im Normalfall können Sie mit 4-6 Wochen rechnen, bis die Bahn eine Mail zur Kenntnis nimmt und beantwortet.

In Gegensatz zur langen Bearbeitungszeit bei Mails ist die Bahn relativ schnell dabei, bei einer geplatzten Lastschrift ein Inkassoverfahren einzuleiten. Im ungünstigsten Fall kann das dazu führen, dass sich ein Inkassounternehmen um die Forderung der Bahn kümmert, bevor Ihre Mail von der Bahn zur Kenntnis genommen wird.

Als Antwort auf Ihre Mail werden Sie dann nur einen Textbaustein bekommen, der besagt dass die Forderung inzwischen nicht mehr von der DB sondern von Inkasso XYZ bearbeitet wird und Sie sich zur Klärung Ihres Problems an dieses wenden sollen.

Egal ob die Abbuchung der Bahn zu hoch war oder nicht, da Sie nicht nur der zuviel gezahlten Teil sondern den gesamten Betrag durch eine Rücklastschrift stornieren können, besteht danach wiederum eine berechtigte Forderung der Bahn an Sie. Auch wenn das Inkassounternehmen dann nur den korrekten Betrag eintreibt, wird es Inkassogebühren dafür von Ihnen fordern.

Das wäre der ungünstigste Fall, aber der kann durchaus eintreten.

Neptun
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„Im Normalfall können Sie mit 4-6 Wochen rechnen, bis die Bahn eine Mail zur Kenntnis nimmt und beantwortet.“
--> Man darf erwarten, dass Anliegen einfacher Art von einem großen Unternehmen innerhalb von 14 Tagen nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern auch bearbeitet werden.

„… dass die Forderung inzwischen nicht mehr von der DB sondern von Inkasso XYZ bearbeitet wird und Sie sich zur Klärung Ihres Problems an dieses wenden sollen.“
--> Soweit ich weiß, genügt eine kurze Mitteilung, dass die Forderung nicht berechtigt ist und bestritten wurde. Dies bedeutet, dass das Inkassobüro in diesem Fall nicht mehr tätig werden darf.

„… besteht danach wiederum eine berechtigte Forderung der Bahn an Sie.“
--> Eben deshalb sollte das Vorgehen entsprechend mitgeteilt werden mit dem Hinweis auf einen möglichen erneuten Einzug (ggf. kann man alternativ eine Überweisung anbieten und nach entsprechenden Angaben fragen).

„Auch wenn das Inkassounternehmen dann nur den korrekten Betrag eintreibt, wird es Inkassogebühren dafür von Ihnen fordern.“
--> Gefordert werden kann viel, berechtigt wäre es sicher nicht.

„Das wäre der ungünstigste Fall, aber der kann durchaus eintreten.“
--> Und das ist leider richtig, weil es beim Kunden auch bei einer unberechtigten Forderung eine Menge Aufwand und Ärger verursachen kann.

„ Soweit ich weiß, genügt eine kurze Mitteilung, dass die Forderung nicht berechtigt ist und bestritten wurde. Dies bedeutet, dass das Inkassobüro in diesem Fall nicht mehr tätig werden darf.“
-> Das ist vollkommen richtig. Mit Inkasso geht es nur bei einer unstreitigen Forderung.

In dem Moment, wo bestritten wird dass die Forderung berechtigt ist, wird es eine streitige Forderung. Über das resultierende Risiko sollte man sich im Klaren sein. In der Regel wird aus dem Inkassoverfahren ein gerichtliches Mahnverfahren. Ob ein solches eingeleitet wird, kann man dann nicht mehr beeinflussen. Die Entscheidung darüber hat man damit allein in die Hände der Bahn gelegt.

Durch die Rücklastschrift hat man die Tickets insgesamt nicht bezahlt. Im Falle eines gerichtlichen Mahnverfahren geht es um unbezahlte Fahrkarten. Am Schluss wird man die Fahrkarten+Verfahrenskosten zahlen. Entweder freiwillig, um das Verfahren zu beenden oder durch Pfändung.

Wir sollten uns in Erinnerung rufen, dass es anfangs „nur“ um eine evtl. unrichtige Abbuchung ging und darum 20 Cent Telefongebühr zu sparen. Vielleicht reagiert die Bahn ja auf die Mail und alles ist gut. Nur wenn es schief läuft, kann es teurer werden als die Fehlbuchung.

Was Herr Schmitt letztendlich tut, ist seine Entscheidung. Nur wenn hier im Forum einen Rat gegeben wird, sollten auch die Risiken nicht verschwiegen werden. Bedenke wir geben den Rat, aber Herr Schmitt trägt das Risiko. Wenn er sich wegen einer zu hohen Abbuchung an uns wendet, er den Rat befolgt und letztendlich noch draufzahlt ist Ihm nicht geholfen.