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Warum fällt der ICE 711 derzeit so oft aus?

Warum fällt der ICE 711 in den letzten Wochen eigentlich immer an 2 Tagen die Woche aus? Als Grund wird immer eine "technische Störung am Zug" angegeben. Wird der Zug als Ersatzzug für den Ausfall anderer Züge verwendet? Warum wird er nicht einfach repariert oder ein Ersatzzug eingesetzt?
Und, warum kann man, wenn der Zug z.B. Mi. und Do. wegen des o.g. Grundes ausfällt, den Ausfall für Do. nicht schon Mi. Abend in der App abbilden, sondern erst Do. morgen, wenn er quasi in Köln losfahren würde? Dies ist wenig hilfreich.
Wann wird davon ausgegangen, dass die Verbindung wieder stabil fährt?

Danke und viele Grüße

AndreasG81
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Hallo AndreasG81,

es tut mir sehr leid, wenn der ICE 711 heute ersatzlos ausgefallen ist und am Montag nur bis Mannheim Hbf fuhr. Nur weil Sie denselben ICE nutzen, bedeutet dies nicht, dass dies auch immer derselbe Triebzug ist. Dies kann auf Grund der Umlaufpläne variieren.

Sollte bei einem Triebzug ein gravierendes Problem vorliegen, dann wird natürlich entsprechend reagiert. /di

AndreasG81
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Danke. Aber das beantwortet die Frage nicht. Der ICE 711 ist auch in den Wochen zuvor an jeweils 2 Tagen ausgefallen...

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Team

Nähere Details zu den Problemen vorletzte und letzte Woche Mittwoch und Donnerstag liegen mir leider nicht vor. Wie gesagt, muss es nicht immer derselbe Triebzug sein, der hier betroffen war und es kann auch unterschiedliche Ursachen haben.

Da die Züge meist mehrere Tage am Stück genutzt werden und somit einer steten Belastung ausgesetzt sind, können Störungen trotz regelmäßiger Wartungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Dass Ihre Zugverbindung in der letzten Zeit so oft betroffen war, ist auch für uns mehr als ärgerlich und ich kann Ihnen versichern, dass meine Kollegen täglich alles daran setzen, dass die Züge nach Plan verkehren können. /di

tina2016
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Laut grahnert.de ist es ein Velaro D. Die sind ja von den Vorsichtsmaßnahmen in Folge des Brands auf der KRM betroffen, müssen also häufiger in die Werkstatt. Das könnte schon einmal die Verfügbarkeit reduzieren.

Signal
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"Die sind ja von den Vorsichtsmaßnahmen in Folge des Brands auf der KRM betroffen": Das sind eher die "alten" ICE 3 (Baureihen 403 und 406).

DieAGtutweh
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Hallo und
erstmal Dankeschön an Andreas zu einem für mich mittlerweile überstrapazierten Thema:
als Reisender der regelmäßig auf die Verbindungen 711 und 710 donnerstags zwischen Montabaur und Wiesbaden angewiesen ist, ist der derzeitige Zustand an Unverschämtheit praktisch nicht mehr zu überbieten. Im Winter 2016/17 konnte ich noch mit der hindernislosen Durchführung der Verkehrsleistung, selbst bei Schlechtwetter rechnen.
Im Dezember 2018 bestand die Leistung nur noch an 2 Donnerstagen. Seit 10. Januar diesen Jahres bestand die Verbindung 2 mal!!
Da ich auf pünktliches Erscheinen am Arbeitsplatz angewiesen bin, bleibt mir nichts anderes übrig als mit geliehenem PKW auf die Strecke zu machen.
Der Kauf der Fahrkarte per App wird einem sehr leicht gemacht, solange es nicht mit physischer Arbeit für den Verkehrsträger verbunden ist.
Die Rückabwicklung der Fahrtkosten aber erfolgt über das Servicecenter 'Fahrgastrechte' in Fffm. Und die gibt sich nachweisbar sehr viel Mühe das geliehene Geld NICHT zurückzugeben.
Zu einem mit 0180 Telefonnummern (da könnte sonst jeder anrufen!)
Einfach die zugehörige Lastschrift nicht einzulösen, nee, nee, das geht schon mal überhaupt nicht.
Dann mit der Verfügung alles handschriftlich auf Formularen einzureichen, nur um daß das da geschriebene noch 2 mal per epost Brief wiederholt abzufragen. Ich will da nicht weiter darauf eingehen, denn gegen das Gegenteil von Effizienz ist so nicht beizukommen.
Jedenfalls ist am gestrigen Samstag die Mitteilung gekommen, daß der Betrag für den 06.12.2018 zurückgezahlt wird, aber OHNE den Betrag für den anschließenden Nahverkehr. Für den Ausfall am 10.01.2019 wurde die Überweisung am 20.01. (!) geleistet, inkl Nahvekehr (!) Alle anderen noch offenen Nicht-Verkehrsleistungen sind irgendwo in der Sphäre der Bahn. Eine Neubeantragung der Rückzahlung ist schon wieder unterwegs.
Ich bin diesem Zusammenhang für eine NACHTRÄGLICHE Vergütung der Vekehrsleistung in Zukunft und nicht für eine Vorausleistung. Das gute alte Zug-um-Zug Geschäft gemäß BGB und HGB. Denn der Verdachtsmoment der Nichterbringung einer Leistung liegt immer noch beim Verkäufer und nicht, wie es immer wieder gerne suggeriert wird, beim Käufer (Kunde).
Den Lastschrifteinzug für jede nicht erbrachte Leistung, werde ich ab sofort zurückgeben. Die versuchte Aneignung von Geldmitteln ohne Gegenleistung ist widerrechtlich und ein Straftatbestand.
Auf eine Rückmeldung der community-Mitarbeiter verzichte ich gerne, wenn sie genauso gehaltvoll wie die 'Technische Störung am Zug' ist und/bzw. keine Verbesserung der Zustände für den KUNDEN bedeutet.
Mit freundlichem Gruß
Ein BC50 Kunde

Sempliceme
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„Da die Züge meist mehrere Tage am Stück genutzt werden und somit einer steten Belastung ausgesetzt sind, können Störungen trotz regelmäßiger Wartungen nicht gänzlich ausgeschlossen werden.“
@bahn: eure Antwort ist doch ein Witz. Richtig müsste es bei den „Nebenstrecken“, auf denen der Velaro fahrplanmäßig eingesetzt wird, heißen: „kann ein funktionieren des Zuges nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Das ist auf dem paar 710/711 so und fast auf allen 900er Verbindungen zwischen Düsseldorf und Stuttgart, wo seit Wochen entweder andere Zugtypen oder gar keine Züge fahren.

Hallo,

scheinbar bin ich nicht der einzige, der regelmäßig die Nerven verliert, wenn die Züge ICE 711 und 710 ausfallen.
Seit dem Brand auf der Strecke kann man sich auf diese Verbindung nicht mehr verlassen. Heute ist der 711 erneut ausgefallen und es ist langsam wirklich nicht mehr auszuhalten. Ich verliere dadurch über eine Stunde Arbeitszeit.. Als ich 2017 anfing diese Verbindung zu nutzen, fuhr diese immer sehr zuverlässig, aber momentan bange ich jedes mal aufs neue, dass ich morgens nicht umsonst so früh aufstanden bin..

DieAGtutweh
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Und heute schon wieder...
Und das beste ist, das 'Forderungsmanagement' aus Kassel sitzt mir im Nacken und möchte 'sein' Geld haben... für nicht erbrachte Leistungen... Ist das eine seriöse Firma???

AndreasG81
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Zu dem Ausfall heute kommt eine 40-minütige Verspätung gestern. "Technische Störung". Meine Freude ist grenzenlos, die Geduld meines Arbeitgebers sicher auch und meine Tochter freut sich bestimmt, dass ich die Arbeitszeit nachholen muss und somit erst nach Hause komme, wenn sie schon schläft *Ironie*.
Für die Fahrgastrechte bin ich kein Experte, kann hier somit leider nicht weiterhelfen. Das Servicecenter Fahrgastrechte arbeitet aber ähnlich wie die Bahn. Meine Anfrage bleibt seit 4 Monaten unbeantwortet, obwohl diese sogar vom Kundendialog und dem Abo Center dort platziert wurde. Überrascht mich aber nicht. Keiner der drei fühlt sich zuständig und verantwortlich. Man lässt den Kunden lieber im Regen stehen und versteckt sich hinter Paragraphen, als einzusehen, dass regelmäßige Verspätungen von 40 Minuten zwar mit den Fahrgastrechten vereinbar sind (sogar mehrfach täglich, solange verschiedene Fahrten) aber für den Pendler wohl kaum zumutbar sind (beruflich und privat). Mit all dem wird man wohl leben, oder auf die Bahn verzichten müssen, solange sich nicht mal ein Gericht oder die Politik einer Neuregelung annimmt.

DieAGtutweh
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Hallo Andreas,
letzten Endes ist doch so, daß man gezwungen wird, die Bahn, wo es nur geht, 'hinter's Licht' zu führen, um wenigstens finanziell eine halbwegs ausgeglichene Bilanz zu haben. (Was mir leider nicht in vollem Umfang gelingt. Da ist die AG wesentlich besser.)
Viel Spaß beim Ankommen....

AndreasG81
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Sorry, dies ist nicht mein Ziel. Ich möchte einfach nur, dass die Leistung erbracht wird, für die ich bezahle und nach der mein (Arbeits-) Leben geplant ist. Von mir aus kann es auch mehr kosten, Hauptsache es funktioniert zuverlässig.

DieAGtutweh
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Ich bin da ganz Deiner Meinung! Und beneide Euch nicht, die Ihr täglich in den Raum Wi/MZ pendelt. Denke dabei auch an die junge Frau mit Kind, die täglich tapfer Richtung WI zur Arbeit fährt.... Mir ist das nur donnerstags 'gegönnt'. Und gerade deswegen habe auch ich ein gewisses Arbeitspensum zu leisten, das es mir nicht erlaubt, nach 6 Std. Anwesenheit an die Rückfahrt zu denken. Gerade heute (und eigentlich schon beispielhaft für die Zeit seit Dezember) war es wieder besonders kurios.
Zur Rückfahrt nach MT musste ich den Nahverkehr bemühen. Die Einfahrt des HLB in den Bf Niedernhausen wurde verweigert, mit dem (wer die Situation dort kennt, weiß das!) gelogenen Hinweis, das dort alle Gleise belegt seien! Der Anschlusszug fuhr dabei an uns vorbei und dann wieder weiter. Normal ist in den letzten Monaten, dass der 6 Uhr Anschluß aus Frankfurt, verspätet erst 15, dann 30 Minuten und dann überhaupt nicht bereitgestellt wurde. *haha* Nun heute, wie gesagt war dieser ohne zu warten schon Richtung LM unterwegs. Das Ende vom Lied ist, daß ich jetzt, 20:30, in der HLB Ri MT sitze, mit der bangen Hoffnung, das dieser ankommen möge. Denn dieser fuhr in der Frühe die Nahverkehrspendler/Schüler auch nicht, glänzte durch Abwesenheit. Also Abfahrt WI 17:40, Ankunft MT 21:00. Wie geil ist das denn?? Das ist so niveaulos, wie es schon nicht mehr geht.
Viel Glück bei der Fahrt am morgigen Fr!

Und auch hier an das Personal der community.bahn: keine inhaltsleeren Stellungnahmen, bitte gar keine!! Wenn noch ein letzter Funken Respekt dem Kunden gegenüber vorhanden ist...