Frage beantwortet

"NFC TAG" Aufkleber in der Regionalbahn

Heute ist mir im Regionalzug zwischen Augsburg und München dieser NFC Tag Aufkleber neben mehreren Einganstüren aufgefallen. Haben diese irgend eine Bedeutung für das Zugpersonal oder sogar die Fahrgäste?

Hier das Bild dazu:
https://imgur.com/a/iu3R0pp

SirTobi
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Guten Morgen. Auf diesen RFID-Chips sind Informationen gespeichert, die zur Erleichterung der Fahrzeuginstandhaltung dienen (z. B. die exakte technische Kennung des betreffenden Fahrzeugteils). Damit kann dann ein vorhandener Schaden (kaputter Sitz o. Ä.) schneller und exakter aufgenommen und an die Werkstatt vorgemeldet werden. /ch

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Hallo SirTobi, mit welcher Regionalbahn genau waren Sie unterwegs und haben Sie einen größeren Bildausschnitt von diesem Eingangsbereich? Es lässt sich anhand des Fotos nicht konkret bestimmen, wo Sie dieses neben mehreren Türen aufgenommen haben. Das Streckennetz trifft auf den Schienennetzplan vom Gesamtliniennetz der Regionalzug- und Straßenbahnlinien im Verbundgebiet des AVV zu. /ch

SirTobi
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Das war in dem dreigeteilten RE 57054/57154/57232
Abfahrt 17:35 von München Hbf
Die NFC Tags befinden sich immer oberhalb des Mülleimers neben den Türen/Ausstiegsbereich.
Jetzt gerade wieder gesehen im RE 57115/57015

NFC bedeutet ja meist kontaktlose Kommunikation (meist in Bezug auf Geldtransaktionen).
In einigen Verbünden wird aktuell das kontaktlose Bezahlen der Tickets an Automaten eingeführt.

Kann es sein, dass hier das Bezahlen von Tickets mittels NFC Technologie beim Zugbegleiter getestet wird, wir hier im letzten Beitrag erwähnt?
Die meisten Girokarten/Kreditkarten werden werden nach und nach mit dieser Technologie standardmäßig ausgestattet.
https://community.bahn.de/questions/1755240-demnachst-tic...

Ebenfalls wird das kontaktlose Bezahlen mittels Google/Apple Pay von vielen Smartphones neuerer Generationen mit Hilfe von NFC unterstützt.

Das wäre für den Zugbegleiter richtig zeitsparend, da er sich dann nicht mehr mit Hartgeld bzw. Wechselgeld abgeben muss.

Leo
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Reine Spekulation meinerseits: Es könnte was damit zu tun haben:

https://digitalspirit.dbsystel.de/digitalisierung-hilft-i...

"In den Werken wurde die Versorgung der Toiletten früher plangesteuert beauftragt und durchgeführt. Einen genauen Überblick über den aktuellen Status der Züge gab es nicht. Da kam es hin und wieder vor, dass Züge, die bereits frisch versorgt waren, noch einmal auf dem Versorgungsgleis landeten – während andere Züge mit Versorgungsbedarf dann nicht mehr bearbeitet werden konnten. Das kostete Zeit und Geld.
...
Hier kommt die App „THOR“ ins Spiel. „THOR“ steht für „Toiletten-Ent- und Versorgung per Handy online rückmelden“ und hat damit nur im übertragenen Sinn etwas mit dem germanischen Donnergott mit dem Hammer zu tun. Servicekräfte von DB Services nehmen für jede Zugtoilette und das Bordbistro den aktuellen Status einfach per „THOR“-App auf und können die Informationen dadurch schnell weiterleiten. Aus diesen Meldungen erhalten die Bereitstellungsleitung sowie das Fahrzeugmanagement von DB Fernverkehr eine aktuelle und standortübergreifende Übersicht. Dies ermöglicht erstmals eine bedarfsorientierte Steuerung der Ver- und Entsorgung von WCs in den Zügen."

Frei übersetzt: Erst bei festgestellten Ver- oder Entsorgungsbedarf kümmern wir uns um die Toiletten, um Geld zu sparen.

Das wurde jetzt wohl evtl. ausgeweitet auf die Mülleimer, so etwa:

Erst bei festgestelltem Überquellen des Mülleimers (und entsprechender Vormeldung durch den Zub mittels einlesen des NFC-Tags) wird dieser am Endbahnhof geleert, um Geld zu sparen.

Analog dann:

"Hier kommt die App „MHOR“ ins Spiel. „MHOR“ steht für „Mülleimer-Leerung per Handy online rückmelden“ und hat damit nur im übertragenen Sinn etwas mit dem Mohr zu tun, der seine Schuldigkeit tun soll. Servicekräfte von DB Services nehmen für jeden Mülleimer den aktuellen Status einfach per „MHOR“-App auf und können die Informationen dadurch schnell weiterleiten. Aus diesen Meldungen erhalten die Bereitstellungsleitung sowie das Fahrzeugmanagement von DB Regio eine aktuelle und standortübergreifende Übersicht. Dies ermöglicht erstmals eine bedarfsorientierte Steuerung der Leerung von Mülleimern in den Zügen."

Oder geht meine Spekulation hier zu weit und es ist lediglich das nächstgelegene Klo gemeint - und der Tag daher für THOR?

@Leo, dass das für die Servicekräfte der DB ist klingt plausibel.

@Signal, wie soll ein Fahrgast eine Fahrkarte nachlösen, wenn bspw die Automaten am Bahnhof defekt sind oder man es nicht rechtzeitig schafft, das Ticket zu lösen?
Ich kenne es von meinen Strecken im RE (im Berliner Raum), als ich noch nicht online buchte, dass ich notfalls sofort zum Zugbegleiter ging und ein Ticket kaufte natürlich mit Boardzuschlag (es sei, der Automat war kaputt). Ist natürlich lange her.

DB
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Guten Morgen. Auf diesen RFID-Chips sind Informationen gespeichert, die zur Erleichterung der Fahrzeuginstandhaltung dienen (z. B. die exakte technische Kennung des betreffenden Fahrzeugteils). Damit kann dann ein vorhandener Schaden (kaputter Sitz o. Ä.) schneller und exakter aufgenommen und an die Werkstatt vorgemeldet werden. /ch

@ Maverick
"wie soll ein Fahrgast eine Fahrkarte nachlösen, wenn bspw die Automaten am Bahnhof defekt sind": Dann verkauft der Zub natürlich eine Fahrkarte über das MT.

"oder man es nicht rechtzeitig schafft, das Ticket zu lösen?": Dann muss man auf einen kulanten Zub treffen, der die Fahrkarte dann über das MT verkauft. Normalerweise wird in diesem Fall aber eine Fahrpreisnacherhebung ausgestellt.