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Nutzung von ÖBB Nightjet nur auf einem Teilabschnitt der reservierten Strecke

Ich wollte für meine Familie den ÖBB Nighttjet Düsseldorf-München buchen, habe aber versehentlich die ganze Strecke bis Innsbruck gebucht, und zwar im nicht stornierbaren SparSchiene Tarif. Wird des Probleme geben, wenn wir dem Schaffner zu Beginn der Fahrt darüber informieren ? Oder wäre es besser, einfach in München auszusteigen ? In den AGBs habe ich leider nichts dazu gefunden, aber eigentlich kann es ja nicht verboten sein, nur einen Teil der gebuchten und bezahlten Strecke in Anspruch zu nehmen ?

nagoyaner
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kabo
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"aber eigentlich kann es ja nicht verboten sein, nur einen Teil der gebuchten und bezahlten Strecke in Anspruch zu nehmen ?"
-> Ist es auch nicht.

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kabo
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"aber eigentlich kann es ja nicht verboten sein, nur einen Teil der gebuchten und bezahlten Strecke in Anspruch zu nehmen ?"
-> Ist es auch nicht.

nagoyaner
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OK, aber ist es wirklich so ? Es kommt dann darauf an, wie man "Strecke" definiert. Irgendwo habe ich gelesen: "Das Ticket gilt nur auf der gebuchten Fahrtstrecke". Mathematisch ist eine Strecke definiert als eine gerade Linie, die von zwei Punkten begrenzt wird. Und das sind im vorliegenden Fall nun mal die Hbfs von Düsseldorf und Innsbruck.
Und die Österreicher können da vielleicht sehr bürokratisch sein, oder ?

@nagoyaner

Ja, es ist wirklich so. Weshalb auch nicht? Sie haben jederzeit die Möglichkeit an einer früheren Station, als die von Ihnen gebuchte, den Zug zu verlassen. Jedoch dürfen Sie nicht bis zu einer späteren Station mitfahren. Dafür ist dann eine zusätzliche Fahrkarte nötig. /ju

nagoyaner
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OK, schönen Dank. Habe Ihre Antwort mal ausgedruckt, dann kann ich sie dem Nachtwagen-Schaffner zur Not unter die Nase halten ;o)

kabo
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@DB /ju - etwas off-topic

So fürchterlich selbstverständlich ist es nicht, dass man ein Ticket teilweise verfallen lassen darf ohne die Gültigkeit zu gefährden.
In der Flugbrache war das lange umstritten. Und in der Flugbranche ist es offiziell erlaubt, bei nur teilweise genutzten Tickets die Preisdifferenz zwischen tatsächlich genutztem Flug und gesamtem Flug nachzuberechnen.
Das wäre im Fall des Fragestellers etwa so: Gebucht war Sparpreis Düsseldorf-Innsbruck, genutzt wurde nur Düsseldorf-München, also muss der Kunde die Preisdifferenz zwischen Flexpreis Düsseldorf-München und Sparpreis Düsseldorf-Innsbruck nachzahlen. - Gut das das bei der Bahn nicht so ist.

Hallo kabo,

hier gibt es aber auch entscheidende Unterschiede. Im Flugzeug ist die reisende Person bekannt, muss durch die Sicherheitskontrollen und im Anschlussflug ist ein Platz frei, den man wohl auch anderweitig hätte besetzen können. Im offenen System der Bahn haben Sie keinen Check-in/Check-out. Hier müssten also erst die Voraussetzungen geschaffen werden, einen verfrühten Ausstieg zu verhindern bzw. das rechtssicher nachzubelasten. /ti