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Adresse für Rückerstattung App-Ticket wegen Fehlinformation?

Die App hat für eine Verbindung angegeben es wäre vor Ort Fahrradmitnahme zubuchbar, das war aber nicht der Fall.
An welche Adresse kann ich schriftlich meinen Einspruch (samt Dokumentation) richten, bevor ich die geleistete Zahlung von Paypal zurückerstatten lasse?

Bitte keine Verweise auf Telefonnummern, es geht um Aktenkundigkeit.
Bitte sparen sie sich auch Hinweise auf "Umtausch ausgeschlossen" da es sich um keinen Umtausch handelt, sondern um einen nichtigen Kaufvertrag durch Vortäuschung falscher Tatsachen seitens der DB App.

Jerghoff
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kabo
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Nachtrag: Rechnen Sie mit einer mehrwöchigen Bearbeitungszeit.

Jerghoff
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Danke für die schnelle Antwort.
Da ich via Paypal gezahlt habe werde ich das Geld Rückbuchen, Bearbeitungszeit ist mir dann relativ gleich.
Es geht sowieso mehr ums Prinzip als die 20 Euro um die ich in diesem spezifischen Fall betrogen wurde.

Developer
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Der PayPal Käuferschutz greift nicht bei Beförderungsleistungen.

Joeopitz
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„Da ich via Paypal gezahlt habe werde ich das Geld Rückbuchen, Bearbeitungszeit ist mir dann relativ gleich.“
-> Wenn das Geld für eine bezahlte Leistung zurückgebucht werden sollte, wird es keine lange Bearbeitungszeit geben. Zeitnah wird dann ein Inkassoverfahren eingeleitet werden. Die Forderung des Inkassounternehmens wird durch die anfallenden Gebühren deutlich höher ausfallen. Rechnen Sie damit, das es Sie dann ein Mehrfaches der 20 EUR kosten kann.

kabo
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Viel interessanter ist die Sachfrage, die das ganze ausgelöst hat:
Die DB bietet doch weder auf der Webseite noch in der App eine Verfügbarkeitsanzeige von freien FahrradPlätzen. Es wird doch stets nur angezeigt, ob ein Zug ein Fahrradabteil hat oder nicht. Ob da noch frei Plätze verfügbar sind, erfährt man erst, wenn man einen Fahrradplatz reserviert (Fernverkehr) oder direkt am Zug (Nahverkehr).

Joeopitz
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@ kabo,

das ich die Forderung von Jerghoff für absoluten Unsinn halte, hab ich beiseite gelassen. Ich wollte ihn erstmal davor schützen, in seinem (auch wenn unberechtigten) Ärger sich richtig tief reinzureiten.

Jerghoff
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Die Möglichkeit der Nichtverfügbarkeit wird nicht erwähnt, "sie können zubuchen" steht als Fakt und ist somit eine Vortäuschung falscher Tatsachen.
Da ich Rechtschutzversichert bin und die Faktenlage ausreichend dokumentiert habe, ist die Drohung mit Inkassogebühren recht leer, da die Bahn wohl kaum eine Chance hat den zugrundeliegenden Kaufvertrag als rechtens darzustellen.

Das Thema war allerdings schon nach den ersten Antworten geklärt, kann also geschlossen werden.
Danke den Themenbezogenen Antworten.

kabo
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Merkwürdiges Textverständnis.
Beim Stadttheater heißt es auch immer: "Eintrittskarten sind an der Theaterkasse erhältlich". Dass eine Vorstellung ausverkauft sein kann, wenn man sich zu spät um Eintrittskarten bemüht, wird auch nicht extra erwähnt, sondern als allgemein bekannt vorausgesetzt.

kabo
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Nachtrag: Ich frage mich immer noch, um was für einen Kaufvertrag es geht.

Wenn ein Ticket ohne Fahrradmitnahme gekauft wurde, dann ist die Verfügbarkeit eines Fahrradplatzes kein Vertragsbestandteil, weshalb das Fehlen eines solchen keine Rechte auslöst. (Analogie: Wenn im Zug keine 1.Klasse verfügbar ist, haben 2.Klasse-Kunden keinen Anspruch. Denn bei einem Ticket für die 2.Klasse ist das Vorhandensein der 1.Klasse kein Vertragsbestandteil.)

Die einzige Möglichkeit, wo hier durchsetzbar Ansprüche bestehen, wäre, wenn der Fragesteller eine Fahrradmitnahme bereits mit gebucht hätte und die Fahrradmitnahme trotz vorhandener Buchung verweigert wurde.

Joeopitz
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Hallo Jerghoff,

„Da ich Rechtschutzversichert bin und die Faktenlage ausreichend dokumentiert habe, ist die Drohung mit Inkassogebühren recht leer...“
-> 1. Ich habe nicht mit Inkassogebühren gedroht. Wieso sollte ich drohen, ich bin genau wie Sie ein Bahnkunde. Ob Sie ein Inkassoverfahren bekommen oder nicht kann mir doch egal sein. Ich werde es noch nicht einmal mitbekommen. Da hier ein Forum ist, in welchen Bahnkunden anderen Bahnkunden helfen, habe ich in Ihren Interesse einen Hinweis gegeben wie die Dinge sich entwickeln werden, wenn Sie den Betrag zurückbuchen. Da Sie sich offenbar völlig im Unklaren darüber sind, welche Folgen Ihr Vorhaben nach sich zieht, halte ich es Ihnen gegenüber für hilfreich Sie darauf hinzuweisen.
2. Ihre Rechtsschutzversicherung wird Ihnen da auch von keinerlei Nutzen sein. Falls Sie den Kaufvertrag anfechten wollen, wird Ihnen Ihr Rechtsschutzversicherer erklären, das Vertragsrechtsschutz nicht in Ihrem Versicherungsvertrag enthalten ist. Bestenfalls könnten Sie über den Verkehrsrechtsschutz (so Sie einen solchen haben) versuchen Ihre Rechte als Bahnreisender durchzusetzen. Aber auch da wird Ihr Rechtsschutzversicherer die Kostenübernahme wegen Aussichtslosigkeit ablehnen.

„Die App hat für eine Verbindung angegeben es wäre vor Ort Fahrradmitnahme zubuchbar...“
-> Fahradkarten können nicht mit der App gebucht werden. Sie können lediglich bei der Verbindungssuche nach Zügen suchen, bei denen „Fahradmitnahme möglich“ ist. Das heißt nicht anderes, als das die angezeigten Züge Fahrradstellplätze haben. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, das im Fernverkehr die Fahradmitnahme reservierungspflichtig ist. Ein klarer Hinweis darauf, das aufgrund der begrenzten Kapazitäten ein Anspruch auf die Mitnahme eines Rades nur dann besteht, wenn Sie vorher eine Reservierung getätigt haben. Das haben Sie aber offenkundig nicht getan. Daher haben Sie keinen Anspruch auf Fahrradmitnahme. (Genau deswegen wird Ihre Rechtsschutzversicherung ablehnen, Sie können nichts durchsetzen, auf das Sie keinen Anspruch haben.)

Da Fahrradkarten nicht über die App, sondern nur über bahn.de gebucht werden finden Sie in der App den Hinweis: „Fahradkarten können über bahn.de gebucht werden.“ Dieser allgemeine Hinweis auf den Vertriebsweg beinhaltet keinerlei Aussage über die Verfügbarkeit von Plätzen.

Als Analogie:
Sie möchten ein Mettbrötchen und gehen zum Metzger. Der Metzger sagt: „Mett habe ich und Brötchen können Sie beim Bäcker kaufen.“ Also nehmen Sie das Mett und gehen zum Bäcker. Beim Bäcker sind die Brötchen leider schon ausverkauft.
Wegen des Satzes „Brötchen können Sie beim Bäcker kaufen.“ fühlen Sie sich nun vom Metzger betrogen und halten den Kauf des Metts für nichtig, da der Bäcker keine Brötchen mehr hatte. (Auch in diesem Fall würde Ihre Rechtsschutzversicherung nicht eintreten um den Metzger zu verklagen. Der Metzger hingegen wird erfolgreich Ihnen gegenüber die Bezahlung des Metts erzwingen können.)