Frage beantwortet

Ich habe ein Hin und Rückfahrt Ticket gebucht.Nun ist ich die Rückfahrt einen Tag eher und soll ein neues Ticket kaufen?

Die Frage ist nun, wen kann man für eine solch schwachsinnige Regelung mal richtig in den Hintern treten?
Warum tut die Bahn so viel, um einem das Bahnfahren so richtig zu vermiesen - jedesmal wieder!

GenervterBahnfahrer
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@ kabo
„By the way: Wie flexibel war man in der DDR bei Fahrten nach Hamburg, Köln oder München?“
-> Die Hinfahrt war 4 Tage gültig, die Rückfahrt könnte innerhalb eines Monats angetreten werden.

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Snefnug
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Das kommt ja ganz drauf an, welchen Tarif man gebucht hat. Auf den Rückreisetag legt man sich bei der Buchung zwar fest und muss in jedem Fall ein neues Ticket lösen. Aber beim Flexpreis bestände zumindest die Möglichkeit das Rückfahrticket separat und kostenfrei stornieren zu lassen. Bei Sparpreisen kann man nur das gesamte Ticket stornieren. Bei Beschwerden kann man sich natürlich an den Kundendialog der Deutschen Bahn wenden. Wie aussichtsreich das bei einfachen tariflichen Bestimmungen ist, weiß ich allerdings nicht.

kabo
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Wenn man bei einem Sparpreisticket Hin+Rück auf ein Ticket bucht, kann man das Ticket nur ganz oder gar nicht stornieren.
Das kann man einfach dadurch vermeiden, dass man Hin+Rück getrennt bucht, dann hat man zwei Tickets, die man getrennt stornieren kann (allerdings auch doppelte Stornokosten, wenn man doch beide Fahrten stornieren möche).

Wenn man ein Supersparpreisticket hat, ist das sowieso nicht stornierbar, egal ob man Hin+Rück auf ein Ticket oder getrennt bucht.

Bei einem Flexpreisticket kann man die Rückfahrt separat stornieren - falls die Hinfahrt schon vorbei ist, fallen aber 19€ Gebühr an. Bei Flexpreistickets ist es in der Tat fast nie sinnvoll, Hin+Rück auf ein Ticket zu buchen.

GenervterBahnfahrer
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Wer denkt sich so eine schwachsinnige Regelung aus? Irgendein Bürokrat möchte auf jeden Fall verhindern, dass Kunden flexibel reisen können. Selbst in der DDR war das einfacher.

kabo
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Man kann doch flexibel reisen - mit dem Flexpreisticket. Das ist immer verfügbar, braucht man erst kurz vor der Fahrt kaufen (weil es nicht teurer wird, wenn man es kurzfristig kauft) - und deshalb hat man keine Probleme mit Storno und Umbuchung.

Wenn man auf diese Flexibilität freiwillig verzichet, bekommt man einen besseren Preis (Sparpreis, Supersparpreis). Das günstige Ticket wird halt mit dem Verzicht auf Flexibilität "bezahlt".

By the way: Wie flexibel war man in der DDR bei Fahrten nach Hamburg, Köln oder München?

GenervterBahnfahrer
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Meine Firma hatte ein Flexticket gekauft. Nun bin ich in der Situation, ein neues Ticket kaufen zu müssen und irgendwie das andere Ticket über die Firma zu stornieren. Nur weil man auch das Flexticket nicht vorher nutzen darf. Nochmal: Wer denkt sich so schwachsinnige Regelungen aus? Diejenigen sollten selber mal Bahn fahren.

EinVielfahrer
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Hallo,
der Umtausch eines Flextickets ist mit das einfachste was die Bahn zu bieten hat.
-->Ist es ein nicht personalisiertes Ticket: Sie können in jedem Reisezentrum binnen weniger Minuten umtauschen.
-->Ist es ein Online-Ticket o.ä.: Einfach im Bahnaccount einloggen und das Ticket stornieren.

Das Tickets eine Gültigkeit haben ist sinnvoll. Sonst könnten Sie ja mit einem Ticket jeden Tag Bahn fahren und hoffen nie kontrolliert zu werden. (Das könnte dann insb. im Nahverkehr wo nur selten kontrolliert wird - dafür aber 60€ ohne Ticket fällig werden sehr interessant sein)

Und dann frage ich Sie: Wo können Sie sonst so einfach Ihre Pläne ändern? Haben Sie schonmal versucht einen Rückflug einen Tag früher als geplant anzutreten? Oder ein Ticket für einen Fernbus umzutauschen? Oder eine Veranstaltung mit Tickets für einen anderen Tag zu besuchen? -->Wo kommt Ihre Erwartung her, dass die Bahn alles möglich machen muss? Es ist ja nicht der Bahn vorzuwerfen, dass Sie ein Ticket gebucht haben ohne sicher zu sein wann Sie fahren wollen....

kabo
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Ich würde primär denjenigen schulen, der in Ihrer Firma für die Buchungen zuständig ist:
-- Dass die Buchung von Hin+Rück auf einem Ticket bei Flextickets häufig sinnlos, meist aber kontraproduktiv ist, sollte die Reisestelle Ihrer Firma wissen.
-- Dass exklusiv für Firmenkunden der "Flexpreis business" buchbar ist, mit dem man auch einen Tag früher fahren kann , sollte die Reisestelle Ihrer Firma auch wissen. (Vorsichtshalber sollten Sie auf Ihrem Ticket schauen, ob da nicht vielleicht sogar "Flexpreis business" draufsteht).

Neptun
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"Ist es ein nicht personalisiertes Ticket: Sie können in jedem Reisezentrum binnen weniger Minuten umtauschen."
Nicht, wenn die Firma es in ihrem Reisebüro besorgt hat.

"Ist es ein Online-Ticket o.ä.: Einfach im Bahnaccount einloggen und das Ticket stornieren."
Nicht, wenn z.B. die Sekretärin, die zugleich die Ehefrau des Chefs ist, das Ticket "für Dritte" im Account ihres Gatten gebucht hat. (Nicht jede Firma ist so groß, das sie eine Reisestelle etc. hat.)

"Das Tickets eine Gültigkeit haben ist sinnvoll. Sonst könnten Sie ja mit einem Ticket jeden Tag Bahn fahren und hoffen nie kontrolliert zu werden."
"Früher" galt eine Rückfahrkarte 4 Tage für die Hinfahrt und 4 Tage für die Rückfahrt, und letztere konnte flexibel innerhalb eines Monats angetreten werden. Ohne dass die Bahn Insolvenz anmelden musste.

"Oder ein Ticket für einen Fernbus umzutauschen?"
Soll angeblich problemlos machbar sein. Wobei man das Guthaben sogar per Online-Buchung wieder verwenden kann. Das weiß ich allerdings nur vom Hörensagen.

"By the way: Wie flexibel war man in der DDR bei Fahrten nach Hamburg, Köln oder München?"
Du möchtest jetzt nicht Äpfel mit Birnen, sprich Inlands- mit Auslandsfahrkarten (aus der Sicht der fahrkartenausstellenden Bahn) vergleichen?
Wie ich damals mal gehört habe, gab es für genehmigte Reisen ins "nicht-sozialistische Ausland" ggf. sogar eine Zugbindung (die aber eher nicht von der Reichsbahn vorgegeben wurde).
Die DB wiederum torpediert den Erfolg des gerade erst eingeführten trinationalen Zugs nach Mailand auf andere Weise: https://community.bahn.de/questions/1877519-reservierung-...

@ kabo
„By the way: Wie flexibel war man in der DDR bei Fahrten nach Hamburg, Köln oder München?“
-> Die Hinfahrt war 4 Tage gültig, die Rückfahrt könnte innerhalb eines Monats angetreten werden.

EinVielfahrer
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""Früher" galt eine Rückfahrkarte 4 Tage für die Hinfahrt und 4 Tage für die Rückfahrt, und letztere konnte flexibel innerhalb eines Monats angetreten werden. Ohne dass die Bahn Insolvenz anmelden musste"
--> Und ich kenne nicht wenige, die mit einem Ticket mehrfach gefahren sind. Und es ist vielleicht sinnvoll solche Löcher zu stopfen bevor die Insolvenz da ist.

""Ist es ein Online-Ticket o.ä.: Einfach im Bahnaccount einloggen und das Ticket stornieren."
Nicht, wenn z.B. die Sekretärin, die zugleich die Ehefrau des Chefs ist, das Ticket "für Dritte" im Account ihres Gatten gebucht hat. (Nicht jede Firma ist so groß, das sie eine Reisestelle etc. hat.)
--> Dir Sekretärin kann dann einfach stornieren. Ich habe nie behauptet, dass dies vom Reisenden selbst erledigt werden kann.