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Bahncard vs. Jobticket - warum gibt es kein Preisverlass?

Liebes Bahn-Team,

ist es rechtens, dass Sie schreiben "Die Preisangaben beziehen sich auf den bei der Anfrage aktuell gültigen Tarifstand", aber dann 100€ mehr abbuchen für mein Jobticket als zur Bestellung bekannt war, aufgrund von Zeitkarten-Preisanpassungen?

Sehen Sie, ich habe mich zwischen einer BahnCard100 und einem JobTicket entscheiden müssen, hätte ich gewusst, dass die Differenz zwischen BahnCard und Jobticket nur noch 450 Euro beträgt, hätte ich mich sehr gerne für die Bahncard 100 entschieden. Zudem musste ich die Zeit zwischen meiner ProbeBahnCard100 und dem 1.1.2019 mit einer Wochenkarte überbrücken, was mich weitere 220 Euro kostete. Was die Differenz zunehmend schmälert.

Leider habe ich über den Abo-Service keine zufriedenstellende Antwort erhalten. Diese war weder auf mein Problem angewandt, noch gab es eine Lösung. Das Abo-Team schreibt, dass es Preiserhöhungen aufgrund gleichbleibender Qualität gibt: Dazu kann ich nur sagen mein Zug hat fast jeden Morgen 5-10 Minuten Verspätung, auch hatte ich das erste Mal einen etwas ärgerlichen Zwischenfall mit einem unhöflichen Mitarbeiter und es gab vermehrt größere Verzögerungen aufgrund von Stellwerkproblemen (zuletzt heute). Das war im letzten Vierteljahr 2018 nicht der Fall. V

Ich wünsche mir keine Rechtfertigung Ihrer Seite, sondern eine Handlung, damit ich mich nicht als Verlierer dieser Situation sehe.

Abschließend hätte ich noch eine Frage: wie genau hätte ich die Entscheidung zwischen BahnCard oder Jobticket fällen soll, wenn man sich auf geltende Preise nicht verlassen darf? Ich lerne für die Zukunft sehr gerne dazu.

Anika1000000000
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Hier beantworten überwiegend Kunden die Fragen anderer Kunden, wenn Sie eine "Handlung" erwarten, ist dies die falsche Plattform.

Joeopitz
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Hallo Anika1000000000,

hier in der Community helfen Bahnkunden anderen Kunden. Hier macht keiner Preise, verkauft keine Tickets und hat auch keien Zugriff auf irgendwelche Daten.

Vielleicht kann der Kundendialog der Bahn da weiterhelfen. Die Formulare für den Kontakt finden Sie hier:

Für den Fernverkehr:
https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtm...

Für den Regionalverkehr:
https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog_regi...

Übrigens sind auch die Preise für die BahnCard 100 angehoben worden. Die kostet jetzt auch 125 EUR mehr.

Anika1000000000
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Vielen Dank für die Infos.

Die Preisanpassung gab es erst nach meiner Bestellung. Sowohl für Jobticket als auch für BahnCard.

Mein Anliegen ist hier durchaus richtig, auch wenn Kunden nicht handeln können, so können Sie durchaus lesen, vor welchen Problemen man stehen kann. Ich habe dem Aboteam genug Möglichkeiten geben einen vernünftigen Dialog zu führen.

Vielleicht gibt es jemanden, der ein ähnliches Problem hatte und Erfahrungswissen teilt

Hallo Anika,

in den FAQ zum DB Job-Ticket steht folgendes:

Was kostet das DB Job-Ticket?

Das DB Job-Ticket hat keinen festen Preis, sondern richtet sich nach Ihrer Strecke, der Klasse und den Zügen, die Sie nutzen. Grundsätzlich richtet sich der Preis nach der - nicht ermäßigten - persönlichen Monatskarte bzw. Jahreskarte im Abo (monatliche oder noch günstigere jährliche Zahlweise). Auf diesen Preis erhalten Sie den Rabatt, der mit Ihrem Arbeitgeber vereinbart wurde. Die Höhe der Ermäßigung ist davon abhängig, wie viele Personen im Unternehmen ein DB-Job-Ticket nutzen.

Ausschlaggebend ist der Preis in dem Monat, in dem Sie ins Abo einsteigen. Kommt es zu einer Preisanpassung während des Abo-Jahres, bezahlen Sie ab dem darauffolgenden Monat den neuen Preis, wenn Sie sich für die monatliche Zahlweise entschieden haben. Nutzen Sie die Einmalzahlung, bleibt der Preis für das gesamte Abo-Jahr garantiert.

Je nach Entfernung kann es sein, dass eine BahnCard 100 (gilt bundesweit auf allen Strecken) günstiger wird. Nicht jedoch in Ihrem Fall. Das DB Job-Ticket hat eine preisliche Obergrenze. Sie bezahlen maximal den Preis der BahnCard 100 abzüglich der vereinbarten DB Job-Ticket-Ermäßigung.

Begrenzt wird das Ganze nur in einem Punkt: Die tägliche Pendlerstrecke darf die 400 km-Grenze nicht überschreiten. Den genauen Preis für Ihre Strecke können Sie unter www.bahn.de/abopreise erfragen. Sollten Sie die genaue Höhe des Rabattes Ihres Unternehmens nicht wissen, wenden Sie sich bitte an Ihre Personalabteilung bzw. an Ihren internen Ansprechpartner. Je nach Rahmenvertrag und Vorgabe Ihres Arbeitgebers wird einmal pro Jahr zusätzlich ein Serviceentgelt von maximal 19,90 Euro von Ihrem Privatkonto abgebucht.

Viele Grüße /ti