Frage beantwortet

Wieso muss ich trotz Komfort Check-In meinen Fahrschein zeigen?

Ich wurde heute im ICE von Köln nach Nürnberg 17:44 Uhr trotz Komfort Check-In für einen reservierten Sitzplatz gebeten meine Fahrkarten noch einmal zu zeigen. Die Antwort auf die Frage, warum es diese Option dann überhaupt gibt: „weil wir trotzdem kontrollieren dürfen“ finde ich etwas merkwürdig.

Vielen Dank.
Benjamin Birkner

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Joeopitz
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Was ist daran merkwürdig? Es könnte doch jemand anderes auf dem angegebenen Platz sitzen.

BenBirk
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Verstehe ich nicht ganz. Wer außer mir sollte dort sitzen, wenn ich KCI genutzt habe? Damit bestätige ich doch, dass ich meinen Platz erreicht habe.
Ich dachte da geht dann eine Meldung an die zuständigen Kontrolleure

Es kann ja sein, sie wechseln den Platz, weil der Sitz knarrt, die Sonne blendet, ein Sitznachbar nervt o.ä. ,gehen 2 Stunden ins Bordrestaurant oder steigen früher aus, weil ihre Tagesplanung sich geändert hat. Jeder der sich dann auf den Platz setzt, könnte theoretisch dann ohne Kontrolle auf ihren Platz schwarz weiter fahren.

Auch wenn die DB ihren Komfort Check-In so sehr lobt, dieses System hat sehr viele Betrugsmöglichkeiten und ist in meinen Augen nix wert.

BenBirk
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Das mag ja alles sein, aber wenn ich es nutze steht dann da: Sie werden nicht mehr kontrolliert! Punkt.

Hat bei der Hinfahrt auch funktioniert.
Zweites Mal genutzt, nicht funktioniert.
Dann sollte das nicht so ausgewiesen werden.
Meine Meinung

BenBirk
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Das ist schön und gut und dachte ich mir auch. Bis jetzt habe ich eine Quote von 50%. Mal schauen wie oft ich dann noch „nicht kontrolliert“ werde.

Wäre schön, wenn diese praktische Funktion wirklich funktioniert :)

Danke

Offensichtlich ist das ein verbreitetes Problem, wie man den vielen Rückmeldungen von Passagieren hier entnehmen kann.

Kürzlich hat mich auch ein Zugbegleiter in rüdem Ton bedrängt, ich solle ihm meinen Fahrschein zeigen. Die Erklärung, dass ich schon eingecheckt hatte, ließ ihn kalt. Dabei hätte er nur seine Arbeit machen müssen, indem er den Sitzplatz abgleicht mit seinem Lesegerät. Er verstieg sich noch zu weiteren Behauptungen, auch beim Personalwechsel müsse der Fahrschein erneut vorgelegt werden. Echt abgefahren, dass einem als Fahrgast so ein dreistes Verhalten zugemutet wird. Der Fall liegt seit gestern nun zur Prüfung beim Kundendialog der DB.

Falls die Antwort, die hier als "von DB Bahn bestätigt" markiert ist, zutreffen sollte, werden die Fahrgäste durch die Angaben im DB-Navigator und auf der DB-Homepage in die Irre geführt. Denn dort heißt es: "Der Zugbegleiter wird über Ihren Check-in informiert, so dass er Sie nicht mehr kontrolliert. Auch bei Personalwechsel entfällt die Kontrolle." (Quelle: https://www.bahn.de/p/view/service/buchung/komfortcheckin... )
Wie bereits viele vor mir geschrieben haben, ist ein Komfort-Check-in selbstverständlich nutz- und sinnlos, wenn man dennoch kontrolliert wird. Und zwar aus folgenden Gründen:

1. Man hat als Passagier mehr Aufwand, da man den Check-in selbst durchführt und nicht der Zugbegleiter,
2. Man wird als Fahrgast nach dem Ticket gefragt und damit eventuell gestört (was die Bahnwerbung ja gerade verspricht, zu verhindern!).
3. Man hat als Fahrgast dann hinterher den Ärger, weil man sich mit den Übergriffen eines sozial inkompatiblen Zugbegleiters auseinander setzen muss.

Warum klärt die Bahn nicht vorab mit Ihrem Personal, ob ein Komfort-Check-in eingeführt wird, sondern lässt die fehlende Abstimmung an den Kundinnen und Kunden aus? Diese können nichts für irreführende Werbung und / oder fehlende Abstimmung der DB.

Der Umstand, dass man mit seinem Geld das Personal und die Infrastruktur der DB mitfinanziert, gibt dem Unternehmen und seinen Angestellten nicht das Recht, Fahrgäste herablassend zu behandeln und zu bedrängen!

Daher: @DB: Klären Sie intern, ob Sie den Komfort-Check-in auch tatsächlich anbieten wollen! Danach berichtigen Sie bitte die Angaben Ihres Unternehmens bzw. das Verhalten Ihrer Mitarbeitenden.

Joeopitz
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@ Gunnar05

„Kürzlich hat mich auch ein Zugbegleiter in rüdem Ton bedrängt, ich solle ihm meinen Fahrschein zeigen. Die Erklärung, dass ich schon eingecheckt hatte, ließ ihn kalt.“
-> Den Ton des Mitarbeiters kann ich nicht beurteilen. Die Aufforderung den Fahrschein zu zeigen gehört zu seiner Aufgabe im Zug.

„Dabei hätte er nur seine Arbeit machen müssen, indem er den Sitzplatz abgleicht mit seinem Lesegerät.“
-> Er macht auch seine Arbeit, wenn er Sie kontrolliert. Auch stichprobenartige Kontrollen der Fahrgäste mit KCI gehören zu seinen Aufgaben.“

„Man hat als Fahrgast dann hinterher den Ärger, weil man sich mit den Übergriffen eines sozial inkompatiblen Zugbegleiters auseinander setzen muss.“
-> Ich war bei der Kontrolle nicht dabei, aber mir zwingt sich der Eindruck auf, das die soziale Inkompatibilität hier nicht beim Zugbegleiter lag.

Den Ton des Mitarbeiters kann ich nicht beurteilen. Die Aufforderung den Fahrschein zu zeigen gehört zu seiner Aufgabe im Zug.
->"Der Zugbegleiter wird über Ihren Check-in informiert, so dass er Sie nicht mehr kontrolliert. Auch bei Personalwechsel entfällt die Kontrolle." (Quelle: https://www.bahn.de/p/view/service/buchung/komfortcheckin... )

Er macht auch seine Arbeit, wenn er Sie kontrolliert. Auch stichprobenartige Kontrollen der Fahrgäste mit KCI gehören zu seinen Aufgaben.“
->"Der Zugbegleiter wird über Ihren Check-in informiert, so dass er Sie nicht mehr kontrolliert. Auch bei Personalwechsel entfällt die Kontrolle." (Quelle: https://www.bahn.de/p/view/service/buchung/komfortcheckin... )

Ich war bei der Kontrolle nicht dabei, aber mir zwingt sich der Eindruck auf, das die soziale Inkompatibilität hier nicht beim Zugbegleiter lag.
-> You've made my day :-)