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Zuschlag wegen anderer Streckenwahl

Ich war gerade im Zug von Bonn Hbf nach Bad Hersfeld. Meine Fahrkarte (Flexpreis Business Bahncard 50. 2.Klasse) war mit IC von Bonn über Koblenz und Mainz weiter nach Frankfurt, dann von Frankfurt mit ICE nach Bad Hersfeld. Weil ich etwas eher dean war, bin ich alternativ von Bonn nach Siegburg, von dort mit ICE nach Frankfurt Flghf. und ab dort mit ICE nach Bad Hersfeld gefahren. Jetzt sollte ich im ICE kurz vor FF Flghf. 35€ nachbezahlen. Das ist fast so teuer wie die ganze Fahrkarte. Da habe ich mich gegenüber dem höchst unfreundlichen Schaffner geweigert, weil er den hohen Zuschlag auch nicht erläutern konnte. Er hat sich daraufhin meinen Ausweis notiert und mir erklärt, ich würde von der Bahn hören. Diesen hohen Preis kann er doch nicht richtig berechnet haben, oder ?

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Hallo KvB,

auch bei einem Flexpreis Business müssen Sie sich an den Wegetext (Via-Angabe) halten. Weichen Sie von diesem ab, benötigen Sie bei einem Flexpreis eine Umwegfahrkarte. Der Preis dafür ist der Unterschied zwischen der alten und der neuen Strecke. Im Zug kommt dann noch der Bordpreis in Höhe von 19 Euro hinzu, wie Benutzerin hier schon korrekt schrieb. Die 35 Euro dürften korrekt sein. Wie diese sich zusammensetzen hätte Ihnen der Zugbegleiter aber durchaus erklären können müssen. Bei der Buchung in einem Reisezentrum wäre der Bordpreis entfallen.

Ich schätze, dass Ihnen der Schaffner jetzt eine Fahrpreisnacherhebung über mindestens 60 Euro ausgestellt hat. /ti

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Das kommt schon hin. Die Schnellstrecke ist von Köln nach Frankfurt mit BC ca. 13 Euro teurer, dazu kommt der Bordzuschlag von mittlerweile 19 Euro wg. Umweg.

Hallo KvB,

auch bei einem Flexpreis Business müssen Sie sich an den Wegetext (Via-Angabe) halten. Weichen Sie von diesem ab, benötigen Sie bei einem Flexpreis eine Umwegfahrkarte. Der Preis dafür ist der Unterschied zwischen der alten und der neuen Strecke. Im Zug kommt dann noch der Bordpreis in Höhe von 19 Euro hinzu, wie Benutzerin hier schon korrekt schrieb. Die 35 Euro dürften korrekt sein. Wie diese sich zusammensetzen hätte Ihnen der Zugbegleiter aber durchaus erklären können müssen. Bei der Buchung in einem Reisezentrum wäre der Bordpreis entfallen.

Ich schätze, dass Ihnen der Schaffner jetzt eine Fahrpreisnacherhebung über mindestens 60 Euro ausgestellt hat. /ti

KvB
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Na prima, das läuft dann unter Kundenzufriedenheit. Toll wie die Bahn sich selbst schadet. Wenn ich jetzt auch noch 60€ zahlen soll, dann hole ich mir das indirekt wieder. Da ich häufig von Berlin nach Köln unterwegs bin, werde ich jetzt wieder häufiger fliegen, das kostet dann die Bahn in den nächsten sechs Monaten so um die 2.000€. Gut, wenn man Alternativen hat.

Joeopitz
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Sie haben kein gültiges Ticket, weigern sich den korrekten Preis zu bezahlen und regen sich dann auf, wennSie Ärger bekommen. Natürlich ist die Bahn schuld, wenn Sie in einen Zug einsteigen, für den Sie kein Ticket haben.

Natürlich sind immer die anderen schuld, auch an der eigenen Dummheit.

Dann viel Spaß beim Fliegen, vor allem wenn Sie das auch mit einem ungültigen Ticket versuchen wollen.