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Erstattung Mehrpreis ICE

Ich beziehe mich auf mein Anliegen vom 01.01.2019, Vorgangsnummer xxxxxxxxx betreffend meine Reise vom 01.01.2019. Wie Sie meinen eingereichten Unterlagen entnehmen können, hatte ich einen ICE gebucht. Nachdem dieser ausgefallen ist, mußte ich einen RE wählen. Erstattet wurde nur die Reservierung. Meines Erachtens müßte auch der Mehrpreis erstattet werden, den ich für den ICE gezahlt habe. Hätte ich gewußt, dass der ICE ausfällt, hätte ich natürlich kein teures ICE-Ticket gezahlt. Wenn ich auf den nächsten ICE gewartet hätte, wäre die Verspätung definitiv größer als 60 Minuten gewesen. Dann hätte mir eine Entschädigung zugestanden. Ich bitte daher um Ersatz der Differenz zwischen dem ICE-Ticket und dem RE-Ticket.

[Editiert durch Redaktion, 14. Januar 2019, 09.39 Uhr: Persönliche Daten entfernt.]

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Hallo CHX,

wir entnehmen den eingereichten Unterlagen überhaupt nichts. Mit ihrer Vorgangsnummer kann auch keiner hier was anfangen. Niemand hat hier Einblick in irgendwelche Daten, Unterlagen oder Vorgänge.

Sie befinden sich hier in einem Kundenforum. Hier beantworten Bahnkunden die Fragen anderer Bahnkunden und versuchen zu helfen.

Versuche ich es mal, Ihnen behilflich zu sein.

1. Sollten Sie niemals in einem öffentlichen Forum personengebundene Daten posten. Da öffnen Sie dem Missbrauch Tür und Tor.

2. Sie schreiben: "hatte ich einen ICE gebucht. Nachdem dieser ausgefallen ist, mußte ich einen RE wählen."
-> Natürlich mussten Sie keinen RE wählen, Sie hätten auch auf den nächsten ICE warten können. Wahrscheinlich hat der RE Sie aber schneller ans Ziel gebracht.

3. Schreiben Sie:"Wenn ich auf den nächsten ICE gewartet hätte, wäre die Verspätung definitiv größer als 60 Minuten gewesen. Dann hätte mir eine Entschädigung zugestanden."
-> Da hätte Ihnen natürlich keine Entschädigung zugestanden. wenn Sie auf einen späteren Zug warten, ist das Ihre Privatangelegenheit. Es gab ja die von Ihnen genutzte frühere Verbindung. Wenn Sie die nicht nutzen ist die spätere Ankunftszeit kein Bahnverschulden.

4. Schreiben Sie: "Hätte ich gewußt, dass der ICE ausfällt, hätte ich natürlich kein teures ICE-Ticket gezahlt."
-> ja sicher nicht. Nun weiß ich nicht, welche Verbindung Sie gebucht haben, was für ein Ticket es war und was ICE und RE Ticket gekostet haben. Die Verbindung so wie gebucht funktionierte durch den Zugausfall nicht. Offenbar war nun die schnellste und beste Reisemöglichkeit der RE. Und wenn trotz allem Ungemach die Ankunft am Zielort mit weniger als 60 Minuten Verspätung erfolgte, gibt es keine Ersatzansprüche.

Was für ein Ticket hatten Sie denn. Sparpreis- und Supersparpreistickets für einen ICE sind oftmals deutlich preiswerter, als ein normales Ticket mit RB, RE oder IRE. Dann stellt sich die Frage nach einer Erstattung einer Preisdifferenz überhaupt nicht.

Sie haben natürlich die Möglichkeit sich an den Kundendialog der Bahn zu wenden. Ob man Ihnen da noch etwas entgegenkommt vermag ich nicht zu sagen.

Den Kundendialog erreichen Sie unter:
Tel.: 01806 996633 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf)
Mail: kundendialog@bahn.de
oder über das folgende Formular:
https://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kundendialog.shtm...

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Dies ist ein Forum, in dem überwiegend Bahn-Kunden die Fragen anderer Bahn-Kunden beantworten. Hier hat niemand Einsicht in die von Ihnen eingereichten Unterlagen. Mit Ihrer Reklamation müssen Sie sich an die Stelle wenden, durch die die (Teil-)Erstattung erfolgt ist.

kabo
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Es ist eigentlich ganz einfach:
Bei einem Flexpreisticket besteht ein Anspruch auf Erstattung der Preisdifferenz ICE zu RE - aber nur, wenn die gesamte Strecke des Tickets mit RE gefahren wurde.
Bei Sparpreis / Supersparpreis besteht kein Anspruch.

"Wenn ich auf den nächsten ICE gewartet hätte, wäre die Verspätung definitiv größer als 60 Minuten gewesen."
-> Die Frage, ob man eine 25%-Erstattung wegen Verspätung >60 min bekommt, wenn man seinen gebuchten, aber verspäteten Zug nutzt, und einen anderen Zug (der einen mit <60min Verspätung ans Ziel gebracht hätte) nicht nutzt, wird kontrovers diskutiert. Das ist nicht ganz eindeutig.

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Hallo CHX,

bei welchem Service haben Sie den Erstattungsantrag eingereicht? /ka

@kabo
"Die Frage, ob man eine 25%-Erstattung wegen Verspätung >60 min bekommt, wenn man seinen gebuchten, aber verspäteten Zug nutzt, und einen anderen Zug (der einen mit <60min Verspätung ans Ziel gebracht hätte) nicht nutzt, wird kontrovers diskutiert. Das ist nicht ganz eindeutig."

Da der Fragesteller schrieb, der ICE sei ausgefallen. Der nächste ICE wäre also nicht der gebuchte Zug. Hier war der RE die Alternative zum ausgefallenen Zug. Irgendwann später wäre vielleicht noch ein ICE gefahren, den ich auch nehmen könnte. Soweit gehen die Fahrgastrechte nun wirklich nicht, das als Verspätung aus bahnverschulden zu werten.

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Es ist ja schon ein Unterschied, ob ich mit dem Fernzug ICE oder einem RE reise - wenn es keinen geben würde, könnte ich mich ja sonst mit einem Nahverkehrsticket auch einfach in den ICE setzen.
Insofern ist der RE zwar eine alternative Möglichkeit zu Weiterreise, aber keine gleichwertige Alternative zum eigentlich gebuchten Zug.

VERORDNUNG (EG) Nr. 1371/2007 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
vom 23. Oktober 2007 über die Rechte und Pflichten der Fahrgäste im Eisenbahnverkehr

Artikel 17
Fahrpreisentschädigung

(4) Der Fahrgast hat keinen Anspruch auf Entschädigung,
wenn er bereits vor dem Kauf der Fahrkarte über eine Verspätung
informiert wurde oder wenn bei seiner Ankunft am Zielort eine
Verspätung aufgrund der Fortsetzung der Reise mit einem ande-
ren Verkehrsdienst oder mit geänderter Streckenführung weniger
als 60 Minuten beträgt.

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Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen.

Den Erstattungsantrag habe ich mit einem Fahrgastrechteformular bei der Bahn eingereicht.

Die Strecke des ICE und des RE sind nahezu identisch, nur mit mehr Zwischenhalten beim RE. Man kann also wählen ob man den Komfort eines ICE möchte oder ob man günstig mit dem RE fährt. Der RE fährt ca. 5 Minuten nach dem RE ab. Der nächste ICE der Durchfährt kommt erst wieder in 2 Stunden. Wenn der erste ICE ausfällt, bietet es sich also an gleich den RE zu nehmen. Dafür dass ich jetzt also wegen Ausfall des ICE RE gefahren bin, sehe ich nicht ein den wesentlich teuren Preis des ICE zu zahlen. Hätte man frühzeitig über den Zugausfall informiert, hätte ich entweder meine Reise ganz anders gelegt, oder das günstige RE-Ticket gekauft. Aber ICE zahlen und dann RE fahren ist ziemlich unbefriedigend. Das muss es meines Erachtens eine Erstattung der Differenz des Fahrpreises geben.

Hallo CHX,

um uns ein Bild zu machen.

Um welche Strecke handelt es sich genau?
Was haben Sie für Ihre Fahrkarte bezahlt?
Was kostet eine RE Fahrkarte für die Verbindung?

Dann kann man das besser einordnen.

DB
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Hallo CHX,

ich habe Ihnen eine E-Mail mit weiteren Informationen gesendet. /ka