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Buchung von E(instieg) bis A(usstieg) nicht mehr möglich?

Hallo zusammen,

Als Fernpendler bin ich nun in 2019 erenut mit einer "neuen" Überraschung der Bahn konfrontiert: Ich möchte meine wöchentliche Strecke buchen (Arbeitsort nach Heimatort und wieder zurück). Allerdings kommt nun auf Bahn.de nur noch "Teilstreckenpreis" und auch unser Reisebüro, welches für uns / mich die Buchungen erledigt, sieht sich nicht mehr in der Lage, meine Tickets zu buchen... Nach etwas Rcherche und rund 90min Telefonaten und weiterverbinden von
Bahn-Comfort-Hotline => DB Ticketservice,
DB Ticketservice => DB Technikservice
DB Technikservice => DB Regio
DB Regio => Regionalverbund (BW-Ticket)
und tatsächlich gehörten Aussagen:
1) Diese Strecke ging NOCH NIE!!!! achja???? Ich buiche sie bereits seit ca. 6 Jahren...
2) Beschwerden sie sich beim Verkehrsminister Herrmann (BaWÜ)!!!
3) Steigen sie halt aus und ziehen sie sich ein Ticket am Automaten
4)... usw
bin ich nun Ratlos, was besser ist: Schwarzfahren - oder wieder aufs Auto umsteigen???
Genau geht es um die Strecke Braunschweig => Mössingen (Bereich HzL, Hohenzollerische LB), und das Problem soll scheinbar am BW-Ticket liegen.
Aussagen wie "HzL erkennt DB-Ticket nicht an" werden faktisch erschlagen, da ich via Bahn.de zB Stuttgart => Mössigen buchen, bezahlen, drucken kann (BW-Ticket), und genau denselben Zug buche wie eben aus Braunschweig aus, meinen letzten Umstieg Tübingen => Mössigen kann ich jedoch nicht mehr buchen, da hier ein Wechsel von DB Regio => HzL stattfindet.
Weiterhin sind Tipps wie: Automat bzw Servicecenter suboptimal, da
1) Automat UND SC beide DB-Fahrkarten ausdrucken/verkaufen, da die HzL keine eigenen Automaten unterhält (soviel zur Anerkennung der DB-Fahrkarten)
2) ich REGELMÄSSIG meine Anschlüße verpasse, und 7 von 10 Fahrten via Fahrgastrechte geltend machen kann (MUSS!) - und mit vorzeitigem Ende der Fahrkarte in Tübingen die letzten 20 min nicht mehr geltend machen kann, die oft genug der unterschied zwischen 1h und 2h sind, aber letzendlich IMMER der Faktur zu >1h.

Und keiner der bereits kontaktierten Stellen kann hier SINNVOLLE tipps geben. Gibt es hier in der Community jemand, der hierzu MEHR weiß?

Nochmals in Kürze:
Braunschweig (NDS) via Mannheim / Stuttgart (ICE, BaWü) weiter mit IRE/RE nach Tübingen (BW), dort Umstieg auf HzL-Netz/Zug
Buuchbar:
BS > Tü geht, ST > MÖ geht;
BS > MÖ geht nicht, TÜ > MÖ geht nicht... ????

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Update:
Es liegt DEFINITIV an der DB-Technik, bez. dem Buchungsportal http://www.bahn.de und den dahinter stehenden Abteilungen - nicht an der Umkonstruktion der Tarifverbünde.
Also, Bahn, wenn ihr mitlest: Ran an den Speck, nicht im Internet surfen! Schafft was!

DB
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Hallo WhatTheFuck,

seit dem 9. Dezember 2018 gibt es für Baden Württemberg ein neuen Tarif, den bwtarif. Deshalb können Sie das Ticket auch nicht mehr wie bisher gewohnt buchen. Da der Tarif kein DB-Tarif ist, kann die DB auch nicht bestimmen, wie die Tickets verkauft werden. Gerne können Sie sich mit Ihrer Kritik an das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg wenden. /ni

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Aha...!
Dem steht gegenüber, das ich (lt telefonischer Auskunft der Bahn) am Bahnhof aussteigen und im Service-Center (der Bahn!) oder am Automaten (der Bahn) ein Ticket lösen solle...
Weiterhin steht dem gegenüber, das nach telefonischer Auskunft der DB-Regio (ebenfalls ein Unternehmen der Bahn) "...dies ja nicht sein könne, das zwischendrin wegen "irgend einer Verkehrsverbuns-Struktur" ein Ticketlösen während der Fahrt verlangt werden könne, das kann ja nicht im Sinne eines Fortkommens und im Sinne der Kunden sein...".
EBEN!
Weiterhin kann ich ja in jedem Bahn-Ticketshop und Automaten das bwtarif-Ticket lösen, zB. wie oben vermerkt: Stuttgart => Tübingen.
Und um noch eines drauf zu setzen: Seit dem 9.Dez 18? Komischerweise konnte ich meine Januar-Tickets für die KW01/02 noch kurz vor Weihnachten, also definitiv NACH dem 09.12. wie gewohnt buchen...
Also, "DB", "What the fuck..."? geht hier ab? Genau DESHALB habe ich auch im Kundendialog nach KOMPETENTEN Ansprechpartnern gefragt, da AW wie "Verkehrsminiserium" oder "Aussteigen, Ticket ziehen" oder gar "Das ging noch nie!" nicht gerade von großer Kompetenz der mit Telefonen ausgestatteten Bahn-MA an den Hotlines zeugt, oder gar Hilfsbereitschaft, oder wenigstens Verständnis für ein definitives No-Go aufzeigt!
Klar, wenn ICH meine Kunden so abbügle, dann brauche ich mich nicht wundern, weshalb Gott und die Welt nur über diesen Verein nur mit Verachtung und Missbiligung redet. Die DB ist ein Dienstleistungserbringer, aber versteht von DL weniger als der Floh auf Nachbars Lumpi. In 2018 ist auf meiner wöchentlichen Strecke der von der Bahn (von Ihrem Großen Vorstand) genannte Zahl von rund 78% tatsächlich eingetreten - aber leider genau umgedreht. Zu rund >80% kam ich jeweils zu spät an. Davon wiederum ca 70% mit mehr als 1 Stunde, zu 20% mit > 2h. Von wegen Dienstleistung, Pünktlichkeit, Serviceorientierung, "großes Unternehmen". Privatwirtschaftlich wäre das Unternehmen bereits längst pleite, was nicht unbedingt die schlechteste der möglichen Möglichkeiten wäre. Dann wäre Platz für einen Neuanfang mit hoffentlich einem Managementteam samt Vorstand, das etwas von Verkehr und Infrastruktur, von Kunden und Dienstleistung versteht. Tickets werden Jahr für Jahr teurer, und der Service entsprechend doppelt schlechter. Das kann nicht sein.

kirroyal
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@DB: Bei einer Fahrt von Braunschweig nach Mössingen findet der bwtarif überhaupt keine Anwendung, daher ist es auch sinnlos, sich deshalb beim Verkehrsminister in BW zu beschweren.

Ich vermute, das Buchungssystem kommt mit der Zuggattung "HzL" ins Straucheln. Wenn nämlich auf dem letzten Abschnitt zwischen Tübingen und Mössingen der IRE benutzt wird, ist die Fahrkarte ausstellbar. Wahrscheinlich liegt es daran, dass die HzL zwar als NE-Bahn gilt, auf dem betroffenen Abschnitt aber DB-Fahrkarten anerkennt und diese Besonderheit bei der Umstellung auf den bwtarif irgendwie verlorengegangen ist (so genau kenne ich mich in der Ecke aber nicht aus).

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@kirroyal:
Danke für die Bestätigung! Ähnliches wurde gestern von (dem) einem MA der DB Regio ebenfalls vermutet, zumindest so ähnlich. Er vermutete, das "bei der Umstellung irgendwo ein Häkchen nicht oder falsch gesetzt worden ist, und das es eben definitiv am DB-System (hinter http://www.bahn.de) liegt, und nicht an der Strecke oder der ausführenden Bahn oder gar dem Tarif selbst... Danke für Zustimmung! Dann seh ich, das ich doch nicht ganz blödbin. Nun gilt es nur noch, den MA zu finden, der "dieses Häkchen" findet" :-)

DB
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Ich kann Ihnen hier keine Problemlösung anbieten. Gerne können Sie sich an unseren regionalen Kundendialog wenden. Die Kollegen nehmen Kritik und Anregungen gerne auf. /ni

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Hallo DB,
Also, erstens habe ich dieses Formular bereits ausgefüllt, aber ehrlich gesagt: Ich erwarte diesbezüglich keine anderslautende AW als "hier können wir ihnen leider nicht helfen, Schuld sind die anderen"...
Und bezgl der Aussage von wegen Verkehrsverbund noch folgende Anmerkung, die (zumindest mir) aufzeigt, wie es um die Dt.Bahn steht:
Wenn ich meine üblichen (Flex-)Tickets buche (>100km, mit ICE) bekomme ich automatisch die Cityoption dazu, inklusive. Aber angenommen, ich fahre nur Braunschweig <=> Hannover, dann müsste ich die Option optional für 5,40EUR dazubuchen. Geht problemlos, wird sofort angenommen, berechnet, abgezogen von der KK - ABER: müsste ich mich nun, bezugnehmend auf die Aussage oben, zuerst einmal darum kümmern, ob die Hannovraner oder die Braunschweiger Verkehrsbetriebe überhaupt diese anerkennen? Ich meine, ich buche die Option, um NICHT schwarz zu fahren, aber wenn einer der Betriebe NICHT diesen Verkehrsverbundregeln zustimmen würde, und die (gebuchte und bezahlte) Optin nicht anerkennt, fahre ich schwarz, mit allen Konsequezen...
Will sagen: Als KUNDE kann es mir doch schnurz sein, wie später eine Abrechnung passiert, schnurz, wie die für mich externen Verträge sind, ich will von A nach B fahren, eben von EInstieg bis Ausstieg, Zielort. Alles andere ist mir als Kunde doch so was von S....egal. Aber die Bahn beruft sich in vielen (den meisten??) Ausreden genau auf solche Tatsachen, die den Kunden in keinster weise tangieren, die kein Kunde wissen KANN...
Nur als Anregung, für evtl. Mitleser der Deutschen Bummelbahn

kabo
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Neptun
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Der Ärger lässt sich auf keinen Fall schön reden.
Aber falls Sie doch lieber weiter Zug fahren: Werden DB-Fernverkehrstickets weiterhin von der HzL anerkannt?
Wenn ja, was doch so zu sein scheint, wenn nur ein Häkchen nicht gesetzt wurde: Warum nicht die Verbindungen mit dem IRE buchen und dann doch die HzL nutzen? Auch bei Sparpreisen lässt sich das sicher für alle ICEs so einrichten mit entsprechendem Aufenthalt in Tübingen. Der Aufenthalt muss schließlich nicht abgesessen werden, da es für den Nahverkehr keine Zugbindung gibt.

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Hallo Neptun,
Prinzipiell Ja...
Problem: Uns bucht ein Reisebüro die Tikets, und bei "simpler" Eingabe A nach Z wird eben der "nächste" Anschluß ausgewählt (im Buchungsportal), und das ist mehrheitlich die HzL :-(
Klar, je nach ICE und dann gewählter anschlußverbundung ab Stuttgart passt es mit dem IRE,
Jedoch scheint die deutlich kleinere HzL hier noch recht Kundenfreundlich und flexibel zu sein: Nach einem Anruf in der Hechinger Buchungszentrale erfuhr ich dort, das die HzL über dieses Problem Bescheid weiß und bei der Bahn bereits ein Ticket eingestellt hat, da dies definitiv ein fehlerhaftes Verhalten ist, Weiterhin wurde ich informiert, das auch ein Ticket nach Tübingen derzeit ausreichend ist, das Zugpersonal ob der Buchungsprobleme bei Buchungen Fernreisen ins HzL-Netz informiert ist und auch bei nicht ausgewiesener weiterfahrt (eben bis zum Heimatort) es derzeit abnickt.
Denke, dasselbe wird ggf auch für das andere Problem ROTTWEIL > SCHWENNINGEN gelten. Fehler in der DB Buchungs-SW...

Neptun
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Schade, dass die Moderation "hier keine Problemlösung anbieten" konnte. Es handelt sich doch schließlich weder um einen Verbundtarif noch um einen Anstoßtarif, sondern offensichtlich um den ganz normalen Fernverkehrstarif der DB (der von der HzL anerkannt wird).
Dass ein Reisebüro nicht gleich weiß, warum eine bestimmte Strecke nicht mehr buchbar ist, lasse ich gelten. Aber ist es nicht deren Job, sich darum zu kümmern? Und eine einfache praktische Lösung gibt es auch – ist doch nicht so schwer. Sofern Flexpreise gewünscht wurden, hätte das Reisebüro z.B. auch erstmal in Stuttgart stückeln können, um nicht die Frage der Anerkennung prüfen zu müssen. Vielleicht sollte für Bahnreisen ein anderer Dienstleister beauftragt werden.

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Hallo neptun,

also bezgl. Reisebüro und Stückeln:
Du glaubst nicht, wie oft wir uns diesbezüglich herumärgern... Es gibt Dienstleister, und es gibt Dienstleister... "mein" vorheriger persönlicher Berater / Bucher wusste nach einem Telefonat gleich, warum ich welche Präferenzen habe, und es war ein Klacks, immer das korrekte zu bekommen. Nun hab ich einen anderen Berater, und... :-(
Das RB ist jedoch seitens der Fa vorgegeben, daran ist nichts zu rütteln....
UND:
Prinzipiell hätte ich eben am Ende des Tages schon gerne ein Ticket von A => B, also durchgängig, vereinfacht die Handhabung bezgl. Fahrgastrechten um einiges :-) Und DIE nutze ich eifrig. Alleine in den Monaten Sept-Dez hatte ich bei wöchentlicher Hin-/Rückfahrt.Mo/Fr 14 Fahrgastrechtformulare, mit im Schnitt 76min Verspätung. Nach Buchung angekommen bin ich in den 4 Monaten ungefähr 2x, der Rest war unter 1 h Verspätung, typisch sind 47min... Daher ist ein durchgängiges Ticket definitiv sinnvoller als ein gestückeltes, schont die Nerven...
Aber vond er Sache her gebe ich Dir vollkommen recht!

Gruß

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PS: Reisebüro, und sich kümmern:
Haben sie versucht, aber sind auch immer wieder auf dieselben Aussagen gestoßen: Schuld sind "immer DIE DA - nicht WIR"... also auf Deutsch: immer die anderen, egal, wohin sie sich gewandt hatten (auch deren Business-Helpline war unfähig)!

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@WhatTheFuck
"Denke, dasselbe wird ggf auch für das andere Problem ROTTWEIL > SCHWENNINGEN gelten. Fehler in der DB Buchungs-SW..."

Da gilt der 3er–Tarif. Fahrscheine dafür gibt es (noch) nicht bei der DB, nur am Fahrscheinautomaten und beim Busfahrer am Abfahrtsort im Tarifgebiet