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Buchung mit verschiedenen Systemen nicht möglich. Wie komme ich an meine Tickets?

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Sparpreis-Tickets?
Dann stehen Ihnen derzeit die kundenfreundlichen und zeitvernichtenden Vertriebswege: kostenpflichtige Hotline, Gang ins Reisezentrum oder zum Automaten zur Verfügung.

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Hallo kannNichtBuchen, wie genau gehen Sie bei der Buchung in der App DB Navigator vor? Möchten Sie mit Sofort. von Klarna oder mit Kreditkarte zahlen? Ist Ihre Kreditkarte für das 3D-Secure-Authentifizierungsverfahren bei Ihrem Kreditkarteninstitut freigeschaltet? /ch

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"Sparpreis-Tickets?
Dann stehen Ihnen derzeit die kundenfreundlichen und zeitvernichtenden Vertriebswege: kostenpflichtige Hotline, Gang ins Reisezentrum oder zum Automaten zur Verfügung."

Einfachere Alternativen:

So problemlos wie früher auch mal bei der Bahn bei Flixbus buchen oder das Auto nehmen - macht am Ziel auch noch unabhängig von teuren Verkehrsverbünden wie VRR oder MVV.

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Für mich sind weder Flixbus noch Auto eine Alternative. Ich finde Bahnfahren eigentlich toll. Deshalb ärgere ich mich ja auch so, dass sie's einem so schwer machen.

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Holzkirchen - München hin und zurück, etwa 35 km einfach, sprich 7€ variable Kosten mit dem Auto.

Der Mvv verlangt da für eine Person 13€ für 2 Personen 24,30€.

Ich fuhr viele Jahre mit dem Zug zur Arbeit - aber diese Preise für Tageskarten zahle ich nicht, erst recht nicht zu zweit. Sofern ich nicht die Monatskarte der Nachbarn geliehen bekomme, fahre ich daher tatsächlich mit dem Auto.

Einzelpreis für die 35km übrigens happige 8,70€- statt 3,50€ variable Kosten fürs Auto (dessen happige Festkosten ich durch Stehenlassen und Kauf einer teuren Fahrkarte ja auch nicht reduzieren kann).

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"Für mich sind weder Flixbus noch Auto eine Alternative. Ich finde Bahnfahren eigentlich toll. Deshalb ärgere ich mich ja auch so, dass sie's einem so schwer machen."

Ich finds ja auch toll - aber den Ärger mit der DB tue ich mir nur selten an. Als Ruheständler kann ich mir meine Ziel aussuchen und hatte so schön mehrere Monats-GA für die Schweiz, eine Österreichcard in Verbindung mit einem VVT-Jahresabo, die Carte Senior+ der SNCF, die Goldene Karte (tarjeta dorada) der RENFE, Interrail in Skandinavien...

Man kann Park and Rail auch im großen Stil machen, z. B. nach Friedrichshafen und dann mit der Fähre Richtung Schweiz - oder nach St. Margrethen, wo in der Bahnhofs-Tiefgarage erstaunlich viele deutsche Autos stehen...

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@Leo
Das ist ja alles wunderbar. Aber wenn ich von A nach B reise, habe ich meistens einen anderen Grund als 'einfach so in der Gegend rumzufahren'. Und ich denke tatsächlich nicht ernsthaft dran, meinen Lebensmittelpunkt oder den meiner bejahrten Eltern oder meines Freundeskreises irgendwohin zu verlegen - nur, weil dort das Bahnfahren erfreulicher ist. Auch eine Umsiedlung nach Japan habe ich bislang noch nicht in Erwägung gezogen, obwohl Sie uns hier ja immer wieder vom perfekten Bahn-System dort vorschwärmen.

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@Benutzerin

„Das ist ja alles wunderbar. Aber wenn ich von A nach B reise, habe ich meistens einen anderen Grund als 'einfach so in der Gegend rumzufahren'. Und ich denke tatsächlich nicht ernsthaft dran, meinen Lebensmittelpunkt oder den meiner bejahrten Eltern oder meines Freundeskreises irgendwohin zu verlegen - nur, weil dort das Bahnfahren erfreulicher ist.“

Als wegen der Arbeit nach Bayern Zugroaster mit rheinischem Migrationshintergrund kann ich das sehr gut nachvollziehen. Ich erinnere mich noch sehr gut an meine Stimmungslage auf der Arbeit in München, während meine Mutter nach einem Desinfektionsmittel-Sparversuch in einem Düsseldorfer Krankenhaus um ihr Augenlicht kämpfte. Bei solchen Entfernungen kann man nicht mal schnell nach der Arbeit nach dem rechten sehen.

Aber damals gab es glücklicherweise Sonderangebote der damals noch recht zuverlässigen Bahn, die NICHT zuggebunden waren und unkontingentiert kurzfristig zum Festpreis erhältlich waren wie Rosorater Elefant, Supersparpreis, Guten-Abend-Ticket… :

https://signalarchiv.de/Meldungen/10003575
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13522336.html

Jüngere Kollegen machten damals ähnliches mit dem Juniorpaß oder Tramper-Monats-Ticket, für die ich damals schon zu alt war.

Mein Freundeskreis ist aus ähnlichen Gründen wie bei mir über ganz Deutschland verteilt und wird mittlerweile im Rahmen von Rundreisen besucht. In manchen Fällen kann man dagegen nicht so zeitlich frei disponieren, und so kam dann bei ähnlichem Wetter vor etwa einem Jahr die Bahn zum Einsatz, um zur Beerdigung eines Freundes zu fahren.

Nach dem Tod ihrer besten (und letzten, mit Ausnahme einer vollkommen dementen) Freundin gab meine Mutter 2003 ihre Wohnung auf und zog zu mir, wo ich ihr natürlich einfacher behilflich sein konnte. Seitdem mache in Fernreisen von A nach B eigentlich nur noch zum Vergnügen. Für Fahrten zur Arbeit fiel die Wahl falls verfügbar noch auf die Cholera (Bayerische Oberlandbahn) oder die Pest (S-Bahn München) statt den Typhus (Auto mit Staus / ohne Parkplatz).

2007 kaufte ich mir als Bahnfan dann eine Bahncard100 für rein private Reisen, und wollte das eigentlich auch weiter so handhaben, wie einige Leute, die ich bei Gesprächen in der Bahn kennenlernte. Nach einer Pause 2008, in der ich die Schweiz und Österreich dank EM-Sonderangeboten günstig bereiste, sollte es eigentlich wieder mal eine Bahncard100 werden – aber nach unerfreulichen Erlebnissen mit der DB und dem lehrreichen Vergleich mit der SBB und ÖBB bin ich mittlerweile fest entschlossen, dass meine Bahncard100 2007/2008 wohl meine letzte war.

Ich bin nach wie vor ein Bahnfan, wenn auch kein extremer Pufferküsser, und seitdem viel in ausländischen Bahnen unterwegs – insbesondere seit meinem (erst Vor- dann) Ruhestand. Aber wenn ich dort laufend feststelle, wie etwas im Ausland problemlos klappt, was in Deutschland nach Groß-mäuligen Aussagen angeblich nicht anders als so chaotisch/stur/unkulant möglich sei, muss ich doch energisch widersprechen – und andere Bahn-Affine warnen, dass andere Länder sogar noch schönere Bahnen haben, bevor sie sich im Affekt in Ausgaben stürzen, die sie schon bald bereuen, so wie offenbar ex-“Ferkeltaxe“:

https://community.bahn.de/questions/1728311-bahncard-100-...

„ist ja auch egal, war ne Schnapsidee. Wie dumm muss man sein, um das zu tun?
Sebastian
vor 5 Monaten

Da klingt der Frust eines Bahnfans angesichts des DB-Realbetriebs durch.. Kommt mir irgendwie bekannt vor.
Wenn der Schienen-Weg das Ziel ist, kann ich außer natürlich Interrail nur empfehlen, ggf. monatsweise:
1. Schweiz:
https://www.sbb.ch/de/abos-billette/abonnemente/ga.html für 1 Jahr
oder
https://www.sbb.ch/de/abos-billette/abonnemente/halbtax.html
und zusätzlich für 1 Monat: Zusatzangebot: Monatskarte zum Halbtax
2. Österreich (1. Klasse wegen Lounge empfehlenswert: morgens O-Saft und Kaffee spart das Hotelfrühstück und abennds Bier und Wein zum Ausklang).
https://www.oebb.at/de/angebote-ermaessigungen/ermaessigu... nur für ein Jahr
3. ganz toll: Japan (leider sehr weit weg):
http://www.japanrailpass.net/de/about_jrp.html
Leo
vor 5 Monaten“

„Das ist ja alles wunderbar. Aber wenn ich von A nach B reise, habe ich meistens einen anderen Grund als 'einfach so in der Gegend rumzufahren'.“ Dann sind Sie mit solchen Hinweisen natürlich (noch?) nicht der richtige Ansprechpartner und ich kann Ihnen bei der Wahl zwischen Pest und Cholera nicht weiter helfen; das wollte ich auch gar nicht.

„Und ich denke tatsächlich nicht ernsthaft dran, meinen Lebensmittelpunkt ... irgendwohin zu verlegen - nur, weil dort das Bahnfahren erfreulicher ist.“

Ich auch nicht. Aber ich verlege meine Reise-Mittelpunkte dahin. Wenn ich im nahen Tirol wohnen würde, ließe ich angesichts 250€ für ein ganzes Jahr für alle Verkehrsmittel in ganz Tirol meine Auto bestimmt meist stehen, aber stattdessen fahre ich meist mit dem Auto.

„Auch eine Umsiedlung nach Japan habe ich bislang noch nicht in Erwägung gezogen, obwohl Sie uns hier ja immer wieder vom perfekten Bahn-System dort vorschwärmen.“

Bei mir ist auch keine Umsiedlung, aber eine weitere Reise dorthin vorgesehen – auch wenn ich in diesen Tagen vergleichsweise oft an Japan denke.

Im Moment bin ich ziemlich eingeschneit, so dass an einen Ausflug zum nahen Tegernsee per Bahn nicht zu denken ist:

https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz-ort2829...

Zitat: „In Schaftlach sei der Räumdienst erst um halb sechs Uhr aufgetaucht, Weichen schneiten so sehr zu, dass auch die Weichenheizungen nicht mehr halfen. Da sich die BOB-Strecke dort in die Abzweige nach Tegernsee und Lenggries teilt, war das ein Problem. Eine von der DB eingesetzte „Räumlok“ habe kapituliert.

Auch an anderen Stellen habe die DB versäumt, ordentlich zu räumen. „In Schliersee haben wir am Sonntag bis 10 Uhr keinen Räumdienst für die Gleise gesehen.“ Warum, weiß Amini nicht. Demgegenüber lobt der BOB-Chef demonstrativ die Räumleistungen der Tegernseebahn, die die Gleise im Abschnitt Schaftlach–Tegernsee pflegt. Vier Leute kümmern sich hier im Dauereinsatz ums Schneeräumen. Auch der Schneepflug von DB Netz kommt öfters vorbei, sagt der Chef der Tegernseebahn, Heino Seeger. Schneeräumen am Gleis sei aber auch Handarbeit. Beispielsweise räume der Schneepflug die Weichen eher zu als frei. Dann müsse ein Arbeiter schnell mit der Schneeschaufel nacharbeiten. Auch Seeger bestätigt, dass die DB Netz nicht sorgfältig genug sei, er spricht von „nicht gemachten Hausaufgaben“.“

Im Gegensatz zum Bayrischen Oberland gibt es in Japan sehr viele Schneezäune und auch auf winzigen Bahnhöfen imposante Weichenheizungen:

https://619735.forumromanum.com/member/forum/entry.user_6...

@ Leo
So toll ist die Eisenbahn in Österreich auch wieder nicht. Immer mehr Regionalstrecken werden dicht gemacht (Netzdichte lässt stark zu wünschen übrig), wenn sie nicht dicht gemacht werden können wird der Fahrplan unattraktiv gemacht (lange Wartezeiten), auch an mittelgroßen Bahnhöfen ist mittlerweile oft das Bahnhofsgebäude geschlossen und durch einen zugigen Glaskasten auf dem Bahnsteig ersetzt worden. Es sind übrigens auch noch sehr viele unklimatisierte und nicht barrierefreie "CityShuttle"-Wendezüge im Einsatz, während in Deutschland kaum noch n-Wagen unterwegs sind. Ich empfehle mal, hier ein paar Artikel zu lesen: https://www.dokumentationszentrum-eisenbahnforschung.org/...

Leo
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„Immer mehr Regionalstrecken werden dicht gemacht (Netzdichte lässt stark zu wünschen übrig),“

Es geht sowohl in Österreich, als auch in der Schweiz genau so mit dem Service bergab ab, aber Deutschland ist im kundenunfreundlichen Abbau von Service-Leistungen weit fortgeschrittener:

1. Streckenstillegungen:

In Deutschland über die Jahre recht heftig, wie z.B. hier ersichtlich:

https://pro-bahn-bw.de/themen/sonst/thesenpapier_schienen...

Schon bis 1999 ging es kräftig bergab, siehe rote Strecken im ersten Bild:

http://archiv.nationalatlas.de/wp-content/art_pdf/Band9_3...

Interessant auch das Fernverkehrs-Netz im 2. Bild im Vergleich zu heute…

In Österreich ging es da etwas moderater zur Sache, wenn man mal die Bahn-Karten verschiedener Jahre miteinander vergleicht:

https://bahnnetz-at.jimdo.com/

Allerdings legen einige Bundesländer besonders kräftig die Axt ans Bahnnetz:

http://www.probahn.at/thema_regionalbahnenNoe.asp

ohne Rücksicht auf Verluste, z.B.:

https://de.wikipedia.org/wiki/Donauuferbahn_(Wachau)

Oberösterreich investierte dagegen; es gibt daher ÖBB-Linienverkehr bis Sarmingstein, dort ist Niederösterreich, also Endstation. Niederösterreich ließ die Strecke verkommen und sogar teilweise abtragen. Irgendwann stellt man plötzlich fest, dass man Touristen vergrault, und macht eine selten verkehrende Touristenbahn aus der ehemals gut von Rad-Touristen frequentierten Bahn:

https://www.wachaubahn.at/

„Betreiber“ ist eine Gesellschaft, die auch ähnliche Bahnen betreibt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Nieder%C3%B6sterreichische_...

Diese interessanten Strecken sind in der Tat nicht per Österreichcard befahrbar, aber mit der Niederösterreichcard, die ähnliche Konditionen wie die Ruhrtopcard hat (ein ganzes Jahr gültig, alles aber meist nur ein Mal enthalten, bei Bahnen Hin- und Rückfahrt) und insofern als Ergänzung für touristische Bahnen zu empfehlen ist:

https://www.niederoesterreich-card.at/lokalbahn

https://www.niederoesterreich-card.at/lokalbahn

Das ganze weist erstaunliche Parallelen zu Deutschland auf, insbesondere zur Brockenbahn, die ich vor vielen Jahren noch zum normalen DR-Tarif befuhr und 2015 hin UND ZURÜCK mit der Harzcard.

https://www.harzcard.info/harzcard-partner/detail/harzer-...

Mittlerweile bekommt man damit aber nur noch eine EINFACHE Fahrt und muss 13€ für die Rückfahrt zuzuahlen.

Aber die DB treibt es ja noch doller:

Mit einer meiner Bahncards 100 (ca 2003 oder ca 2007) durfte ich selbstverständlich noch mit der Oberweissbacher Bergbahn der DB fahren, ohne 11 € zuzahlen zu müssen:

https://www.oberweissbacher-bergbahn.com/besucherinfo/tar...

Heute gilt: „
Bergbahn-Tagesticket
Gültig 1 Tag auf der Bergbahn, Flachstrecke und Schwarzatalbahn, Bus 215, 453, 302, 303, 304, 313 für einen Erwachsenen. 
14,00 €
Bergbahn-Einzelticket und Bergbahn-Tagesticket werden mit 3 Euro Rabatt ausgegeben an:
• Inhaber der BahnCard 25, BahnCard 50 und Mobility BahnCard 100 (BahnCard 100)“

Stichwort Stillegung: Sogar in der Schweiz kann man im Regelbetrieb nicht mehr mit der Sihltalbahn bis Sihlbrugg fahren...


„auch an mittelgroßen Bahnhöfen ist mittlerweile oft das Bahnhofsgebäude geschlossen und durch einen zugigen Glaskasten auf dem Bahnsteig ersetzt worden.“

Der rote zugige Glaskasten ist doch gerade bei der DB der Standard! Fast alle Bahnhofsgebäude auf dem platten Land sind doch verkauft oder zumindest verrammelt:
https://www.welt.de/wirtschaft/article186596510/Deutsche-...

Ich war dagegen sehr überrascht, an wie vielen österreichischen Bahnhöfen es sogar kostenlose Toiletten gibt! Das ist in Deutschland wesentlich schlimmer! Da schließt die DB sogar Toiletten an Knotenbahnhöfen und Touristenorten – und die Gemeinde muss auf dem Parkplatz dann neue Klos bauen:

https://www.tvo.de/hof-stadt-will-toiletten-am-bahnhof-of...

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/wolfratshausen/immob...

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/dachau/dachau-dringe...

So ein kundenverachtendes Gebahren im großen Stil habe ich in Österreich nicht beobachtet!
Nur selten gibt es ein Happy-End dank Engagement von Bürgern in einer Genossenschaft:

http://www.bahnhof-lutherstadteisleben.de/index.php/ct-me...

„Es sind übrigens auch noch sehr viele unklimatisierte und nicht barrierefreie "CityShuttle"-Wendezüge im Einsatz, während in Deutschland kaum noch n-Wagen unterwegs sind.“
Wenn der Besteller keine Klimatisierung bestellt, bekommt er auch bei der DB wohl keine – wie bis vor einigen Jahren in Bayern üblich. Diese City-Shuttle-Züge wurden schon 2015/16 deutlich weniger; sie haben bei moderaten Temperaturen aber den Vorteil, die Fenster öffnen und fotografieren zu können. Stattdessen gibt es immer mehr:
https://www.oebb.at/de/reiseplanung-services/im-zug/unser...

Sogar bei der SBB geht es bergab, wenn auch ausgehend von extrem hohen Niveau. Der jetzige SBB-Chef hat ja bei der DB das Sparen gelernt und Strecken-Totalsperrungen eingeführt, die früher in der Schweiz vollkommen unbekannt waren:
https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/sbb-chef-meyer-uns...
https://company.sbb.ch/de/medien/medienstelle/medienmitte...
https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/sbb-chef-meyer-uns...

Mein Vergleich bei (nur noch) gelegentlichen Fahrten im Fernverkehr mit der DB, einer Österreichcard 2015/16 (mit einem VVT-Jahresabo um 250€ für ganz Tirol und einer Niederösterreichcard zur Ergänzung) etlichen Monats-GA der Schweiz (zuletzt Frühjahr 2018) ist eindeutig – basierend nicht auf viel Lesen, sondern auf vielen persönlichen Erfahrungen:

Die SBB ist die beste Bahn in Europa, es gibt landesweite Gültigkeit inklusive Busse, Bahnen und teils Bergbahnen und Schiffen – zum angesichts des sonstigen Preisniveaus angemessenen Preis. Das Pendant zur Bahncard50 ist das Halbtax-Abo zu 185CHF, dass dann ab oft 3 Zonen (also z.B. von einer Großstadt in den Nachbarort) volle 50% auch auf praktisch alle Verkehrsverbund-Tarife gibt. Die Qualität ist deutlich besser als bei der DB, hat aber im Vergleich zu meinem ersten Monats-GA 2005 schon stark nachgelassen.

Die ÖBB hat sich in der Pünktlichkeit seit 2008 erheblich verbessert, und bietet mit der Österreichcard Senior guten Service zum günstigen Preis von 2089€ 1. Klasse - obwohl wirklich nur Bahnen inkludiert sind. Das Pendant zur Bahncard ist die Vorteilscard zu 66€ online für alle bzw. 29€ für Senioren. Sie kann auch auf Bahnstrecken im Verkehrsverbund genutzt werden: wahlweise 50% auf den Bahn-Tarif, der sonst dort nicht gilt, oder normaler Verkehrsverbund-Tarif ohne Ermäßigung.

Das Preis-Leistungs-Niveau der DB finde ich für rein private Fahrten angesichts der Umstände (ohne Reservierung kaum Chance auf Sitzplatz, Risiko der Wagenräumung, Ausfall, Ersatzzüge ohne Reservierung, dauernde Anschlußverluste,…) am unattraktivsten – obwohl ich ohne externe Zwänge bevorzugt in der Wochenmitte reise.

Die ÖBB hat ja auch mehr oder weniger das Monopol im Personen-Schienenverkehr und muss sich nicht gegen andere Unternehmen bewähren. Bis auf die WESTbahn im Fernverkehr gibt es neben der ÖBB im Regionalverkehr nur mehr oder weniger unbedeutende Unternehmen wie z.B. die Salzburger Lokalbahn oder Stern&Hafferl, die jeweils ausschließlich ihr eigenes Netz befahren. Außerdem gibt es noch die GySEV/Raaberbahn, wobei deren Züge an bestimmten Bahnhöfen (z.B Neusiedl am See von Fertöszentmiklos/Pamhagen her kommend) von ÖBB-Personal übernommen werden.