Diese Frage wartet auf Beantwortung

Warum muss ich mit dem Pad, das ich für das Handyticket benutze, laut Schaffner telefonieren können?

Bei einer Kontrolle belehrte mich ein Schaffner, dass ich mit dem Pad, das ich für die Handytickets benutze, telefonieren können muss. Auf die Frage, warum das so sei sagte er, ich müsse für die Bahn erreichbar sein. Meine Frage hatte das nicht beantwortet.
Welchen Nachteil hat es für mich, wenn ich mit dem Pad nicht telefonieren kann?

vicugo
vicugo

vicugo

Ebene
0
22 / 100
Punkte

Antworten

Welchen Nachteil hat es für mich, wenn ich mit dem Pad nicht telefonieren kann? - Sie benötigen ein zusätzliches Telefon.
Warum Sie allerdings für die Bahn erreichbar sein müssen erschließt sich mir nicht, es sei denn die DB wirbt neuerdings über Telefonanrufe.
Die Aussage des Zugbegleiters ist schlichtweg Blödsinn.

Joeopitz
Joeopitz

Joeopitz

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Hallo,

ich kann mit meinem iPad auch nicht telefonieren. Ein Ticket im DB-Navigator vorzeigen geht schon. Da hat sich auch bisher kein ZUB beschwert. Mit den Beförderungsbedingungen steht das auch im Einklang.

Nehmen Sie es als Kompliment des ZUB. Wahrscheinlich fand der Sie so sympathisch, dass er versuchte Ihre Telefonnummer herauszubekommen :-).

Beste Grüße

vicugo
vicugo

vicugo

Ebene
0
22 / 100
Punkte

Auf der Rückfahrt habe ich noch mal einen anderen Zugbegleiter gefragt.
Der sagte mir, dass das nötig sei, weil es in Zusammenhang mit einem Handyticket etwas mit den AGB zu tun habe...was genau, konnte er mir nicht sagen. Hat ihn auch nicht interessiert, ob mein Handy eine Simkarte hat, meinte aber andere würden drauf hinweisen.
Als Kunde finde es schon einigermaßen verunsichernd, wenn die DB von ihren Mitarbeitern verlangt, eine Regel an Kunden weiterzugeben, aber nicht in der Lage ist, ihren Mitarbeitern zu vermitteln, was die Regel besagt.

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Als das Handyticket noch relativ neu war, gab es tatsächlich eine Unterscheidung zwischen Handyticket und Onlineticket. Das war auch in den Beförderungsbedingungen so getrennt. Man musste sich bei der Buchung entscheiden, ob man an Handyticket haben wollte (das nur auf einem Handy vorgezeigt werden durfte und nicht ausgedruckt werden konnte) oder ob man ein Onlineticket haben wollte, dass man selbst ausdrucken musste(!) und nicht auf einem Handy vorgezeigt werden durfte. Die Grenzen wurden dann langsam verwischt. Mittlerweile lässte sich ja ein Onlineticket in die App laden und ein Handyticket als Pdf ausdrucken. Das war aber nicht immer so.
Die Regel, dass ein Handyticket nur auf einem Handy vorgezeigt werden durfte, gab es wirklich mal.

Joeopitz
Joeopitz

Joeopitz

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"Die Regel, dass ein Handyticket nur auf einem Handy vorgezeigt werden durfte, gab es wirklich mal."
-> Stimmt. Da mußte ein Onlineticket auch noch auf 4 Seiten weißem Papier DIN A4 ausgedruckt werden. Das Vorzeigen der PDF auf einem elektronischem Gerät war da ausdrücklich nicht gestattet. Stand so in den BB. Das ist aber schon länger anders.

DB
DB

DB

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte
Team

Hallo vicugo,

ich glaube, dass die letzten beiden Antworten von kabo und Joeopitz genau die Begründung treffen. Diese liegt in der ehemaligen Unterscheidung von Online- und Handytickets. /ka

DB
DB

DB

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte
Team

Hallo Woodstock, kabo und Joeopitz,

vielen Dank für alle hier gegebenen Hinweise und der netten Suche nach Antworten. /ka

vicugo
vicugo

vicugo

Ebene
0
22 / 100
Punkte

Nein, es trifft die Begründung nicht, weil der ZUB zwischen Gerät mit SIM-Karte und Gerät ohne SIM-Karte unterschieden hat. Nicht zwischen Handy und Onlineticket. Ich habe einen 2. Zugbegleiter gefragt, der bestätigt hat, das es die Regel gibt, dass es ein Gerät sein muss,mit dem sich telefonieren lässt (mit Sim), es aber auch nicht begründen kann, weil bei einer Schulung eine rechtliche Begründung genannt wurde, die nicht zu verstehen war. Das beide nicht auf dem neuesten Stand sind, glaube ich daher nicht.
Ich möchte das Thema jetzt aber auch nicht weiter verfolgen, weil es in der Realität keine Konsequenzen hat.
Falls es mir noch einmal passiert, werde ich mich artig für die wichtige Information bedanken oder vielleicht auch lügen und einfach behaupten, ich kann mit dem Pad telefonieren! :)
Vielen Dank für die ambitionierten Anworten!

Joeopitz
Joeopitz

Joeopitz

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"Ich habe einen 2. Zugbegleiter gefragt, der bestätigt hat, das es die Regel gibt, dass es ein Gerät sein muss,mit dem sich telefonieren lässt (mit Sim), es aber auch nicht begründen kann, weil bei einer Schulung eine rechtliche Begründung genannt wurde, die nicht zu verstehen war. Das beide nicht auf dem neuesten Stand sind, glaube ich daher nicht."

Auch wenn Du es nicht glaubst, die beiden waren nicht auf dem neuesten Stand.

Aktuell gelten die "Beförderungsbedingungen Deutsche Bahn AG Ausgabe vom 09.12.2018 Aktualisierter Stand vom 24.12.2018". Die betreffenden Regelungen findest Du (und auch der Zugbegleiter) in der TfV 600 I (Bedingungen für den Internet-Verkauf von Fahrkarten und BahnCards)
Die TfV 600 I ist auf den Seiten 117-123 der aktuellen BB zu finden. Einzelheiten sind in den Punkten I.6 Online-Ticket und I.7 Handy-Ticket geregelt. (Seiten 118-121).

Zum Nachlesen:
https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt_2018...

Benutzerin
Benutzerin

Benutzerin

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

In meinem Tablet befindet sich eine SIM. Telefonieren kann ich mit dem Ding aber trotzdem nicht.

Leo
Leo

Leo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

In meinem Tablet ist gar keine SIM-Karte, nur ein WLAN-Anschluss - genau wie in meinem Handy auch zusätzlich. Über WLAN und Skype telefonierte ich damit zuletzt 2016 in Japan sogar recht ausgiebig.

Ich nutze Skype für VoIP (Voice over IP) schon seit mehr als 10 Jahren und hab da irgendwann mal 10€ Guthaben eingezahlt, die immer noch nicht ganz weg sind. Mittlerweile gibt es wohl etliche andere Anbieter.

(Über die eingebaute SIM-Karte geht es evtl. - sofern der Provider keine Sperre eingebaut hat: Dann kann man zwar problemlos über Skype chatten, aber ein Gespräch bricht gleich wieder zusammen.)