Frage beantwortet

Ganz übler Umgang mit Kunden bei Krankheit

Als Vielfahrer (BahnCard 50 First) haben wir Freunde überredet, doch aus München mit der Bahn anzureisen.
Die beiden haben dann einen Sparkpreis gebucht.

Leider wurde eine Person krank und dann passierte folgendes:
Die andere Person wurde alleine reisend als Schwarzfahrer behandelt, musste 60 Euro plus 240 Euro bezahlen und hat dann am nächsten morgen den Zug um 5:00 Uhr genommen, um wengstens auf der Rückreise nicht wieder 240 Euro bezahlen zu müssen.

Unfassbar.
Ist das so, wie sich sich Umgang mit Kunden vorstellen?
Die Konsequenz für unsere Freunde: Nie wieder Bahn.
Die Konsequenz für uns: Nie wieder zum Bahnfahren raten.

Wie kann es sein, dass man wenn von 2 Personen einer krank wird, mit einem gültigen Ticket nicht mehr alleine fahren kann/darf.

Sie sollten sich schämen.
WIR haben uns jedenfalls sehr für die Bahn und unsere Empfehlung geschämt.

Grüße
Nicolai Josuttis

josuttis
josuttis

josuttis

Ebene
1
122 / 750
Punkte
Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Online-Tickets sind im Gegensatz zu Tickets vom Schalter (Reisezentrum) oder vom Automaten personengebunden und nicht übertragbar. Wenn die Person, auf die das Online-Ticket gebucht wurde, nicht reisen kann, ist das Online-Ticket auch für die mitreisenden Personen nicht nutzbar. Man hätte aber auch eine Reiseschutz-Versicherung abschließen können, die im Krankheitsfall das Ticket erstattet. Mit einem Ticket vom Schalter oder Automat ist man aber generell auf der sicheren Seite.

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (89)

Ja (52)

37%

37% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

Online-Tickets sind im Gegensatz zu Tickets vom Schalter (Reisezentrum) oder vom Automaten personengebunden und nicht übertragbar. Wenn die Person, auf die das Online-Ticket gebucht wurde, nicht reisen kann, ist das Online-Ticket auch für die mitreisenden Personen nicht nutzbar. Man hätte aber auch eine Reiseschutz-Versicherung abschließen können, die im Krankheitsfall das Ticket erstattet. Mit einem Ticket vom Schalter oder Automat ist man aber generell auf der sicheren Seite.

Sparflieger
Sparflieger

Sparflieger

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Sie schreiben hier an eine Community, in der Kunden Fragen anderer Kunden beantworten, schreiben Sie in freundlichem Ton an kundendialog@bahn.de, vielleicht hilft man Ihnen dort und gewährt Ihnen Kulanz.

Zum Fall:

Ihrer Schilderung nach hat es sich um ein Online Ticket gehandelt. Diese Tickets sind nur dann gültig, wenn die auf dem Ticket eingetragene Person im Zug anwesend ist. Ist dies nicht der Fall, ist das Ticket ungültig.

Diese Regelung rührt daher, dass einem Missbrauch vorgebeugt werden muss. Online Tickets können beliebig oft ausgedruckt werden ohne eine personenbezogene Gültigkeit wäre einem Missbrauch Tür und. Tor geöffnet.

Die Nacherhebung war also völlig korrekt und alles andere als ein Grund sich schämen zu müssen.

Wenn es ein normaler Sparpreis war, hätte man gegen 10 Euro Stornierungsgebühr bis zum Vorabend der Reise noch stornieren können. Das Geld wäre erstattet worden und sie bzw. ihre Freunde hätten ein normales Ticket für eine Person kaufen können.

Aber Fehler ihrer Freunde bzw. sich selbst bei anderen suchen, ist kein feiner Schachzug. Soviel zum Thema "schämen".
Es ist bei jedem europäischen Eisbahnunternehmen so, auch im Regionalverkehr und sogar im Verkehrsverbund, dass personalisierte Onlinetickets nur für die eingetragene Person gültig ist und diese unbedingt mitreisen muss. Das steht aber auch bei der Buchung dabei und auch nochmal auf den Tickets. Die Gründe hat ja schon Sparflieger genannt.

josuttis
josuttis

josuttis

Ebene
1
122 / 750
Punkte

Danke für die Rückmeldung.

Sind die Antworten Ernst?
Sie verteidigen einen Sachverhalt bei dem der Kunde 500 Euro Strafe zahlen soll,
weil sein Reisepartner krank wird und er alleine reisen muss?

Es mag sein, dass alles korrekt gehandhabt wurde.
Aber Sie verteidigen das allen Ernstes als richtig und gut?

Entschuldigung, aber dazu fällt mir nichts mehr zu ein.

Nebenbei: eine Reiserücktritsversicherung bucht man nicht dafür, dass man, wenn nur einer reist, plötzlich 500 Euro Srafe zahlen muss.

Danke trotzdem.
Jetzt bin ich erst Recht konsterniert.

Wie soll denn ein Reisende wissen, dass keiner der Reisenden krank werden darf
und bei welchem anderen Reisemittel ist das der Fall?
Flug nicht, Bus nicht, ...

josuttis
josuttis

josuttis

Ebene
1
122 / 750
Punkte

Liebe Bahn,

zurückziehen auf Formalien anstatt Menschen bei Krankheit zu helfen
ist einfach nur erbärmlich und eines guten Dienstleisters unwürdig.
Als Bahnexperte tolle Tipps geben, was man hätte machen können,
ist zusätzlich arrogant.

Ich weiß, ich bin wohl zu naiv; aber ich wie jeder andere freundliche Mensch und Geschäftsmann würde helfen anstatt abzuzocken.
Zum Beispiel einfach im Nachgang nachweisen lassen, dass alles seine Richtigkeit hat.
Die Tatsache, dass Sie dazu keine Möglichkeit anbieten, ist reine Abzockerei.

Schämen Sie sich einfach alle (erst recht die, die das auch noch verteidigen).
Unfassbar.

Sparflieger
Sparflieger

Sparflieger

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

@josuttis

Sind Sie oder Ihre Freunde ansatzweise auf die Idee gekommen, sich mal mit dem Sachverhalt auseinanderzusetzen?

Sie lassen hier in einer Tour Beschimpfungen los und haben sich anscheinend nicht die Mühe gemacht, mal das Kleingedruckte zu lesen.

Wie man Ihnen helfen kann, habe ich Ihnen geschrieben, wenn Sie weiterhin diesen Ton anschlagen wohl ohne Erfolg.

Alter Schwede, das ist ja ein Ding.

Ihnen, Herr Josuttis empfehle ich der armen DB doch ein Exemplar ihres C++ Buches zu schenken, damit diese endlich ein vernüftiges Ticketkontrollsystem entwickeln.

Oder sollen wir besser gleich ein Angebot stellen? Bei den Reisepreisen können wir sicher einen veritablen Stundensatz erzielen...

josuttis
josuttis

josuttis

Ebene
1
122 / 750
Punkte

Entschuldigung, aber ich bin wirklich konsterniert.
Ich habe so etwas nicht für möglich gehalten (ja, auch als Vielfahrer nicht).

Nochmal: Es geht nicht darum, ob formal und laut Kleiungredrucktem alles korrekt ist.
Es geht darum, wie mit Kunden, die so gut wie nie Bahn fahren, umgegangen wird.

Die waren völlig fertig.
Hatten ein Ticket, nur einer hat es genutzt und dann sollen sie 500 Euro Strafe zahlen.
Was ist denn das für ein Umgang mit Kunden?
Und ich verstehe wirklich nicht, wie man diesen Umgang verteidigen kann.

Natürlich muss sich die Bahn vor Betrug absichern;
aber es muss doch eine Möglichkeit geben, dass Menschen mit gültigem Ticket bei Krankheit nicht zu Schwarzfahrern werden oder teuer draufzahlen.

Oder anders herum, warum werden denn überhaupt Online-Tickets für 2 Personen verkauft, ohne dass alle Namen abgefragt werden; wenn es dieses Problem nicht geben würde, wenn
jeder sein Ticket selbst gekauft hätte?
Das ist bewusstes Abzocken.

Ich verstehe das alles wirklichnicht und, ja, ich bin entsprechend konsterniert.
Entschuldigung, aber ich finde das alles unfassbar.
Statt bei Krankheit zu helfen, wird bestraft.

Bei sowas werde ich nunmal richtig sauer.

"500 Euro Strafe zahlen" ?

Langsam klappert es bei ihnen, oder? 60 Euro ist die Strafe. dass andere (sie schreiben oben 240 Euro) ist der Flexpreis wohl für Hin- und Rückfahrt. Diesem Preis muss jeder(!) zahlen. Also wo ist die Strafe von 500 Euro?
Lassen wir mal den Fall so wie sie es wünschen. Ihre Freundin muss den Preis nicht zahlen. Das hören Fahrgäste im Zug und dann kommt der nächste mit Husten und will auch den Preis nicht zahlen, dann der nächste mit Zahnschmerzen...Genau um dem vorzubeugen, gibt es REGELN. Entweder muss keiner zahlen der Krank ist, oder alle. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, bucht man einen Flexpreis, den mann auch noch später stornieren kann. Wenn man einen billigeren Sparpreis bucht, geht man Risiken ein, welche genau erklärt sind.

josuttis
josuttis

josuttis

Ebene
1
122 / 750
Punkte

@HerwigH:

Hihihi, wenn es hilft, mache ich das gerne... ;-)

Aber das Problem ist ja in dem Fall nicht die Technik; das Problem ist offensichtlich der Wille, kundenorientiert zu agieren. Denn wie ich das hier sehe, ist dieses Problem keine Einzelfall und irgendwie mangelt es an Personen, die das überhaupt als Problem betrachten.

josuttis
josuttis

josuttis

Ebene
1
122 / 750
Punkte

@Bahnfrosch:
2 Personen buchen ein Ticket; einer fällt aus, der andere fährt alleine und muss dann 500 Euro bezahlen.
Das betrachte ich als Strafe, denn wenn die Bahn wollte, würde Sie Menschen, die krank werden, eine Möglichkeit geben, diesen Sachverhalt fair zu behandeln.

Etwa: Beim Buchen nach allen Namen fragen oder gar nicht erst Online-Tickets für 2 anbieten oder die Möglichkeit geben, den Sachverhalt im Nachgang zu klären.

Ich verstehe nicht, wie man dieses Vorgehen auch noch verteidigen kann.
Natürlich steht da, dass beide reisen müssen; aber natürlich erwartet jeder, dass es bei Krankheit eine Lösung gibt. Sonst würde so etwas ja nicht dauernd passieren.
Wo werden denn sonst Tickets ungültig, wenn nicht alle reisen?

Die Kunden dann trotzdem noch auflaufen zu lassen, sagt schon auch einiges über die Mentalität aus.
Einfache Frage: Warum werden beim Buchen nicht zwei getrennte Online-Tickets für beide Reisenden ausgestellt? Warum darf man den Namen nicht ändern?
Warum darf man sie nicht in offline Tickets umwandeln?
Offensichtlich ist diese Art von Abzocke also gewollt.

"Das betrachte ich als Strafe, denn wenn die Bahn wollte, würde Sie Menschen, die krank werden, eine Möglichkeit geben, diesen Sachverhalt fair zu behandeln."
--->Diese Möglichkeit gibt es bei der Buchung, wenn man eine Reiserücktrittsversicherung mitbucht, welche sich im einstelligem Eurobereich mitbucht.

"Ich verstehe nicht, wie man dieses Vorgehen auch noch verteidigen kann."
--->Ich verteidige nicht die Bahn, wenn sie meine Beiträge lesen würden, bin ich schon bei den Bahnmods sicher "unten durch", aber wenn angebliche Profi-Bahnkunden nicht mal die einfachsten Regeln kapieren und die Schuld auf andere schieben wollen, geht bei mir die Hutschnur hoch.

"Die Kunden dann trotzdem noch auflaufen zu lassen, sagt schon auch einiges über die Mentalität aus."
--->Diese Regeln für Onlinetickets sind international im Bahnverkehr üblich, dass ist nicht nur bei der DB so. Der Kunde will Onlinetickets, also muss der Hauptreisende dabei sein, sonst könnte das Ticket 100x ausgedruckt werden und 100 Leute fahren so kostenlos mit.

"Warum werden beim Buchen nicht zwei getrennte Online-Tickets für beide Reisenden ausgestellt?"
--->Kein Problem. Das kann jeder machen. Man muss es nur so buchen. Das hätten sie ja als Vielfahrer ihren Freunden vorschlagen können.

Sparflieger
Sparflieger

Sparflieger

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Wenn Sie der Meinung sind, dass alles gewollte Abzocke ist, gehen Sie vor Gericht.

Dass man einen Namen nicht ändern kann, ergibt sich aus dem Umstand , dasd dieses Ticket vorher bereits ausgedruckt worden sein könnte.

Wer hat Sie auflaufen lassen? Wohl niemand , Uhre Freunde sind in Kenntnis der Tarifbedingungen einfach los gefahren, ohne sich zu erkundigen, wie man verfahren soll.

Was ist kundenorientiert? Wenn man sich nicht an Tarifbedingungen hält und damit "durchkommt"?

Das kann's nicht sein, zumal es wahrscheinlich di h vorher möglich war, sich zu erkundigen.

josuttis
josuttis

josuttis

Ebene
1
122 / 750
Punkte

Hmmm, ich soll allen, denen ich Bahnfahren empfehle, gleich immer auch alle Probleme mitteilen, die so auftreten können? Das wird ne lustige Empfehlung... ;-)

Es ist halt einfach nur peinlich und bitter, wenn Selbstverständlichkeiten, die bei Hotels, Fluglinien, Bussen und Taxis gelten, hier nicht gelten.
Und wenn die naiven Kunden darunter leiden müssen.

Es mag praktische Gründe dafür geben. Aber es ginge auch anders (wie sonst sorgen Hotels und Fluglinien dafür, dass das Problem da nicht auftritt?). Und mich ärgert das.

ICH weiß, wie Bahnfahren geht (auch wenn selbst ich ab und zu überrascht bin).
Aber es wäre doch toll, wenn man kein Experte sein muss, um Bahnfahren zu genießen.
Und das ist eine Sache des Willens und nichts sonst.

josuttis
josuttis

josuttis

Ebene
1
122 / 750
Punkte

@Sparflieger:
Ich kann auch ein Ticket ausdrucken bevor ich es storniere. Das wird dann auch gemerkt.

Wo also ist das Problem, bei Namensänderung das alte Ticket zu stornieren und ein neues auszustellen?

Sparflieger
Sparflieger

Sparflieger

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

@Josuttis

In einem bestehenden Ticket können Sie keine Namensänderung vornehmen das geht dann eben nur über Storno und neu.

fastbyte
fastbyte

fastbyte

Ebene
0
43 / 100
Punkte

Meine Freundin ruft mich gerade weinend aus dem ICE524 an, dass sie einen dreistelligen Betrag nachzahlen soll, weil ich bei der Fahrt nicht anwesend bin, da meine Mutter im Krankenhaus liegt. Ich hatte Ihr extra meine BahnCard mitgegeben, auf dem Ticket steht "Identifizierung mit Bahncard" und nicht dass ich dabei sein muss. Dazu kam, dass der Zugbegleiter extrem unhöflich war, ein Mitreisender hat den Vorgang sogar mit dem Handy gefilmt. Der Zug hatte zu dem noch reichlich Verspätung, aber das ist ja schon Standard und keine Aufregung mehr wert.

BahnCard kündige ich jetzt, dass war die letzte Fahrt mit der Deutsche Bahn für mich und meine Freundin. Auf Wiedersehen!

josuttis
josuttis

josuttis

Ebene
1
122 / 750
Punkte

@fastbyte: Vorsicht, hier meinen alle, das Vorgehen der Bahn wäre OK.
Man muss ich halt vorher informieren und beim Ticketkauf am besten gleich den Rechtsanwalt mitnehmen.

Ich würde mir so wünschen es gäbe einfach ein: Oh, das mit Ihrer Muttrer tut mir leid.
Wir müssen jetzt klären, dass Sie zurecht diese Fahrkarte haben; bitte machen Sie dazu folgendes
und dann wird alles gut.

Aber das ist nicht gewollt.
Und dass das nicht gewollt ist, wird hier auch noch verteidigt und man wird mit Vorwürfen verhöhnt.
"Wie kann man nur so blauäugig sein und mit einer gekauften Fahrkarte einfach losfahren".

Schlaue Tipps im Nachhinein statt Menschen zu helfen lautet hier die Devise.
Empörend, menschenverachtend, erbärmlich.

@ fastbyte
Da hat Ihre Freundin gleich zwei Probleme.

  • 1. Es handelt sich offenbar um ein Online-Ticket. Diese sind personengebunden und nicht übertragbar.
  • 2. Das Ticket ist Bahncard-rabattiert. Der Bahncard-Rabatt gilt aber nur für den Inhaber der Bahncard.

Elementarteilchen
Elementarteilchen

Elementarteilchen

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

@josuttis
Sie müssen nicht ihre Freunde auf mögliche Problem hinweisen, wenn Sie bzw. Ihre Freunde bei der Buchung des Tickets sich wenigstens die Hinweise und Konditionen durchgelesen hätten, die für das Ticket gelten. Da steht eindeutig dabei, dass das Ticket nur für die namentlich genannte Person gilt, es wird auch extra angeboten, eine Rücktritts-Versicherung abzuschließen. D.h. ausnahmslos alle ihre Problem wären vermeidbar gewesen, hätte man sich vor dem Kauf mal angeguckt, was man da eigentlich kauft und zu welchen Bedingungen.

Und zum Vorwurf woanders (Hotel & co) wurde das kulanter gehandhabt: wird es nicht, wenn es vergleichbare Bedingungen gibt. Das Beispiel Hotel ist natürlich kein gültiger Vergleich, da man im Gegensatz zum online-Ticket der Bahn, die Hotelbuchung nicht 100 mal kopieren kann, um dann auch 100 Zimmer zu bekommen. Das selbe beim Flugzeug: hier gibt es feste Sitzplätze die man nur einmal vergeben kann, und falls da plötzlich mehrere Leute für einen Platz auftauchen würden, gäbe es ein dickes Problem. Bei der Bahn kann man aber einfach so mitfahren, muss nicht extra einchecken, es braucht vorher keine Pass-Kontrolle usw. daher muss das eben anders geregelt werden.

Klar können Sie ein Ticket stornieren, und es wird dann bei der Kontrolle bemerkt. Aber das ist ja nicht der Punkt. Wenn sie das Ticket kopieren um damit verbotenerweise viele Leute kostenlos mitfahren zu lassen, wie soll der Kontrolleur dann entscheiden, wer denn rechtmäßig damit fährt, und wer nicht? Der einzige Weg ist über den Namen auf dem Ticket. Wenn der nicht stimmt, ist man offensichtlich nicht der Eigentümer und fährt damit schwarz.

Elementarteilchen
Elementarteilchen

Elementarteilchen

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

@fastbyte
Noch so jemand, der keine Sekunde nachdenkt, bevor man Blödsinn anstellt, und dann andere für die eigenen Fehler verantwortlich macht...

Wie zum Teufel soll sich jemand ernsthaft mit einer für jemand anderen ausgestellten BC legitimieren können? Jeder Dieb, der sich eine BC klaut, könnte sich damit auf Kosten anderer einen schönen Lenz machen. Die BC ist nicht übertragbar, was auch auf der Karte steht. Warum steht wohl der Name auf der Karte...

Sparflieger
Sparflieger

Sparflieger

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Ist schon erstaunlich was man hier immer wieder erlebt.

Ein geschlossener Reisevertrag wird einseitig geändert ohne vorherige Information des anderen Vertragspartners und Berücksichtigung der beidseitig anerkannten Bedingungen und dann ist dieser dafür verantwortlich, dass alles klappt.

Wie immer:

Schuld sind immer die anderen und wenn sie das nicht einsehen, greift man zu Beleidigungen und Falschaussagen.

Nebenbei ist es schon ziemlich gewagt, sich mit einem auf eine andere Person ausgestellten Dokument auszuweisen, die BC hätte man wegen Missbrauch auch einziehen können.

Nochmal:

Hier kann Ihnen niemand helfen, schreiben Sie an kundendialog@bahn .

josuttis
josuttis

josuttis

Ebene
1
122 / 750
Punkte

@Elementarteilchen
Genau: Deshalb einfach zulassen, dass man den Namen ändern kann oder dass man nachweisen kann, dass man der rechtmäßige Eigentümer ist (z.B. gleiche Adresse oder im Nachgang) oder gleich nach beiden Namen fragen. Am besten alle Optionen zusammen.
Wo ist bitte das Problem?
Es wäre ganz einfach, wenn man nur will.

" Ich hatte Ihr extra meine BahnCard mitgegeben,"

Geben sie auch ihren eigen Personalausweis weiter, wenn ihre Freundin verfliegen will und bei der Passkontrolle am Flughafen kontrolliert wird?
Das was sie gemacht haben, hat schon strafrechtliche Relevanz. § 265a SGB Erschleichen von Leistungen. Normalerweise wird ihre Bahncard sofort eingezogen und sie bekommen eine Anzeige. Seien sie froh, dass der ZuB so gnädig war.

"ein Mitreisender hat den Vorgang sogar mit dem Handy gefilmt"
---> und auch das ist Verboten, oder hat der Filme die zu filmende Person um ihr Einverständnis gefragt?
§ 201a StGB
Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen

josuttis
josuttis

josuttis

Ebene
1
122 / 750
Punkte

@Bahnfrosch
Sie haben ja soooo recht. Bravo! Ordnung muss sein.

Und wie unednlich erbärmlich! Formales Rechtfertigen, wo man helfen sollte.
Schämen Sie sich in Grund und Boden (was muss im Leben passieren, dass man so menschenverachtend wird?)

Elementarteilchen
Elementarteilchen

Elementarteilchen

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

@josuttis
Klar könnte man den Namen ändern lassen, klar könnte die gesetzliche Gewährleistung auch 10 Jahre betragen, Falschparken könnte billiger sein usw. Die Regeln sind nun mal aktuell so wie sie sind, das wird auch exakt so kommuniziert. D.h. niemand kann später sagen, das hätte man nicht wissen können, es hätte einem keiner gesagt usw. Alles wird einem vor Kauf mitgeteilt. Selbst eine Reiserücktrittsversicherung wird angeboten. Wer das alles ignoriert, darf sich später nicht aufregen...

Und falls man tatsächlich mal ein Ticket vergessen hat, dann kommt man auch um die Schwarzfahrer-Gebühr herum, in dem man das Ticket nachreicht. Das erfordert natürlich, dass man tatsächlich ein gültiges Ticket hatte, was in ihrem Fall aber eben nicht der Fall war (ohne den Ticketinhaber ist es eben nicht gültig)