Diese Frage wartet auf Beantwortung

Die Zeit des Wegrelativierens ist bald vorbei. Der Wind dreht sich!

Sehr geehrte Bahn-Mitarbeiter und DB-Forenbeiträger,

wie häufig Sie bestehende und unhaltbare Misstände weg relativiert haben...Wie häufig Fahrgäste aufgrund intransparenter Preis- und Ticketssysteme, von der DB selbst verursachter Umstände (falsche Wagenreihung, fehlende Sitzplatzreservierungen, keine Durchsagen bei Anschlusszügen, fehlende Anzeigen auf den Bahnhöfen, defekte Toiletten, geschlossene Boardrestaurants, Server-Probleme beim DB-Navigator, falsche Verspätungsangaben in der DB-App etc. etc.) und übelstem Fehlverhalten einzelner Ihrer Mitarbeiter, zu unrecht kriminalisiert wurden...

Diese Zeit wird bald Geschichte sein! Der Wind dreht sich! Das Tabu ist zumindest schon einmal aufgebrochen...

Jeder Fahrgast hat für Problemlagen Verständnis...Wir sind alle nur Menschen...Aber was sich Ihr Unternehmen leistet, das geht gar nicht.

Man kann für das nächste Jahr nur hoffen, dass die Fahrgäste, die Gewerkschaften, die echten Eisenbahner (d.h. die engagierten, die auf Seiten der Fahrgäste stehen und den bezahlenden Fahrgast auch als Kunden behandeln) und die Politik den Vorstand massiv unter Druck setzen werden. Die Menschen müssen sich erheben und diese Zustände nicht weiter aktzeptieren.

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Und was genau ist die Frage, die Sie hier uns anderen Bahnkunden stellen?

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Die Frage lautet: Wann kommt der Sturm und wann wird der Wind dem DB-Tower in Berlin ein Unwetter an die Chefetage bringen, das so heftig sein wird, dass die Bahn endlich wieder verstaatlicht wird? Weitere Fragen lauten: (1) Wie können sich Fahrgäste solidarisieren? (2) Wie kann man erlittenes Leid einklagen? (Damit meine ich nicht 50% der Ticketkosten, sondern die systematischen/strukturellen Kriminalisierungsversuche von Fahrgästen) (3) Wie können DB-Mitarbeiter ihre "Ermessensspielräume" transparenter nutzen? (4) Wie können Typen und Typinnen des Models "Gefängnisaufseher" in die Schranken gewiesen werden? (5) Wie kann man sein Recht auf funktionierende Toilette, auf eine Anzeige der richtigen Wagenreihung, Sitzplatzreservierungen, Durchsagen von Anschlusszügen etc. rechtlich durchsetzen? (6) Wie kann der Bürger, die Bürgerin sein/ihr Recht auf Mobilität wieder zurück erkämpfen? (7) Wie kann man es schaffen, dass endlich wieder ausreichend Sitzmöglichkeiten an Bahnhöfen für die alten, kranken und Familien mit Kindern an großen Bahnhöfen vorhanden sind? (Bewusste Strategie um die Menschen in die Einkaufsbahnhöfe zu drängen) (8) Wie kann man die Mitmenschen darüber informieren, dass die DB-Automaten in Wirklichkeit keine richtigen Wechselautomaten sind? (Sie wechseln nur und nehmen nur Scheine an, wenn die Differenz zum Ticketpreis nicht zu groß ist...Daher: Immer die EC-Karte dabei haben!) usw. usw.

tina2016
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Ja, das ist schwierig. Für den Nahverkehr kann die Politik Druck über die Ausschreibungsbedingungen machen. Da wird ja auch schon einiges versucht, wie z.B. die Verpflichtung für Kundenbetreuer_innen auf jedem Zug. Hier können Sie sich auch konkret an die jeweilige Bestellorganisation (zu finden hier: https://bag-spnv.de/mitglieder) wenden. Generell ist die Ausschreiberei natürlich auch problematisch. das ist eine EU-Vorgabe, hier können Sie sich also an Europaabgeordnete wenden.

Ansonsten ist die Bahn immer noch 100% in Bundeseigentum, d.h. es ist Aufgabe der Politik, hier Druck zu machen. Das scheint ja auch anzufangen.