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Frage beantwortet

Warum ist die Zahlung per Lastschrift nicht mehr möglich?

Warum ist die Zahlung per Lastschrift - wie bisher - nicht mehr möglich? Angeboten wird nur die SOFORTZAHLUNG, die im TAN-Verfahren umständlich ist.

Lutzifer
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Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt

Aktuell sind verstärkt betrügerische Aktivitäten basierend auf sogenannten Phishing-E-Mails zu verzeichnen. Als eine vorsorgliche Maßnahme zum Schutz unserer Kunden können deshalb Sparpreis-Tickets auf bahn.de und im DB Navigator bis auf Weiteres nur
per "Sofort." (SOFORT Überweisung) und
Kreditkarte unter Abfrage des 3D-Secure-Passwortes
bezahlt werden. Dafür bitten wir um Verständnis.

https://www.bahn.de/p/view/home/info/sonderkommunikation-...

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Bahnfahrt3000
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Da ich grundsätzlich Zahlungsdienstleistungsunternehmen wie Klara etc. nicht nutzen möchte - bleibt mir künftig dann nur der Weg ins nächste Reisezentrum. Das ist sehr ärgerlich - und unverständlich das ich nicht mehr bei der Bahn per Lastschriftverfahren zahlen kann..... Warum das unsicher sein soll - ist mir rätselhaft. Aber vielleicht kann die Bahn mich ja diesbezgüglich aufklären....

Sie können mit Ausnahme der Tickets zum Tarif Sparpreis auch weiterhin mit Lastschrift zahlen. Aufgrund von Phishingaktivitäten wurden bei diesem Tarif die Zahlungsmöglichkeiten auf Sofortüberweisung und Zahlung mit Kreditkarte (3D Secure) eingeschränkt. /ti

marit13
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[QUOTE] Sie können mit Ausnahme der Tickets zum Tarif Sparpreis auch weiterhin mit Lastschrift zahlen. [/QUOTE]
Ja, aber wenn man dazu einen 7-stelligen Gutscheincode wegen totalen Zugausfalls einlösen möchte, geht das auch nicht. Da kriegt man noch nicht mal gesagt, welche Zahlungsweise denn möglich ist. Nur "diese Zahlungsweise ist nicht möglich".
Die Bahn sollte lieber endlich dieses Problem lösen, mit dem sie massiv ihre Kunden vergrault, als dauernd irgendwelche Schnäppchenangebote zu schicken, die viel zu kurzfristig sind, um sie wahrnehmen zu können. Ich verstehe nicht,. warum das in über einem halben Jahr nicht möglich sein soll. Haben die Programmierer alle Elternurlaub oder hat die Bahn nur Azubis?

snowstorm
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Mich nervt diese Eiunschränkung mit der Zahlungsart und den Sparpreistickets ebenfalls ungemein (sowohl privat als auch im geschäfftlichen Ticketkauf). Wann wird das endlich gelöst?? Warum bitte ist das Phishing nur für die Sparpreise ein Problem? Dann schicken sie mir doch bitte eine Rechnung per Post, wenn das so schwierig technisch zu lösen ist!

Bitte der DB-"Fachabteilung" mal weiterleiten, dass das Problem wirklich vielen Kunden enorm auf den Geist geht!! Und nicht nur, die hier im Forum schreiben!

Hallo snowstorm, das Thema ist bereits bekannt und es wird auch nach einer Lösung gesucht. Wie diese dann aussehen wird oder wann diese zur Verfügung steht, ist nicht vorauszusehen.
Dieser Betrug ging nur bei Sparpreisen, da hier bei einer Stornierung ein Gutschein für den Restbetrag ausgestellt wird. Bei einem Flexpreis erfolgt die Erstattung und keine Gutscheinausstellung. Und Super Sparpreise können generell nicht storniert werden. /no

snowstorm
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Hallo DB,
vielen Dank für die Antwort und die Erklärung! Eine Nachfrage hätte ich noch: Bei mir ist wie bei anderen das Problem, das Kreditkartenzahlung nicht funktioniert und ich bislang zähneknirschend Sofort-Überweisung nutze (was ich eigentlich wegen Freigabe sehr sensibler Daten nicht will), um das Ticket überhaupt kaufen zu können. Bei nahezu allen Online-Händlern gibt es heutzutage die Möglichkeit per Vorauszahlung zu zahlen. Warum gibt es das bei der DB nicht als Option? Wenn ich rechtzeitig buche, stört mich eine Verzögerung von ein paar Tagen nicht und das Ticket könnte ja einfach erst dann zugestellt/gültig werden, wenn der Betrag eingegangen ist. Oder eben Kauf auf Rechnung, zumindestens für die "Stammkunden", gibts ja auch bei fast allen Online-Händlern (aus-gesourced an Klarna und co.).

Das Problem ist ja nicht die mangelhafte Zahlungsmoral, sondern gehackte Accounts.

Jemand hackt einen DB Online-Account und kauft haufenweise Spartickets.

Bezahlt wird meinetwegen per Abbuchung.

Dann storniert er all diese Tickets wieder und erhält dafür Gutscheine. Geld zurück gibt es nicht.

Diese Gutscheincodes verkauft er dann gegen richtiges Geld bei Ebay.

Wenn Du so eine 3D-Kreditkarte bzw. Klarna benutzt, ist das für die Bahn sicherer, weil Du da nochmal ein Passwort eingeben musst.

Gleichwohl würde ich wegen der Stornierungsmöglichkeit lieber Sparpreis buchen als Supersparpreis.

Naja, das wäre ja nicht der Sinn eines Handy-Tickets. Denn ein Online- oder Handy-Ticket soll ja für die sofortige Nutzung zur Verfügung stehen. Daher gibt es die Option "Vorkasse" nicht. Zumal das Ticket ja auch per E-Mail zugestellt werden würde. Hier müsste dann entweder das System umgestellt werden, sodass dies einen Zahlungseingang prüfen kann und dann die Fahrkarte per E-Mail automatisch verschickt oder man müsste es manuell bearbeiten lassen.
Wenn man jedoch genug Zeit hat, kann man die Fahrkarte auch an einem Automaten kaufen oder telefonisch bestellen und am Automaten hinterlegen lassen.
Und ja, aktuell ist die Situation nicht so optimal, aber es wird weiter überlegt, wie man hier die Situation verbessern kann. Zum Beispiel kann man ja jetzt seit einiger Zeit auch paydirekt nutzen. /no

snowstorm
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Also ist doch der eigentliche Schwachpunkt der Sache die Gutscheine, richtig? Wenn der Gutscheincode z.B. nur per Email zugestellt wird (angenommen der Email-Account ist nicht auch noch gehackt), kann der Betrüger ja nicht an die codes rankommen. Oder Geld wird einfach wie bei den Supersparpreisen zurücküberwiesen (abzüglich Storno-Gebühr). Mir ist bewusst, dass solche Systeme komplexer sind, als man meint, aber dass es über ein halbes Jahr dauert und man immer noch keine Lösung hat, finde ich für so ein großes Unternehmen ziemlich schwach.

Das mit dem am Automaten ist halt so eine Sache, wenn man dafür quer durch die Stadt muss. Ist genau der gleiche Grund, warum die Leute so viel online bestellen: bequemlichkeit und Zeitersparnis...

Dietgraf
Dietgraf

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Über das Bahn Bonus Programm erhielt ich einen Gutschein, der aber nur für Flexpreis und Sparpreis gilt und nur bei Kauf eines Online-Tickets. Bezahlung beim Online Ticket ist beim Sparpreis aber nur mit "(SOFORT Überweisung) und Kreditkarte unter Abfrage des 3D-Secure-Passwortes" möglich. Für beides habe ich nicht die erforderlichen PIN und Passworte eingerichtet und habe das auch nicht vor (Siehe mangelnde Sicherheit, wie sie die Bahn selbst beschreibt). Darf ich damit rechnen, dass die Bahn vor Ablauf der Gültigkeit des Gutscheins wieder ein einfache Zahlung auch für "Sparpreis" zur Verfügung stellt oder sich Bahnbonus-Kollegen eine andere Nutzungsmöglichkeit für ihre Gutscheine einfallen lassen?

Bahnfr0sch
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Bahnfr0sch

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Wird überhaupt an einer Lösung gearbeitet?

Hallo Bahnfrosch,

der Fachbereich ist informiert und arbeitet an einer Lösung. Wir haben keinen Einblick, wie und zu welchem Termin eine Lösung angeboten wird. /ka

snowstorm
snowstorm

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Also mit Verlaub, der erste Thread zu dem Thema ist jetzt 7 Monate alt. Das heißt, der DB "Fachbereich" hat also seit 7 Monaten keine Lösung gefunden?! Da drängt sich mir doch der Eindruck auf, dass die DB dieses Problem Ihrer Kunden gar nicht lösen will oder ihm zumindest eine sehr geringe Priorität gibt. Falls das so ist, dann sagen Sie das doch einfach! Ich persönlich finde diese Profi-Kommunikations-Vertrösterei irgendwie genauso nutzlos wie nervig. Gibt es denn z.B. konkrete Ansprechpartner dieses Fachbereichs, an die man sich mal wenden könnte und von denen man den Stand der Lösung erfragen könnte?

Bahnfr0sch
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@snowstorm Das mit dem ominösen "Fachbereich" ist ein Running Gag in dieser Community. Jeder Vielnutzer hier weiß, dass damit eher der "Papierkorb" gemeint ist. ;-)
Gehen sie mal davon aus, wenn etwas zum Fachbereich delegiert wird, kommt nie mehr eine Antwort.

Bahnfrosch,

ich bitte Sie, solche Behauptungen zu unterlassen. Ja, es gibt Sachen, die sehr lange dauern oder auch Sachen, bei denen es keine Änderung gibt. Nicht jeder Vorschlag wird auch umgesetzt. Wenn wir Ihnen jedoch sagen, dass wir etwas an den Fachbereich geben, dann tun wir das auch. Ich bezweifle, dass Sie möchten, dass jemand so über Ihre Arbeit redet. /ti

Hustensaft
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Na ja, ich erinnere mich noch an die Frage wegen des Offline-Status von eBay in der bahnbonus-Shoppingwelt - da gab es eine Auskunft des Fachbereiches, die sich als falsch herausgestellt hat.

Es ist offen gestanden ziemlich unverständlich, warum man es in mehr als 7 Monaten nicht schafft, für das Problem eine Lösung zu finden - da entsteht schon der Eindruck, als habe das keine Priorität oder wird gar nicht bearbeitet. Schon mit wenig Gehirnschmalz fallen mir spontan zwei Lösungen ein, die praktikabel wären und ohne gar zu großen Aufwand auch umsetzbar wären (denken Sie mal in Richtung einer mTAN, die man per Mail oder SMS übersenden könnte), damit würde es nicht genügen, den DB-Account zu hacken, Betrüger bräuchten auch Zugriff auf das Mailpostfach (muss ja ohnehin bekannt sein) bzw. das Handy (Mailvariante bevorzugt, da kostenfrei, sowohl für die DB als auch für den Kunden). Wird die Buchung mit dieser "mTAN" nicht innerhalb von fünf bis zehn Minuten bestätigt, verfällt die Buchung - und wenn man das richtig gut machen will, könnte man da noch weitere Dinge andocken.

Bitte nicht böse sein, aber wenn der Fachbereich nicht von alleine auf solche und ähnliche Gedanken kommt … ist er wahrscheinlich (oder besser: hoffentlich) damit beschäftigt, die immer wieder hier im Forum gemeldeten Doppelabbruchungen zu bereinigen.

Naja, die Bahn war ja mal die Bundesbahn, also eine Behörde. Behörden arbeiten ja bekanntlich alle Probleme nach folgenden 3 Grundsätzen ab:

1. Da könnte ja jeder kommen. (Muss ich das überhaupt bearbeiten, oder ist jemand anders für solche Fälle zuständig?)

2. Wo kommen wir denn da hin ? (Es ist ja, wie viele Beamte wissen, gefährlich, vom bisher eingetretenen Pfad abzuweichen.)

3. Das machen wir schon immer so. (Und damit bedeutet das wohl, dass es, wenn man es oft genug gemacht hat, keine Methode, sondern inzwischen Gewohnheitsrecht ist.)

Um das ein wenig zu entschärfen: ich war selbst mal Beamter und weiß, dass es solche und solche Mitarbeiter in Behörden oder behördenähnlichen Betrieben gibt.

Insofern verstehe ich auch, wenn es möglicherweise mehrere Fachbereiche gibt, die man in dieser Sache ansprechen könnte, dass dann der eine oder andere sagt: "Nicht mein Problem, frag den und den.". Möglicherweise ist es sogar so, dass ein Mensch oder eine Abteilung alleine das gar nicht entscheiden kann.

Und wenn man dann an einer Stelle eine Schnarchnase hat, dann hängt eben alles, weil die Kommunikation nicht funktioniert. Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat ... Jahr für Jahr ? Das ist zumindest meine Vorstellung von einer Antwort auf die Frage, warum man 7 Monate braucht, um sowas zu lösen. Trotz vieler zielführender Vorschläge aus allen Ecken des Internets und wahrscheinlich auch per Post.

Mein Verstand sagt mir, dass es Unsinn ist, eine derart lange Bearbeitungszeit rechtfertigen zu wollen.
Meine Lebenserfahrung sagt mir aber, dass es sowas trotzdem gibt.

Naja, buch ich halt weiter Supersparpreis. Was soll man machen.

Billiger, komfortabler und oft schneller als mit dem Auto fahr ich ja dennoch mit der Bahn, auch wenn der Service an dieser Stelle zu wünschen übrig lässt. Damit meine ich nicht die armen Moderatoren, die hier das Desaster dem Kunden verkaufen müssen.

Der erste Beitrag ist nun schon 8 Monate alt. Und noch immer hat die Bahn es nicht geschafft das Problem zu lösen! Woran liegt das? Sind die verantwortlichen Mitarbeiter nicht gut genug, das Problem endlich mal in den Griff zu bekommen? Dann solltet Ihr sie in eine andere Abteilung versetzen oder entlassen!

Ich kenne eine ältere 80-jährige Dame, die hat weder Kreditkarte noch akzeptiert die Bank Sofortzahlung. Soll sie jetzt wegen des Tickets 2 Stunden in die Stadt und zurück fahren?!? Wir stellt Ihr Euch das vor?!?

Ich finde das Verhalten der Bahn wirklich skandalös!

DB: „Sie können mit Ausnahme der Tickets zum Tarif Sparpreis auch weiterhin mit Lastschrift zahlen. Aufgrund von Phishingaktivitäten wurden bei diesem Tarif die Zahlungsmöglichkeiten auf Sofortüberweisung und Zahlung mit Kreditkarte (3D Secure) eingeschränkt.“

Ist das Euer Ernst?!? Ihr ersetzt das sichere Lastschriftverfahren gegen das unsichere Verfahren der Sofortüberweisung, wo ein fragwürdiger Anbieter alle meine Bankdaten erhält, inklusive der PIN und der TAN?!?

Und wieso wird diese Methode nur bei Sparpreisen angewendet und nicht bei Normalpreisen? Bei Normalpreisen wäre der Schaden doch noch viel höher? Für mich sieht das danach aus, dass Ihr nur die Nutzung der Sparpreise erschweren wollt. Was sagt eigentlich der Verbraucherschutz dazu?

Bei der Stornierung eines Sparpreises erhalten Sie den Restwert in Form eines Gutscheines. Bei einem Flexpreis wird der Betrag bei einer Stornierung auf das bei der Zahlung verwendete Zahlungsmittel zurücküberwiesen. Betrüger*innen nutzt es somit herzlich wenig, über Ihr Konto einen Flexpreis zu buchen und diesen dann zu stornieren, da das Geld wieder auf Ihrem Konto landet.

Die 80-jährige Dame hat ebenso die Möglichkeit, telefonisch zu buchen oder alternativ einen Super Sparpreis, Flexpreis oder aktuell sogar das Sommer-Ticket zu buchen, wobei dieses über den Regio-Shop gebucht wird. /ti

„Bei der Stornierung eines Sparpreises erhalten Sie den Restwert in Form eines Gutscheines. Bei einem Flexpreis wird der Betrag bei einer Stornierung auf das bei der Zahlung verwendete Zahlungsmittel zurücküberwiesen.“
Oh prima! :-) Dann haben wir doch die Lösung: Überweist einfach den Betrag auf das Konto zurück statt dämliche Gutscheine auszustellen, die zudem auch noch kundenunfreundlich sind. Das verursacht Euch weniger Kosten (Erstellen der Gutscheine) und man verärgert nicht unnötig seine Kunden. Denn eigentlich ist die Bahn ja ziemlich klasse. ;-)

Bitte sehr, ich helfe gerne.

Da wir jetzt die Lösung haben, bis wann stellt Ihr nun das Problem ab? Schafft Ihr das bis Ende der Woche?

Bahnfr0sch
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" Überweist einfach den Betrag auf das Konto zurück statt dämliche Gutscheine auszustellen,"
--->Du bist lustig. Der Sinn dieser Umstellung auf Gutscheine war ja, dass das Geld im DB-Konzern bleibt. Deswegen hat man es ja gemacht. Wenn es auf deinem Konto wieder ist, könnte es ja passieren, du kaufst dir dafür keine DB-Fahrkarten, sondern gibst das Geld für was anderes aus...nee...so einfach geht das nicht. ;-)

snowstorm
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@Bahnfrosch: Genau! Zum Beispiel ein Flixbus Ticket! ;-)
@Uhlhorn: Ich bin genau Ihrer Meinung, aber dann gäbe es ja den kleinen aber feinen Komfort-Unterschied zum Flexticket (Stornierung mit Geld zurück aufs Konto) nicht mehr. Das geht ja nicht...

@DB: Ich hab mir gerade mal interessehalber die Konditionen für telefonische Buchung durchgelesen: Also als erstes muss ich bei der Bahn Hotline 20ct bzw. 60ct vom Handy bezahlen. Das ist alleine schonmal servicemäßig Standard von vor 10 Jahren. Jede Mietwagenfirma hat heutzutage eine kostenlose Hotline. Dann hat die ältere Dame also die Fahrkarte gebucht (wie sie telefonisch bezahlen kann hab ich noch nicht rausfinden können) und muss das Ticket ja noch irgendwie bekommen. Am Automaten abholen geht schlecht, weil die Dame nicht so mobil ist/abgelegen wohnt und ihr die Verkaufsstellen ja kontinuierlich abbaut und per Post kostet die Zustellung, ich zietiere mal "wir schicken Ihnen Ihre Reiseunterlagen gerne per Post zu (bei einem Fahrkartenwert unter 250 Euro gegen ein Entgelt von 5,90 Euro)". Da erübrigt sich jeder Kommentar, oder?

„Du bist lustig. Der Sinn dieser Umstellung auf Gutscheine war ja, dass das Geld im DB-Konzern bleibt. Deswegen hat man es ja gemacht.“

@Bahnfr0sch: Na ja, die oben genannte 80-jährige Dame hat nun ihre Enkelin angerufen. Die holt sie jetzt mit dem Auto ab und fährt sie dorthin. Die Bahn hat verloren, die Umwelt hat verloren. Das Geld gelangt erst gar nicht in den Konzern. Es ist jetzt eine Lose-Lose-Lose-Situation, also das schlechteste, was passieren kann.

Die allermeisten Kunden machen sich nicht die Mühe sich hier zu melden. Sie gehen einfach den Weg des geringsten Widerstands. Die Bahn verliert so hunderttausende potentielle Kunden, die Umwelt verliert, die Autofahrer verlieren (durch mehr Stau). Alle verlieren. :-(

@DB:
„Die 80-jährige Dame hat ebenso die Möglichkeit, telefonisch zu buchen oder alternativ einen Super Sparpreis, Flexpreis oder aktuell sogar das Sommer-Ticket zu buchen, wobei dieses über den Regio-Shop gebucht wird.“

Es tut mir Leid, aber das ist schlicht unwahr! Wenn man telefonisch bucht, bekommt man das Ticket mit der Schneckenpost zugesendet und nicht per E-Mail. Damit sind kurzfristige Buchungen NICHT möglich! Also ist Ihre Aussage falsch (und wenn Sie das wussten, dass sie falsch ist, ist es sogar eine Lüge!).

Die genannte Dame lässt sich jetzt von Ihrer Enkelin mit dem Auto fahren! Es ist ein Unding und Skandal, was die Bahn hier veranstaltet! Bitte korrigieren Sie das!

Hallo Uhlhorn,

es kommt darauf an, was für ein Ticket man buchen möchte. Auch bei der telefonischen Buchung über den DB Reise-Service ist ein Ticketversand per E-Mail möglich. /di

„Auch bei der telefonischen Buchung über den DB Reise-Service ist ein Ticketversand per E-Mail möglich.“
Ah, okay, dann nehme ich es zurück und entschuldige mich.

Trotzdem ist es Mist, wie es jetzt gelöst ist. Und unnötig ist es außerdem! Die Bahn hat nämlich nichts davon es so zu lösen. Wenn die Leute am Bezahlen gehindert werden, fahren sie eben doch mit dem Auto, bevor sie sich mit dem Fahrkartenkauf rumschlagen. Nicht jeder hat die Geduld sich damit auseinanderzusetzen. Da muss man schon – so wie ich – das Bahnfahren sehr lieben.

Der Bahn entgehen so Kunden und damit Gewinn.

Ich möchte an dieser Stelle über eine positive Entwicklung berichten. Jetzt ist auch Zahlung mit PayPal möglich.

Das ist zwar immer noch nicht so schön wie früher, aber da viele Leute PayPal nutzen denke ich, dass das ein Schritt in die richtige Richtung ist.

Weiter so.