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Warum werden die derzeitigen Einschränkungen bei der Bezahlung nicht kommuniziert?

Seit Tagen häufen sich hier im Forum die Anfragen von Kunden, die bei der Online Buchung die gewohnte Zahlweise nicht mehr nutzen können.
Ursache sind großangelegte Betrugsversuche, die insbesondere durch eine Neuerung bei der Stornierung von Sparpreisen möglich wurden.

Die DB gibt vor, ihre Kunden 'schützen zu wollen'.
Warum hält sie es nicht für nötig, diese Kunden vor dem Abschluss der Buchung (bzw. dem Versuch, diese abzuschließen) angemessen und verständlich auf die Einschränkungen hinzuweisen?
Und warum wird, anstatt durch die 'Sicherheitsmaßnahmen' einer Vielzahl von Kunden die Nutzung der Online-Buchung unmöglich zu machen, nicht dieses betrugsanfällige Sparpreis-Erstattungs-Verfahren zumindest so lange ausgesetzt (und auf Rücküberweisung des Ticketbetrags umgestellt), bis eine Lösung des Sicherheitsproblems gefunden wurde?
Ich kann verstehen, dass die DB aufgrund der Unfähigkeit ihrer IT-Abteilung nicht mit einer zeitnahen Problemlösung rechnet. Aber muss man diese Unfähigkeit wirklich jedes Mal auf dem Rücken der Kunden austragen?!

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DB
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Team

Hallo Benutzerin,

aktuell sind verstärkt betrügerische Aktivitäten, basierend auf sogenannten Phishing-E-Mails, zu verzeichnen. Als eine vorsorgliche Maßnahme zum Schutz unserer Kunden können deshalb Sparpreistickets auf bahn.de und im DB Navigator bis auf weiteres nur mit Sofortüberweisung und per Kreditkarte unter Abfrage des 3D-Secure-Passwortes bezahlt werden. Dafür bitten wir um Verständnis.

Zusätzliche Informationen finden Sie auf bahn.de unter dem Suchwort "Phishing" und dem vom "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)" herausgegebenen Hinweis zum Thema 'Spam, Phishing und Co.

Ich verstehe Ihren Einwand, in Bezug auf eine zusätzliche Information bei der Ablehnung der Zahlung auf bahn.de. Ich gebe Ihren Hinweis an den entsprechenden Fachdienst weiter, kann aber nicht sagen, ob oder wann es eine Anpassung geben wird. /ka 

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@DB
Danke für Ihre Antwort.
Aber ich finde sie unbefriedigend. Es kann doch wirklich nicht so schwierig sein, eine so wichtige Information dort zu kommunizieren, wo das Problem auftritt. Wenn ich auf einmal nicht mehr per Lastschrift zahlen kann, suche ich doch nicht mühsam nach einer Info über Phishing-Mails, die sich irgendwo anders befindet.
Versteht das denn in Ihrem Unternehmen niemand?

DB
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Hallo Benutzerin,

Ihren gegebenen, wichtigen Hinweis habe ich bereits an den Fachdienst weitergegeben. /ka

Leo
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Die 63,5% der potentiellen Bahnkunden ohne Kreditkarte haben bestimmt kein Verständnis für das Unvermögen der DB-IT!

Kurze Analyse des Problems:

1. Früher war das gar kein Problem, da Erstattungen grundsätzlich auf gleichem Weg zurückgingen und so nicht von Dritten mittels E-Coupon ergaunert werden konnten.

2. Die DB sieht das Heil nun in 3D-Secure.

Dann ist die Abhilfe ja recht logisch:

1. Erstattungen auch von Sparpreisen grundsätzlich wieder so wie früher auf gleichem Weg zurück, auf dem die Zahlung erfolgte. Genial einfach und narrensicher.

2. Allen Kunden 3D-Secure anbieten! Auch bei Lastschriftzahlung!

https://www.financescout24.de/wissen/ratgeber/3d-secure

Früher empfand ich 3D-Secure als höchst unsicher, da ich der angeblichen Sicherheit bei der Weiterleitung zur Bank nicht traute – zumal das eklatant dem üblichen Rat widersprach, KEINEN Links zu folgen, sondern die Website-Adresse stets manuell einzugeben. Mittlerweile nutze ich 3D-Secure, indem ich mir auf ein altes nicht internetfähiges Prepaid-Handy SMS-Tans schicken lasse. Hierzu mußte ich mich bei den Kreditkarten-Herausgebern anmelden, die PIN zur Freischaltung des Handys kam umständlich aber sicher per Briefpost.

Vor einigen Jahren gab es auch Probleme:

https://www.focus.de/finanzen/banken/tid-34419/hacker-rae...

Aber mittlerweile wird schon bei einfachen Nachfragen im Handyladen eine Prüf-SMS auf das Handy geschickt, bevor die Beratung zu evtl. Änderungen überhaupt beginnt – auch wenn man gar keine Ersatz-SIM bestellen will.

Warum macht die DB denn nicht bequem selbst die 3D-Authentifizierung im Rahmen des Lastschriftverfahrens, den sonst die Kreditkartenfirmen machen? Bei der Neufassung der Bahnbonus-AGB musste man ja auch vor einigen Jahren eine Neuanmelde-Prozedur über sich ergehen lassen.

Also bei gutem Willen und kundenorientiertem Setzen der iT-Prioritäten ginge es recht einfach:

1. Der Kunde meldet sich zum Lastschriftverfahren an und gibt dafür eine Handy-Nr zum Empfang der SMS-Tans an. Es sollte zur Sicherheit ein Zweithandy sein ohne Internetzugang und DB-Navigator...

2. Die DB schickt ihm eine Bestätigung der Handy-Nr. und eine PIN zum Freischalten per Brief.

3. Der Kunde überprüft die Handy-Nr. und aktiviert sie durch Eingabe der per Post zugestellten PIN.

4. Bei jeder Bezahlung einer Fahrkarte erhält der Kunde eine SMS-Tan der DB auf sein Handy, mit der er den Kauf abschließt und die Lastschriftzahlung anstößt.

Aber wahrscheinlch ist die nächste Maxdome/Travelzoo,...-Katze-im-Sack-Sonderaktion mal wieder wichtiger als ein sicheres, stabiles und allen zugängliches Bestell-Tool für die Kunden...

kirroyal
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Ich hätte eine noch viel einfachere Lösung: Wurde der Sparpreis per Lastschrift bezahlt, erfolgt die Zusendung des Gutscheincodes nicht per E-Mail, sondern es wird 1 Cent auf das zur Zahlung verwendete Konto überwiesen. Der Gutscheincode steht dann im Verwendungszweck der Buchung. Einziger Nachteil wäre, dass man nicht sofort über den Gutschein verfügen könnte, aber das war ja früher auch nicht anders, als es noch Geld zurück gab.

frosch23
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frosch23

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Ich habe alleine im Verlaufe dieses Jahres 25 Werbemails mit unnötigen Informationen erhalten.
Diese Information hat man mir vorenthalten.

Ich kann mich den Argumenten von Leo und kiroyal nur anhschliessen.
Es gäbe viele Möglichkeiten das zu realisieren.

Die Einfachtse wäre einfach den alten Zusstand wieder herzustellen. Es war schliesslich die Entscheidung der Bahn Storno nur noch über Gutscheine zu realisieren,
offensichtlich war das eine schlechte Entscheidung, dann sollte man sie halt zurücknehmen anstatt den Kunden die negativen Folgen dieser Entscheidung aufzubürden...

Germopolit
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Kann mir mal jemand erklären, wie ich meine Kreditkarte verifizieren soll, wenn man hier keinen Mobilfunkempfang hat? Wäre es nicht wesentlich effektiver das Storno der Karten zu blockieren anstatt das Kaufen?

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Man könnte einfach wieder zum alten Erstattungsverfahren zurückkehren und auf diesen Gutschein-Murks verzichten.

Was wird von der Bahn gemacht wenn der Kunde 29 EUR Gutscheine der Bahn käuflich im Einzelhandel erworben hat (unter Umständen in erheblicher Menge) und diese Gutscheine sich nicht auf bahn.de einlösen lassen (für Sparpreistickets). Werden dem Kunden die 29 EUR dann am Schalter gutgeschrieben?

Bestimmte Fahrkarten lassen sich am Automaten nicht lösen und ein Schalter ist oft zu weit entfernt.
Auf der Geschenkkarte steht auch "auf bahn.de einlösbar", insofern wird die vertraglich vereinbarte Leistung dann nicht erfüllt.

Von wenigen Ausnahmen abgesehen (z.B. Studi-Spar-Ticket Bayern) kann man eigentlich alle Fahrkarten auch am Automaten kaufen. Das Angebot am Automaten ist in in manchen Bereichen sogar größer als online (z.B. bei Auslandsfahrkarten und Verbundtickets).

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Und wenn der Sparpreis dann halt teurer geworden ist, hat der Kunde halt Pech gehabt...
Was da gerade abläuft, spottet jeder Beschreibung.

meerwind7
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Vor 7 tagen. "Ich gebe Ihren Hinweis an den entsprechenden Fachdienst weiter, kann aber nicht sagen, ob oder wann es eine Anpassung geben wird. /ka"

Bis vorgestern war jedenfalls noch nichts passiert, als ich buchen wollte, kamen keinerlei Hinweise. Jetzt kann man darüber in der Presse lesen, aber vermutlich auch nicht infolge einer Presserklärung der DB, sondern wegen Kundenbeschwerden: https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-12/deutsc...

3d-Secure funktionierte bei mir NICHT. Jedenfalls nicht bei der DB.

Hallo zusammen,
aktuell ist ja mal wieder das Online-Buchungssystem nur sehr eingeschränkt nutzbar und die Kunden werden auf die Reisezentren und Automaten verwiesen. Die Reisezentren wurden und werden ja immer mehr dicht gemacht. Da bleibt dann nur noch der Automat. Und jetzt hat die DB auch gleich noch angekündigt, den Automatenverkauf von Fernverkehrsfahrkarten bis 2023 abzuschaffen. Der Kunde soll alles online machen, damit der DB möglichst niedrige Kosten entstehen. Das jetzige Buchungssystem scheint ja recht billig zu sein. Ziel erreicht, würde ich sagen. Dabei ist das System ja so "zuverlässig"... Da spart man am falschen Ende. Back to the roots ist das Stichwort: Dann muss man wieder am Automaten die gute alte Fahrkarte Anfangsstrecke kaufen, die man sich dann im Fernzug auf die tatsächlich gewünschte Fahrkarte anrechnen lassen kann (ohne Bordzuschlag). Das war das Vorgehen vor ca. 15 Jahren, als es noch die alten Automaten mit Tastenfeld und Nummerneingabe gab, die nur Fahrkarten zu bestimmen Zielen in der näheren Umgebung ausstellen konnten. Dann kam die aktuelle Generation der Touchscreen-Automaten, an denen nahezu das komplette Fahrkartenangebot erhältlich ist. Und jetzt will man dieses gut funktionierende System mutwillig zerstören und dafür dann wieder die Fahrkarte Anfangsstrecke anbieten. Und selbst wenn die Online-Buchung mal ausnahmsweise normal funktionieren sollte: Die Nachteile bleiben dennoch (nicht übertragbar da personengebunden und gleichzeitig keine Namensänderung möglich, für Fahrten ins Ausland teilweise nicht erhältlich). Super DB! Das ist wahrer Kundenservice...

Amako
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Da mir dieses Gemurkse der Bahn sehr missfällt, bin ich das erste mal auf Fernbus umgestiegen um einen Trip nach Berlin durchzuführen. Ich muss sagen ich habe es nicht bereut, 1. deutlich preiswerter, 2. kein Umsteigen um dorthin zu gelangen wo ich hinwollte, 3. Sitzplatzreservierung kostenfrei

Das wahr wohl nicht das letzte Mal