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Möchte die deutsche Bahn Bahnkunden die Siegburg/Bonn nutzen vergraulen indem man das Angebot verschlechtert?

Ich bin maßlos enttäuscht über die deutsche Bahn AG als ich gesehen habe das man das Angebot von Sieghurg/Bonn verschlechtert hat indem man 4 Verbindungen streicht und moderne ICE4 nicht dort halten.
Ist das aus der Bahnsicht ein guter Schachzug neue Kunden zu gewinnen und treue Businesskunden zu halten?
Da stelle ich mich lieber zukümftig in den Stau auf der Autobahn als ein solches Kundenunfreundliches Verhalten zu unterstützen oder glauben Sie das ich mit der Sbahn(die eh nicht pünktlich komt) zum Kölner Hauptbahnhof fahre um von dort in Richtung Süden zu fahren?
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kabo
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Und was soll diese "Kunden-helfen-anderen-Kunden"-Community daran ändern?

DB
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Hallo SBUFlyer,

Sie befinden sich in einem Forum, in welchem Kunden anderen Kunden helfen. Ihre Frage bezieht sich auf veränderte Angebote zum Fahrplanwechsel und persönliche Veränderungen. Gerne können Sie Ihre Erfahrungen und Ihren Unmut über die Veränderung den Kollegen vom Kundendialog Fernverkehr mitteilen. /ka

tina2016
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Die ICE4 sind zwar modern, aber nicht sonderlich bequem oder schnell, sie waren ja ursprünglich auch als ICs gedacht. Vielleicht können Sie ja die Politik motivieren, dass sie die Bahn motiviert (oder beauftragt) noch ein paar Velaro D oder Velaro Novo zu kaufen, die dann wirklich zu der Strecke Frankfurt-Köln passen.

DB
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Team

Die Kreisstadt Siegburg ist für uns seit der Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke vor gut 15 Jahren ein wichtiger Fernverkehrshalt und in unserer mittelfristigen Fahrplankonzeption fest verankert. Die täglich mehr als 60 ICE/IC–Verbindungen binden Stadt und Region sehr gut in das nationale und internationale Fernverkehrsnetz ein; hieran wollen und werden wir auch zukünftig festhalten.
 
Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 setzen wir auf der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main bei einigen Fahrten den neuen ICE 4 ein. Mit Platz für bis zu 830 Reisende pro Zug schaffen wir dadurch zusätzliche Kapazitäten, um die erfreulich und stetig wachsende Nachfrage auf dieser Strecke zu bedienen.
 
Die Fahrdynamik des neuen ICE 4 unterscheidet sich von der des bereits eingesetzten ICE 3. Dies führt auf der topographisch anspruchsvollen Schnellfahrstrecke durch den Westerwald zu veränderten Fahrzeiten. Da jedoch für die Ein- bzw. Ausfädelung in den Knoten Köln und Frankfurt die gleichen Zeitfenster genutzt werden müssen, um sich konfliktfrei in den bundes-weit geltenden Netzfahrplan einzufügen, sind während der einjährigen Einführungsphase bei einzelnen Fahrten Anpassungen des Fahrplans notwendig.
 
Neben Änderungen bei der Bedienung von Köln müssen daher auch zunächst in Siegburg/ Bonn bis zu vier ICE-Halte am Tag entfallen, jedoch explizit nicht in den nachfragestarken Pendlerzeiten. Hier sind keine Haltausfälle vorgesehen beziehungsweise wird die Anbindung von Siegburg/Bonn durch andere Züge sichergestellt.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass bei Einführung einer neuen Zuggeneration, für die noch keine repräsentativen Werte aus dem Regelbetrieb vorliegen, ein Fahrplan so robust konstruiert werden muss, dass keine Unwägbarkeiten für das Gesamtsystem Bahn entstehen.
Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse aus der Einführungsphase des ICE 4 werden wir kontinuierlich Chancen prüfen, das Fernverkehrsangebot bedarfsgerecht auszuweiten und selbstverständlich auch für Siegburg/Bonn wieder auf die bisher gewohnte Anzahl der Halte zu bringen, beziehungsweise – sofern möglich – dann sogar auszuweiten.
Seien Sie versichert, dass wir auch die Interessen unserer Fahrgäste aus und nach Siegburg im Blick behalten und ernst nehmen. /ki