Frage beantwortet

Kann mir die Mitnahme eines Klapprades in einem Bus verweigert werden obwohl Platz genug vorhanden ist?

Ich nutze von Laupheim nach Neu-Ulm seit ca. 2 Monaten den Schienersatzverkehr. Normalerweise völlig problemlos mit meinem Klapprad. Da fahren Gelenkbusse welche am mittleren Einstieg einen Platz für Kinderwagen oder Rollstuhl haben, welche ich nutze wenn er frei ist. Wenn er nicht frei ist oder benötigt wird stelle ich mein Rad im Berereich des Gelenkes ab wo ich es befestigen kann. Am Dienstag den 4.12. gegen 9:45 Uhr in Laupheim, bekam ich jedoch Probleme. Zuerst öffnete der Busfahrer nur die vordere Türe und ich dachte schon ich müßte vorne rein, dann öffnete er die Türe doch, augenscheinlich weil jemand dort aussteigen wollte. Ich ging mit meinem Fahrrad hinein und wollte mein Fahrrad im Bereich des Gelenkes befestigen, da ein Kinderwagen am dafür vorgesehenen Platz stand. Plötzlich kam der Busfahrer zu mir und sagte das ginge nicht. Daraufhin klappte ich das Klapprad zusammen und legte es Bereich der hinteren Türe ab und setzt mich. Der Bus fuhr jedoch nicht los sondern der Fahrer kam wieder nach hinten zu meinem Rad und forderte mich auf zu ihm zu kommen. Dann erklärte er mir ich müsse bei meinem Rad stehen. Ich sagte ich nehme es zu meinem Platz. Er sagte nein ich müsse bei meinem Rad stehen bleiben und machte sich auf den Weg nach vorne. Ich war ziemlich sauer und fragte ihn nach seinem Namen. Er blieb stehen und gab mir die seltsame Antwort :"Meine Mutter hat mir meinen Namen gegeben." und ging weiter. Ich nahm entgegen der Anweisung des Busfahrers mein Klapprad zu meinem Sitzplatz und stellte es dort ab. Da waren noch Sitzreihen frei es gab keinerlei Platzprobleme. Er fuhr trotzdem los und ich kam sitzend in Neu Ulm an. Ich bin 66 Jahre alt und rüstig aber sinnlos im Bus rumstehen mag ich trotzdem nicht. Darf der Busfahrer meine Mitnahme verweigern??

Hubsy
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kabo
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Der Busfahrer ist letztendlich für die sichere Fahrt verantwortlich. Dabei muss er z.B. auch daran denken, was im Fall einer Vollbremsung oder eines Unfalls passieren kann.
Wenn der Busfahrer deshalb meint, das Klapprad muss während der gesamten Fahrt festgehalten werden, dann kann man wenig machen. Man kann ihn schlecht zwingen, sich über Sicherheitsbedenken hinwegzusetzen, auch wenn man die Sicherheitsbedenken selbst nicht teilt.

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kabo
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Der Busfahrer ist letztendlich für die sichere Fahrt verantwortlich. Dabei muss er z.B. auch daran denken, was im Fall einer Vollbremsung oder eines Unfalls passieren kann.
Wenn der Busfahrer deshalb meint, das Klapprad muss während der gesamten Fahrt festgehalten werden, dann kann man wenig machen. Man kann ihn schlecht zwingen, sich über Sicherheitsbedenken hinwegzusetzen, auch wenn man die Sicherheitsbedenken selbst nicht teilt.