Frage beantwortet

Erstattung zweier Fahren an einem Tag

Am Samstag wollten meine Schwiegermutter und ich nach Hamburg fahren. Der Zug (inkl. Sitzplatzreservierung ) um 9.20 Uhr ab Hannover fiel ganz aus. Der nächste ICE war überfüllt, so dass wir erst 10.01 Uhr ohne Sitzplatzreservierung (stehend mit einer 80-jährigen Dame) nach Hamburg gefahren sind.
Rückfahrt, technische Störung kurz nach Celle... 54 min Verspätung in Hannover angekommen.
Frage: muss ich einzelne Anträge stellen? Bekomme ich überhaupt etwas zurück? Was gibt es an Entschuldigung, bei dieser Zuverlässigkeit der Bahn (Ausfall und Störung an einem Tag)?

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Das wird aber leider nicht addiert, sondern es gilt immer die einfache Fahrt vom Start- zum Zielbahnhof.
Sie können sich angesichts des strapaziösen Reiseverlaufs allerdings mal an den Kundendialog wenden: https://www.pro-bahn.de/fakten/bahn_info.htm.

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kabo
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"Frage: muss ich einzelne Anträge stellen? "
-> Für Hin+Rückfahrt muss man getrennte Anträge stellen

"Bekomme ich überhaupt etwas zurück?"
-> Verspätungsentschädigung: unter 60min gibt es nichts, ab 60min 25% zurück; nicht nutzbare Platzreservierungen werden unabhängig von der Verspätung erstattet

Wenn ich es richtlig verstehe, hatten Sie auf der Hinfahrt weniger als 60min Verspätung, aber Anspruch auf Erstattung der Reservierung. Wenn es "nur" um die Reservierung geht, ist es deutlich am besten, sich die Reservierung einfach bar am Schalter erstatten zu lassen. (Schriftlicher Antrag ist nur notwendig und sinnvoll, wenn gleichzeitig Verspätungsentschädigung beansprucht wird.)

Auf der Rückfahrt konnten Sie die Reservierung nutzen, waren aber fast 60min zu spät. Bei "fast 60min" lohnt sich oft ein Antrag, da es eine gewisse Karenzzeit gibt und die bei der DB hinterlegten Uhrzeiten nicht immer exakt mit der eigenen Uhr übereinstimmen.

"Was gibt es an Entschuldigung, bei dieser Zuverlässigkeit der Bahn (Ausfall und Störung an einem Tag)?"
-> Zusammen mit der Verspätungsentschädigung bekommt man einen Brief per klassischer Briefpost, in dem die Höhe der Verspätungsentschädigung erklärt wird (oder erklärt wird, warum man keinen Anspruch hat). Da ist auch ein Satz des Bedauerns enthalten.

Aber wenn man Hin- und Rückfahrt zusammenrechnet, würde man ja über 60 min Verspätung kommen...
Es kann doch nicht sien, dass wenn man an einem Tag bei Hin- und Rückfahrt schon das Pech einer Verspätung in Kauf nehmen muss, dass es nicht zusammen "entschädigt" werden kann, aus Kulanz. Bei mir sind 40 min (Hinfahrt) und 54 min (Rückfahrt) mehr als 60 min.

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Das wird aber leider nicht addiert, sondern es gilt immer die einfache Fahrt vom Start- zum Zielbahnhof.
Sie können sich angesichts des strapaziösen Reiseverlaufs allerdings mal an den Kundendialog wenden: https://www.pro-bahn.de/fakten/bahn_info.htm.