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Probebahncard ohne meine Kenntnis bestellt worden

Sehr geehrte Damen und Herren,

Folgendes Problem: Vor einigen Monaten wurde mir ohne meine Kenntnis eine Probebahncard bestellt und auch bezahlt, es hieß dass sie automatisch abliefe und schon bezahlt wurde. Nun bin ich umgezogen, und bekomme erst jetzt die Mahnbriefe und dem vom Inkassobüro zu lesen.

Ich hab die Bahncard weder selbst bestellt noch benutzt, aber soll dafür jetzt zahlen. Habe eine Kündigung eingereicht. Was soll ich tun? Muss ich das jetzt selber bezahlen nur weil es auf meinen Namen bestellt wurde und ich weder Kenntnis darüber hatte noch darüber dass es automatisch verlängert wird?

blefx
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kabo
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"Muss ich das jetzt selber bezahlen nur weil es auf meinen Namen bestellt wurde und ich weder Kenntnis darüber hatte noch darüber dass es automatisch verlängert wird?"
-> Nein, rein rechtlich muss derjenige bezahlen, der Ihnen das eingebrockt hat (also derjenige, der die Probebahncard bestellt hat), denn derjenige hat das Abo abgeschlossen.
Das Problem ist, dass derjenige, der die Probebahncard bestellt hat, Ihren Namen angegeben hat - es wurde also unter falschem Namen bestellt.
Praktisch gibt es da nur drei Möglichkeiten, das zu regeln:
-- Der Besteller der Probebahncard zahlt die Rechnung für Sie
-- Sie nennen dem Inkassobüro den Namen des Probebahncard-Bestellers, damit der die Rechnung geschickt bekommt
-- Sie erstatten Anzeige gegen den Probebahncard-Besteller wegen Betrug

Neptun
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Ob der Besteller zu weiteren Zahlungen verpflichtet ist, lasse ich mal dahin gestellt sein.
Nach meinem laienhaften Rechtsverständnis hat der Fragesteller gegenüber der DB keinerlei Verpflichtungen (soweit nicht rechtlich gegen ihn vorgegangen wird), so dass die von kabo genannten drei Möglichkeiten nur Optionen sind, aber nicht die besten.
Um weiteren Ärger zu vermeiden, ist es natürlich angebracht, der DB, ggf. auch dem Inkassobüro, mitzuteilen, dass die "Bahncard weder selbst bestellt noch benutzt" wurde, diese vielmehr "ohne meine Kenntnis bestellt und auch bezahlt" wurde. Weitere Auskünfte sind meines Erachtens nicht notwendig.
Soweit ich weiß, sind Privatpersonen nicht verpflichtet, auf nur unterstellte, angeblich abgeschlossene Verträge zu reagieren.

kabo
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Ob die Probebahncard wirklich nicht benutzt wurde, geht aus der Eingangsfrage ja gar nicht hervor.

"Soweit ich weiß, sind Privatpersonen nicht verpflichtet, auf nur unterstellte, angeblich abgeschlossene Verträge zu reagieren."
-> Richtig. Wenn die Bahncard aber vom Fragesteller benutzt wurde, ist der Vertrag nicht nur unterstellt. Dann muss auch bezahlt werden. Nur von wem? Vom Nutzer? Vom Besteller?

DB
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Team

Hallo blefx,

von wem wurde denn diese BahnCard bestellt? Wer hat Ihnen gesagt, dass diese automatisch endet? Bei der BahnCard schließt man ein Abo ab. Im DB Reisezentrum z. B. mit seiner Unterschrift. Bei einer Online-Bestellung müssen ja Zahlungdaten angegeben worden sein, wenn Sie diese nicht bezahlt haben. Wenn Sie sich da sicher sind, sollten Sie hier auf jeden Fall die Polizei einschalten und auch den BahnCard-Service darüber informieren. /ti

blefx
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Hallo, danke an alle für ihre Antworten.

Die Card wurde von meiner damaligen Pflegemutter für mich bestellt. Aber zunächst ohne meine Kenntnis.. - Ich habe nichts unterschrieben. Die erste Card wurde ja auch ordnungsgemäß bezahlt, nur hatte weder sie noch ich gedacht, dass diese nicht automatisch abläuft..

Das ist sozusagen das Dillema.

kabo
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Da werden Sie sich dann wohl mit Ihrer damaligen Pflegemutter einigen müssen, wer in den sauren Apfel beißt und bezahlt.

DB
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Team

Ich kann Ihnen zusätzlich empfehlen, sich hier einmal an den BahnCard-Service zu wenden und den Vorgang zu schildern. Ansonsten bitte dann wie kabo schon sagte, mit Ihrer Pflegemutter einmal darüber sprechen. /no