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Auf beiden Spartickets steht mein Name, ist das Ticket für meine Begleitperson trotzdem gültig?

Ich habe soeben zwei einzelne Buchungen getätigt für die Verbindung Basel-Leipzig.
Ich habe einmal mein Ticket gebucht mit der Bahncard 50, dann nochmals eine einzelne Buchung getätigt für meine Begleitperson, die keine Vergünstigungskarte der Deutschen Bahn besitzt. Den Haken "ich reise nicht mit" habe ich nicht gesetzt, da ich ja mit meiner Begleitperson zusammen reise und es demzufolge logisch ist, dass ich nicht für mich selbst zweimal ein Ticket für die selbe Verbindung kaufe, einmal mit und einmal ohne Vergünstigung.
Nun bin ich aber irritiert, weil nur mein Name auf den Tickets draufsteht. Ist das Sparticket trotzdem für meine Begleitperson gültig, sofern ich mit ihr zusammen reise?

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Antwort.

Freundliche Grüsse

Schonschak
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Antworten

Nein, ist es nicht. Online-Tickets sind personengebunden. Sie sollten sofort beim Online-Service anrufen: 0180 6 99 66 33 - die Servicenummer der Bahn
20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf. Vielleicht kann das falsch gebuchte Ticket aus Kulanz kostenfrei zurückgenommen werden. Die DB ist hier beratungsresistent und will die irreführende Formulierung "Sie reisen selbst nicht mit?" nicht verändern.

Schonschak
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Danke für Ihre rasche Antwort.
Leider wollte mir die Person der Service-Hotline der Deutschen Bahn nicht weiterhelfen, da - so wurde mir miteteilt - meine Buchung um 23:35 getätigt wurde und ich erst kurz nach Mitternacht angerufen habe. Da meine Buchung am 23.11.18 erfolgte und ich "erst" am 24.11.18 angerufen habe, muss ich mich jetzt anscheinend an den Online-Fahrkartenservice wenden. Kundenfreundlichkeit und -zufriedenheit wird bei der Deutschen Bahn offensichtlich ganz gross geschrieben...
@Deutsche Bahn: Sie haben wiedermal einen Kunden verloren.

kabo
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Der Online-Fahrkartenservice hat eine Bearbeitungszeit von mehreren Wochen.

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Investieren Sie nochmal die Zeit und 20 Cent für einen weiteren Anruf, die Qualität und Kundenfreundlichkeit der MitarbeiterInnen schwankt.

@DB
Wann verschwindet endlich dieser irreführende Satz?!

Hallo Schonschak, wie es hier schon Signal gut erklärt hat, ist ein Online-Ticket personengebunden und kann nicht von einem anderen Fahrgast genutzt werden.

Benutzerin - Können wir nach wie vor nicht sagen, ob der Text jemals angepasst wird. /no

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@DB/no

Aber sagen Sie doch mal selbst: das ist doch ein total irreführender und auch völlig überflüssiger 'Hinweis'. Und den dort zu entfernen, hat doch auf den Buchungsvorgang selbst überhaupt keinen Einfluss. Arbeiten in dieser sogenannten Fachabteilung eigentlich nur Ignoranten...?

Wir können es nicht entscheiden. Es wurde ja ein wenig angepasst und steht nicht mehr in Klammern dahinter. Aber anscheinend soll diese Angabe weiterhin bleiben. /no

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Dass Sie das nicht entscheiden können, ist mir schon klar. Wer entscheidet denn sowas? Ich ruf da gerne mal an oder schreib einen Brief. Allerdings nicht an eine dieser Sammeladressen, da kann man sich die Arbeit auch sparen.
Und warum macht man sich die Kundenerfahrung nicht zu Nutze? Das ist wirklich unbegreiflich.
Schonschak hat sehr gut erklärt, wie dieser Hinweis den Kunden auf eine falsche Fährte führt. Und es gibt ja einige Kunden, die z.B. Tickets für Nicht-Familienkinder getrennt vom eigenen Ticket buchen müssen, obwohl sie selbst mitreisen.

Tut mir leid, aber da habe ich keinen Kontakt für Kundenanfragen. Ich verstehe den Wunsch, keine Frage, aber wir werden uns an den Gedanken gewöhnen müssen, dass das erst einmal so bleibt. Auch wenn ich das Anliegen jedes Kunden verstehen kann, bringt eine immer wiederkehrende Diskussion hier nichts. /no

Neptun
Neptun

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"Wann verschwindet endlich dieser irreführende Satz?!"
Wenn genügend Leute ihr Geld mit Hinweis auf diese Irreführung zurückgefordert (soll heißen nicht nur angefordert, sondern ggf. die Bahn auf Zahlung verklagt) haben werden, bzw. die Bahn zuviele Prozesse anstrengen muss im Falle von Lastschriftrückgaben.

Schonschak
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@DB Bedauerlich, dass Kundenanliegen nicht zur Kenntnis genommen und bewusst ignoriert werden. Ich zitiere Ihre gestrige Antwort: "[W]ir werden uns an den Gedanken gewöhnen müssen, dass das erst einmal so bleibt. Auch wenn ich das Anliegen jedes Kunden verstehen kann, bringt eine immer wiederkehrende Diskussion hier nichts."
Schon alleine die Tatsache, dass eine immer wiederkehrende Diskussion stattfindet, sollte der Deutschen Bahn ja Signale senden, dass etwas geändert werden muss?! Nicht alle lassen sich abspeisen mit dem Hinweis "Wir müssen uns gewöhnen, dass das erst mal so bleibt", warum sollte man sich daran gewöhnen? Offensichtlich ist es ja so, dass ich nicht die einzige Person bin, die die besagte missverständliche Angabe nicht angekreuzt hat. Vermutlich wirkt sich die Angabe "Ich fahre selbst nicht mit" für die Deutsche Bahn aufgrund der hohen Anzahl erfolgter "Falschbuchungen" zu profitabel aus, als dass sie diese aus dem Buchungsprozess entfernen würde.
Ihre Antworten zeugen sowohl von Ignoranz als auch von fehlendem Problemlöseverhalten. Bleibt zu hoffen, dass Sie die Kundenkommunikation verbessern und zahlreiche Kunden den rechtlichen Weg einschlagen werden, um der Deutschen Bahn aufzuzeigen, dass die Angabe "Ich reise nicht mit" missverständlich aufgefasst werden kann und deshalb aus dem Buchungsprozess entfernt werden sollte.
Beste Grüsse

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"gerne gebe ich Ihren Hinweis an den Fachbereich weiter. /ka"

Und was macht der sogenannte Fachbereich damit? Es genauso ignorieren wie die anderen weitergegebenen Hinweise (auch zu diesem Thema wurde schon mehrfach "weitergegeben"...)?
Genausogut könnten Sie schreiben: "Wir haben Ihren Hinweis in den Papierkorb geschmissen".

petercollins
petercollins

petercollins

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Lieber Herr Schonschak,
Sie sind nicht allein ! Auch ich bin bei einer Onlinebuchung der irreführenden Fragestellung "Sie selbst reisen nicht mit?" aufgesessen und habe daher sehr bewusst auf ein Kreuz bei der dazu gehörenden Sektion "Ticket für eine andere Person" verzichtet. Schließlich reise ich selbst ja mit, und zwar im Rahmen eines Freifahrt-Tickets. Daher wollte bei diesem Buchungsvorgang nur ein reguläres Ticket für meine Freundin erwerben. Auf telefonische Anfrage teilte man mir mit, dass dieses Ticket personengebunden sei und ich für meine Freundin ein neues personengebundenes Ticket erwerben müsse. Eine Stornierung sei nicht möglich, da es sich um ein Ticket zum Supersparpreis (von immerhin 263,60 €) handeln würde. Daher wurde mir empfohlen, mich an fahrkartenservice@bahn.de zu wenden und um eine Erstattung aus Kulanz zu bitten, was ich vor über 4 Wochen auch machte. Bis zum heutigen Tage warte ich auf eine inhaltliche Befassung mit meiner Mail und habe inzwischen tatsächlich ein weiteres Ticket zum o.g. Preis erwerben müssen. Noch ärgerlicher ist aber, dass die Problematik durch die irreführenden Formulierung absolut nicht neu ist, sich die DB aber dennoch außerstande sieht, die Website entsprechend anzupassen.