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Wie lange dauert beantragte Erstattung wegen Zugausfall?

Ich habe alle Belege und das ausgefüllte Formular Anfang Oktober per Post eingeschickt. Ich habe noch nichts gehört, keine Eingangsbestätigung, kein Geld. Wie lange dauert das noch? Sind meine Unterlagen verloren gegangen?

Nach meiner Meldung kam diese Mail:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
dies ist eine automatisch erstellte Eingangsbestätigung Ihrer E-Mail. Ihre Anfrage haben wir unter der Bearbeitungsnummer ID[|#xxxxxxxxxx#xxxxxxxx#xxxxxxx#|] aufgenommen.
Uns erreichen täglich sehr viele E-Mails und wir möchten selbstverständlich auch Ihre Anfrage mit großer Sorgfalt behandeln. Daher kann es in manchen Fällen mit unserer Antwort durchaus etwas länger dauern.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Service-Team von http://www.bahn.de

Danach kam ein Schreiben per Post, welches ich meinem Antrag vorheften sollte. Habe ich gemacht.
Leider habe ich bis heute nichts weiter gehört.
Was nun?
Freundliche Grüße und im Voraus Danke!

Meine damalige Meldung am 01.10.2018 lautete:

Anrede : "Frau (Frau)"

Vorname : "xxxxx"
Nachname : "xxxxx"
Telefon : "xxxxxxxxxx"
E-Mail : "xxxxxxxxxxxxxxxxxxx"
Auftragsnummer : "xxxxxx"
Mitteilung : "Meine mit Sparpreis und Sitzplatzreservierung gebuchte Zugverbindung für meinen Sohn von Nürnberg nach Kassel am 06.10.18 um 21.00 Uhr wurde ersatzlos gestrichen. Für diesen Abend gibt es keine Verbindung mehr nach Kassel.
Da er aber dringend wieder zurück nach Kassel muss und erst ab 21 Uhr losfahren kann, wird er jetzt wohl einen Flixbus nehmen müssen. Ich möchte jetzt den kompletten Fahrpreis inkl. Sitzplatzreservierung zurück erstattet bekommen, ohne Stornogebühr, denn es ist nicht meine Schuld, dass mein Sohn den Zug nicht nehmen kann und auch keine andere Verbindung angeboten wird."

[Editiert durch Redaktion, 22.November 2018, 09.08 Uhr: Persönliche Daten entfernt.]

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"Was nun?"

Leider: weiter warten.

Die Bearbeitungszeit und -qualität von Mail-Anfragen ist eine Frechheit. Insbesondere beim Passus "Uns erreichen täglich sehr viele E-Mails" schwillt mir der Kamm. Warum ist das wohl so, liebe DB?! Weil Ihr so kundenfreundlich arbeitet?

Hallo zisselqueen,

wenn ich es richtig lese, haben Sie Ihren Erstattungsantrag an bahn.de gesendet. Da es sich um einen Fahrgastrechte Fall handelt wird eine solche Anfrage weitergeleitet. Bitte kontaktieren Sie die Kollegen vom Servicecenter Fahrgastrechte: Telefon: 0180 6 202178 (20 ct/Anruf aus dem deutschen Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf), nach dem Stand der Bearbeitung. /ka

Hallo zusammen,

auch ich habe folgende Schwierigkeiten mit dem Servicenter Fahrgastrechte !

Das Schreiben geht heute noch mal raus.

Erstattung Taxikosten

Sehr geehrte Damen und Herren,

leider hatte ich bisher einen recht unschönen E-Mail Kontakt mit einem Ihrer Mitarbeiter.

Kurze Schilderung meines Falles:

Am 26.09.2018 wurde von Ihnen der RE 4805, der um 11:03 nach Nürnberg hätte fahren sollen, ersatzlos gestrichen. Von Ihnen wurde als nächste Reisemöglichkeit die S1 um 10:46 Uhr nach Erlangen vorgeschlagen, eine direkte Verbindung nach Nürnberg, gab es leider nicht. Allerdings hätten wir dann unseren Flug nicht mehr erreicht.

Daher waren wir gezwungen von Bamberg Hauptbahnhof ein Taxi zum Flughafen zu nehmen. Nach telefonischer Rücksprache eines Servicemitarbeiters Ihres Unternehmens, werden diese Kosten erstattet.

Die erste Reaktion auf mein Schreiben, war ein Kulanzgutschein über 30 EUR, allerdings hat einer Ihrer Servicemitarbeiter am Telefon gesagt, dass wir auf jeden Fall auf die Auszahlung von 110 EUR bestehen sollte, da üblicherweise für solche Fälle 80 EUR ausgezahlt werden.

Auf meine letzte E-Mail habe ich bisher noch keine Antwort erhalten. Ich schicke Ihnen daher, noch mal das Fahrgastrechteformular sowie eine Kopie der Fahrkarte und der Taxikosten, da ich diese bereits im Original an die DB geschickt habe.

Anbei erhalten Sie auch den ganzen E-Mail-Schriftverkehr zu diesem Thema.

Weiterhin habe ich im Internet das folgende gefunden, welches genau mit den Aussagen Ihres Servicemitarbeiters übereinstimmt:

In welchen Fällen darf der Kunde ein Taxi nutzen:
• einer zu erwartenden Verspätung von mind. 60 Min. am Zielbahnhof

werden dem Kunden die Kosten für ein anderes Verkehrsmittel bis max. 80 Euro *) **) ersetzt,
Dies ist definitiv der Fall gewesen!

Ich arbeite im Vertrieb und kenn so einen Service (wenn man das überhaupt so nennen kann) gar nicht und finde dies auch traurig !
In dem Unternehmen in dem ich arbeite möchte bzw. will man Kunden halten. Das Gefühl habe ich hier gar nicht.

Bin auf Antworten, wenn es denn welche geben sollte, schon sehr gespannt.

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"In welchen Fällen darf der Kunde ein Taxi nutzen:
• einer zu erwartenden Verspätung von mind. 60 Min. am Zielbahnhof

werden dem Kunden die Kosten für ein anderes Verkehrsmittel bis max. 80 Euro *) **) ersetzt,
Dies ist definitiv der Fall gewesen!""

Da haben Sie leider den entscheidenden Passus vergessen/übersehen:
"Bei einer planmäßigen Ankunftszeit zwischen 0 und 5 Uhr und
einer zu erwartenden Verspätung von mind. 60 Min. am Zielbahnhof
oder
bei Ausfall eines Zuges, wenn es sich dabei um die letzte fahrplanmäßige Verbindung des Tages handelt und
der Zielbahnhof ohne Nutzung eines anderen Verkehrsmittels nicht mehr bis um 24 Uhr erreicht werden kann.

werden dem Kunden die Kosten für ein anderes Verkehrsmittel bis max. 80 Euro *) **) ersetzt"
https://www.fahrgastrechte.info/Die-neuen-Fahrgastrechte-...

Bei einer am Vormittag beginnenden Fahrt trifft das alles nicht zu.
Und wenn es sich - was ich annehme - bei Bahnfahrt und Flugreise um zwei getrennten Beförderungsverträge handelt, kann die Bahn für das Erreichen des Flugzeugs nicht in die Pflicht genommen werden.

Das mag ja sein Benutzerin. Nur wenn es diese Aussage gibt (Nach telefonischer Rücksprache eines Servicemitarbeiters Ihres Unternehmens, werden diese Kosten erstattet.), dann gehe ich davon aus, das dies auch so ist. Ich arbeite übrigens bei Prysmian Kabel & Systeme im Vertrieb und unser Unternehmen verhält sich diesbezüglich Kundenfreundlich- bzw. orientiert, auch wenn die Aussage des Servicemitarbeiters nicht korrekt war.

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Ich bin DB-Kundin und schon länger Mitglied hier im Forum. Und aus diesem Grund ist meine realistische Einschätzung der Situation: da haben Sie Pech gehabt.
Sie können sich allerdings an den Kundendialog wenden oder an die Schlichtungsstelle. https://soep-online.de/ihre-beschwerde.html
Haben Sie sich denn den Namen des/der Mitarbeiter notiert, mit denen Sie gesprochen haben?

Mit dem fragmentarischen Zitat zur Taxinutzung werden Sie aber kaum weiterkommen.

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Und Sie beachten vielleicht das "und":
"Bei einer planmäßigen Ankunftszeit zwischen 0 und 5 Uhr und
einer zu erwartenden Verspätung von mind. 60 Min. am Zielbahnhof"

"oder
bei Ausfall eines Zuges, wenn es sich dabei um die letzte fahrplanmäßige Verbindung des Tages handelt und
der Zielbahnhof ohne Nutzung eines anderen Verkehrsmittels nicht mehr bis um 24 Uhr erreicht werden kann."
War das (um 11:03) "letzte fahrplanmäßige Verbindung des Tages"? und konnte der Zielbahnhof "nicht mehr bis um 24 Uhr erreicht werden"?

Haben Sie sich denn den Namen des/der Mitarbeiter notiert, mit denen Sie gesprochen haben?

Leider nicht, dazu war die Situation zu stressig um sich diesen zu merken :-(. Denke aber das sollte bei einen vernünftigen Unternehmen nebensächlich sein. Es geht dann auch nur darum den Mitarbeiter abzumahnen ...

Mein Fazit wäre dann: Wenn sich nichts tut, war es das letzte mal das ich die Deutsche Bahn benutzt habe.

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Also mal ganz ehrlich - welches Unternehmen erstattet aufgrund der (angeblichen) Aussage eines namenlosen Mitarbeiters irgendwelche Kosten, wenn in den AGB der Sachverhalt anders geregelt ist?

Da könnte ja jeder behaupten, irgendein DB-Mitarbeiter hätte ihm irgendwas zugesagt (wobei ich damit nicht sagen möchte, dass der Mitarbeiter das Ihnen gegenüber nicht so geäußert hat - aber leider sind die DB-Mitarbeiter auch nicht immer bestens informiert).

Traurig und aus meiner Sicht ein Armutszeugnis der Deutschen Bahn ! Ich ziehe definitiv meine Konsequenzen daraus !!! Mein Freundes- und Bekanntenkreis wird für zukünftige Zubringerfahrten die Deutsche Bahn außen vor lassen und das Auto nehmen.

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Ob Sie mit dieser Maßnahme die "Deutsche Bahn" treffen, ist noch fraglich. Für den Nahverkehr sind ja häufig andere Unternehmen verantwortlich.

Treffen werde ich die Deutsche Bahn wahrscheinlich nicht, da es sich nur um eine zählbare Anzahl von Personen handelt, die wie ich reagieren werden. Auf dieser Strecke ist übrigens die DB verantwortlich.