Frage beantwortet

Gutscheinerstattung erlaubt?

Beim Sparpreis-Buchen habe ich bemerkt, dass eine Stornierung nur noch per Gutschein (abzgl. Kosten, seit 1.8.18) erstattet wird. "Storno vor 1. Geltungstag kostenpflichtig in Gutschein "
Das darf doch nicht wahr sein! Als Selten-Bahnfahrer, dafür aber immer nach Österreich und Schweiz, war ich bisher auf der sicheren Seite, aber einen GS liegen zu haben, der nach 3 Jahren verfällt, macht es mir unmöglich, jetzt noch teure Tickets zu kaufen.
Darf die DB das eigentlich?

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"Darf die DB das eigentlich?"
-> Die Frage ob man NUR Tickets anbieten darf, die nicht oder nur gegen Gutschein erstattbar sind, ist meines Wissens ungeklärt.
Aber bei der DB ist alles im grünen Bereich, da es ja auch immer Flexpreistickets gibt, die vollständig (und gegen Geld) erstattbar sind.
Sparpreise (nur gegen Gutschein erstattbar) und Supersparpreise (gar nicht erstattbar) sind lediglich ein zusätzliches Angebot, das man nutzen kann, aber nicht nutzen muss. Wer freiwillig ein günstiges Angebot nutzt, muss im Gegenzug auch mit den schlechteren Erstattungsregeln leben. Man hätte ja ein vollständig (und gegen Geld) erstattbares Flexpreisticket kaufen können.
(So haben jedenfalls hochrangige Gerichte in ähnlichen Fällen aus der Flug-Branche entschieden, wo das Preissystem sehr ähnlich ist.)

Fanden Sie diese Antwort hilfreich?

Nein (0)

Ja (1)

100%

100% der Personen fanden diese Antwort hilfreich

Weitere Antworten

Benutzerin
Benutzerin

Benutzerin

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

Warum sollte das nicht erlaubt sein? Die Konditionen der Stornierung werden Ihnen vor der Buchung mitgeteilt. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, können Sie ja von der Buchung Abstand nehmen.

kabo
kabo

kabo

Ebene
4
5000 / 5000
Punkte

"Darf die DB das eigentlich?"
-> Die Frage ob man NUR Tickets anbieten darf, die nicht oder nur gegen Gutschein erstattbar sind, ist meines Wissens ungeklärt.
Aber bei der DB ist alles im grünen Bereich, da es ja auch immer Flexpreistickets gibt, die vollständig (und gegen Geld) erstattbar sind.
Sparpreise (nur gegen Gutschein erstattbar) und Supersparpreise (gar nicht erstattbar) sind lediglich ein zusätzliches Angebot, das man nutzen kann, aber nicht nutzen muss. Wer freiwillig ein günstiges Angebot nutzt, muss im Gegenzug auch mit den schlechteren Erstattungsregeln leben. Man hätte ja ein vollständig (und gegen Geld) erstattbares Flexpreisticket kaufen können.
(So haben jedenfalls hochrangige Gerichte in ähnlichen Fällen aus der Flug-Branche entschieden, wo das Preissystem sehr ähnlich ist.)

Bei vielen Ticketarten ist der Umtausch grundsätzlich ausgeschlossen und da werden dem Kunden dann auch keine alternativen Angeboten wie zb bei Sport oder Musikveranstaltungen. Immerhin kann man die dann verkaufen was bei personalisierten Onlinetickets der Bahn nicht möglich ist.

ok, die (von der Bahn bestätigte) Antwort klingt plausibel. Trotzdem finde ich dieses neue Preiserstattungsmodell höchst kundenunfreundlich. In den vergangenen Jahren sind die Sparpreise immer erstattet worden, wenn eine Fahrt nicht angetreten werden konnte. Das war für mich ein wichtiger Vorteil gegenüber des zeitlich kürzeren Fliegens, der jetzt wegfällt und die Bahn somit für mich uninteressant macht. Schade.
Wenigstens sollte der GS nicht personalisiert werden, so dass man ihn weiter verkaufen kann.

Nur wurden vor dem 01.08 19 Euro vom Ticket einbehalten, da gabs dann bei manchen Sparpreisen nichts mehr zurück. Gerade für Kunden die nicht nur alle 3 Jahre mal mit der Bahn fahren finde ich die neue Regel besser.

ich kann mir nicht vorstellen, dass man jetzt wegen des Gutscheins keine Stornogebühr mehr zahlen muß, vlt keine 19,- Euro mehr, aber einen anderen Betrag doch bestimmt!?! Für Bahnfahrer, die öfter national fahren, mag diese Lösung besser geworden sein, aber einen Gutschein für 300-400 Euro in der Schublade liegen zu haben, macht mir ein bisschen Bauchweh. Der Flexpreis würde um die 1000,- liegen ...